'FANS ON TOUR' - STANDARD LÜTTICH

UEFA Europa League Gruppenphase

Wir schreiben den 06.11.2013, es ist kurz vor 20 Uhr als sich die ersten Fans im Bulls' Corner einfinden um sich auf die bevorstehende Reise nach Lüttich zum Europa League Spiel vorzubereiten.

Nachdem sich bereits ein richtig eingefleischter Haufen an Salzburg Fans eingefunden hat, noch ein paar Reisebierchen getrunken und noch etwas gefachsimpelt wurde, traf nun auch endlich unser Reisebus ein.

Einige unserer Fans holten natürlich noch etwaige Fanutensilien wie Fahnen und Trommel die natürlich in Lüttich nicht fehlen durften!

Nachdem alle Mitreisenden ihre Plätze im Bus besetzt haben, die Rucksäcke verstaut, der Reiseproviant ausgepackt war, setzten wir uns mit leichter Verspätung nun doch in Bewegung. Dabei sei angemerkt, dass wir wieder einen unserer besten Busfahrer mit an Bord hatten, nämlich unseren Benji.

Im Bus herrschte eine fröhliche Stimmung. Nach ca. 12 Stunden Busfahrt, einigen Bierchen, Raucherpausen und wenigen Stunden Schlaf später, schafften wir es nun doch endlich in Lüttich anzukommen.

Der ganze Bus war wieder putzmunter und wir konnten es kaum erwarten am Hotel, wo wir uns mit unserem Fanbeauftragen Georgy und den restlichen Fans, die mit dem Flieger geflogen sind, zu treffen.

Am Hotel angekommen wurde erst mal lautstark mit einem „Hurra hurra, die Soizburger sind da‘‘, kundgegeben, wer wir sind und wer heute in Lüttich die Hosen anhat.

Aber da es noch einige Stunden zum Spiel waren wurde zuerst mal ein Kaffee an der Hotelbar eingenommen, bevor es zu einer kleinen, feinen Kulturreise durch Lüttich bzw. nach Maastricht gehen sollte.

In Maastricht angekommen hatte jeder die Möglichkeit an einem geführten Rundgang inkl. Reisebegleiter teilzunehmen oder einfach selbstständig einen kleinen Ausflug durch Maastricht zu machen.

So kam es, dass sich einige von uns ziemlich schnell in einem Lokal wiederfanden, wo natürlich gleich mal das belgische Bier verkostet werden musste. Was die „Kulturreisegruppe“ zu diesem Zeitpunkt unternahm, kann ich leider nicht berichten da ich leider selbst zu dem Personenkreis gehörte der das belgische Bier verkostete.

Zum genannten Zeitpunkt traf sich aber wieder jeder einzelne unserer wertvollen Auswährtsschäfchen zeitgerecht beim Bus ein das wir noch einmal zum Hotel fahren konnten und die letzten Vorbereitungen für das Spiel treffen konnten. Manche setzten sich noch an die Bar, andere spielten UNO oder wiederrum andere holten einfach etwas Schlaf auf der Hotelcouch nach.

Doch nun war es endlich soweit, die Auswärtsmeute bezog den Bus, wir fuhren endlich Richtung Stadion! Auch wenn sich die Fahrt etwas mühsam gestaltete auf Grund des Abendverkehrs und weil in Belgien ein Blaulicht auf einem Autodach einen anscheinend nicht sehr hohen Stellenwert hat. Aber letztlich kamen wir alle gut am Stadion an. Es wurde noch einmal alles gecheckt, Schals, Trikot, Fahnen, etc.

Einem grandiosen Fußballabend stand also nichts mehr im Wege, auch das Regenwetter konnte uns unsere Stimmung nicht vermiesen.
Im Auswärtssektor angekommen wurde erst mal Stellung bezogen, ein Rundblick getätigt und die Sache für eigentlich recht in Ordnung befunden.

Doch nun ist es soweit, die Hymne von Standard Lüttich schallt aus den Stadionlautsprechern, Gänsehautstimmung macht sich breit. Doch noch bevor das Spiel angefangen hat eine Überraschung für die Salzburger im Auswärtssektor. Der ehemalige belgische Nationalteamtorhüter Jean M. Pfaff hatte sich bei uns eingefunden. Es sollte dennoch nicht die letzte Überraschung sein für heute. Denn mit etwas Verspätung traf sich eine geraume Menschenmasse bei uns im Sektor ein, die sich kurzerhand als die Familie und Freunde unserer Nr. 44 KK herausstellten.

Das Spiel selbst glaube ich bedarf keiner großen Berichterstattung, unsere Jungs bescherten uns in der Wasserschlacht von Lüttich einen atemberaubenden Fußballabend, welcher noch dazu von einem Traumtor von Alan gekrönt wurde.

Auch wenn Lüttich kurzfristig verkürzen konnte haben unsere Jungs so gut wie immer die Oberhand im Spiel behalten und somit verdient den sicheren Aufstieg in die K.O Phase gefestigt.

Nachdem Spiel hieß es für die Busreisenden wieder ab in den Bus. Die kräfteraubenden Strapazen dieser Busreise war nun doch den meisten anzumerken, was dazu führte, dass nach etwa 1 Stunde Fahrt die fast komplette Besatzung schlief.

Da die Rückfahrt sehr unkompliziert verlief, was auch an unseren tollen Busfahrern lag, sie legten sogar trotz Frühverkehr noch 3 Runden Kreisverkehr für uns ein, kamen wir alle gut Freitagmorgens um 7 Uhr wieder bei unserem Stadion in Salzburg an.

Auf diesem Weg möchte ich mich noch einmal bei allen für die tolle Reise bedanken und bis zum nächsten Mal wenn es wieder heißt „HURRA, HURRA - DIE SOIZBURGER SIND DA!“

Hochachtungsvoll, Stephan Schwarz alias Euer 'Blacky'