Ausscheiden in der Champions League Qualifikation: Der Tag danach.


Hängende Köpfe beim Vormittagstraining

Hängende Köpfe gab es beim heutigen Vormittagstraining der Roten Bullen in Taxham am Tag nach dem Ausscheiden in der Qualifikation zur UEFA Champions League.

Schon davor wurde das gestrige Spiel von Roger Schmidt und seinem Trainerteam mit der Mannschaft besprochen und, trotz oder besser gerade aufgrund der Enttäuschung, sachlich analysiert.

„Auch wenn das gestrige Ergebnis sehr schmerzt, haben wir die Pflicht, professionell und konsequent weiterzuarbeiten und Wiedergutmachung zu leisten“, erklärt Roger Schmidt.

Am Tag danach hat der Bullen Coach das negative Ergebnis freilich noch nicht verarbeitet. „Ich war gestern lediglich mit den ersten zehn Minuten zufrieden. Danach haben wir ähnliche Fehler wie schon im Hinspiel in Düdelingen gemacht. Und weil wir es nicht geschafft haben, uns in zwei Spielen durchzusetzen, sind wir letztlich auch verdient ausgeschieden“, so Schmidt.
„Auch die Ausgangssituation, dass ich erst rund vier Wochen mit der Mannschaft arbeiten und ihr meine Vorstellung von Fußball vermitteln kann, darf dabei keine Entschuldigung sein. Unsere Ansprüche sind andere und auch auf die Teilnahme an einem internationalen Bewerb ausgerichtet.“

Sportdirektor Ralf Rangnick ergänzt: „Die Enttäuschung über unser Ausscheiden ist natürlich riesengroß. Mit den gezeigten Leistungen in den beiden Spielen haben wir ein Weiterkommen auch nicht verdient, das muss man leider so klar sagen. Jetzt müssen wir in der Liga ein anderes Gesicht zeigen.“

Auch Kapitän David Mendes ist mit Abschneiden in der CL-Qualifikation nicht zufrieden: „Nach der guten Vorbereitung sind mir die Leistungen in den beiden Spielen gegen Düdelingen ein Rätsel. Wir haben heute schon sehr intensiv über unsere Fehler gesprochen, um diese in Zukunft zu vermeiden. Trotz der Enttäuschung müssen wir rasch wieder positiv denken – es stehen noch 35 Meisterschaftsrunden vor der Tür.“