FC Admira Wacker Mödling – ein Klub mit einem langen Namen und ebensolcher Tradition – ist der nächste Gegner von Red Bull Salzburg in der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile.

Auch wenn die Niederösterreicher erst seit der Saison 2011/12 wieder in der obersten Liga spielen und die Papierform (siehe unten; 5 Siege – 1 Remis – 2 Niederlagen) eher für die Roten Bullen spricht, ist die Aufgabe in der Südstadt alles andere als einfach. So erreichten die Niederösterreicher in der vergangenen Saison mit dem dritten Tabellenplatz nicht nur die Europa League sondern auch das beste Bundesliga-Endergebnis eines Aufsteigers.

Ähnliche Werte der beiden Kontrahenten
Von der taktischen Ausrichtung her gibt es bei beiden Teams einige Parallelen. Mit Salzburg und der Admira treffen jene beiden Mannschaften aufeinander, die intensiv mit Pässen in die Schnittstellen der Abwehr agieren und deshalb die meisten Abseitsstellungen (15 bzw. 12) aller Liga-Klubs produziert haben. Flanken über die Seite in den Strafraum (30 gegenüber 33; den Ligahöchstwert verzeichnet Ried mit 64) sind hingegen nicht sehr beliebt.

Und während die Roten Bullen die meisten Defensiv-Zweikämpfe am Boden (61,2 %) gewonnen haben, ist Admira Wacker der Klub mit dem besten Offensiv-Zweikampf-verhalten (48 %).

Auch in der Foulstatistik liegt man nah beisammen. Der Meister hat in der bisherigen Meisterschaft nur 55 Fouls begangen (10.), wurde jedoch 70 Mal (5.) gefoult. Das Verhältnis bei den Mödlingern liegt bei 65 (7.):75 (2.).

Konterstarke Admiraner
Die Admiraner gelten dabei jedoch als Konterspezialisten, das Mittelfeld wird zumeist sehr schnell überbrückt. Bisher haben die Südstädter nach Konterangriffen bereits zehn Torschüsse abgefeuert – die meisten der Liga. In der vergangenen Saison war man mit 13 Prozent der Torschüsse aus Konterattacken top und erzielte auch die meisten Treffer innerhalb von 10 Sekunden nach der Balleroberung.

Bullen fast komplett
Beim Meister sind David Mendes da Silva, Valon Berisha und Martin Hinteregger wieder im Training. Jakob Jantscher, Christoph Leitgeb und Havard Nielsen sind gesund von ihren Teameinsätzen nach Salzburg zurückgekehrt. Weiterhin fehlen die Langzeitverletzten Alan und Dusan Svento.

Die letzten Spiele gegen Admira Wacker Mödling
17.05.2012 Red Bull Salzburg - Admira Wacker 2:0 (0:0)
24.03.2012 Admira Wacker - Red Bull Salzburg 2:2 (1:1)
11.12.2011 Red Bull Salzburg - Admira Wacker 2:1 (2:1)
25.09.2011 Admira Wacker - Red Bull Salzburg 2:1 (2:0)
13.05.2006 Admira Wacker - Red Bull Salzburg 0:3 (0:1)
12.03.2006 Red Bull Salzburg - Admira Wacker 0:1 (0:0)
05.11.2005 Admira Wacker - Red Bull Salzburg 0:4 (0:3)
27.08.2005 Red Bull Salzburg - Admira Wacker 3:2 (1:1)

Roger Schmidt: „Wir haben über das letzte Spiel intern sehr intensiv gesprochen und eine gute Trainingswoche gehabt. Ich erwarte mir jetzt am Platz zu sehen, dass wir eine andere Bereitschaft zeigen und aus dem letzten Spiel gelernt haben.“ Vom nächsten Gegner hat Schmidt eine ohne hohe Meinung: „Die Mannschaft tritt sehr geschlossen und kompakt auf. Aus dieser Kompaktheit heraus schalten sie nach Ballbesitz gut auf die Offensive um und haben in der Spitze schnelle, dynamische Spieler, die den direkten Weg zum Tor suchen.“

Franz Schiemer hat das vergangene Spiel gegen Rapid abgehakt und den Fokus voll auf Admira Wacker Mödling gerichtet: „Wir sind in der Meisterschaft mit neun Punkten sehr gut gestartet und weiterhin voll dabei. Wir hatten eine sehr gute Trainingswoche und ich bin davon überzeugt, dass wir morgen stark auftreten werden. “ Die Stärken der Admira sieht er im Angriff: „Sie haben sehr gute Offensivspieler - sowohl über die Flanken als als in der Spitze. Vor allem ihr Konterspiel ist sehr gut, da müssen wir sehr aufpassen.“

Den Vorbericht zum Spiel steht hier bereit, ebenso wie das Mediabriefing zum Admira-Spiel.