Das phänomemale Tor des jungen Kärntners interessiert die deutschen Medien. Am Sonntag geht es im Samsung Cup gegen Union St. Florian.

Am kommenden Sonntag, den 14. Juli 2013, beginnt für den FC Red Bull Salzburg um 19:00 Uhr der Ernst der Fußball-Saison 2013/14. Beim Spiel der 1. Runde im Samsung Cup geht es gegen Union TTI St. Florian, einem Klub der Regionalliga Mitte. Der Verein hat mit ÖFB-Präsident Leo Windtner übrigens einen prominenten Ehrenpräsidenten.

Für Salzburg-Coach Roger Schmidt ist die Zielsetzung in diesem Match jedoch klar: „Es ist unser erstes Pflichtspiel und da wollen wir sofort ein positives Signal senden. Wir sind am Sonntag topvorbereitet und werden nichts dem Zufall überlassen. Wir werden hochkonzentriert agieren und wollen in die nächste Runde einziehen. Das ist unser großer Anspruch, das erwarten wir von uns selbst.“

Auch Christian Schwegler ist für das Cupspiel zuversichtlich: „Wir sind uns schon bewusst, dass das Spiel ein ganz anderes als jenes gegen Schalke sein wird. Der Gegner ist sicher heiß und wird alles in die Waagschale werfen. Und da müssen wir gewappnet sein. Aber wir können mit großem Selbstbewusstsein antreten“.

In der Vorbereitung blieben die Roten Bullen unbesiegt und feierten drei Testspielsiege (7:2 gegen FC Paderborn; 3:0 gegen FC Metz; 3:1 gegen Schalke 04) und spielten einmal Remis (0:0 gegen den SC Verl).


Personelles
Aktuell fehlen Isaac Vorsah (Kreuzbandriss), Rodnei (Leistenoperation), Valentino Lazaro (Mittelfußknochenbruch), Dusan Svento (Bänderriss im Knöchel), Eddie Gustafsson (Knieprobleme) und Fränky Schiemer (eingeklemmter Nerv). Jakob Jantscher ist aufgrund einer Muskelverletzung fraglich.


Hinteregger traf aus 64,75 Metern
Am Tag nach dem 3:1-Erfolg über Schalke 04 haben nicht nur die Deutschen den Rasen der Red Bull Arena (erneut) betreten, sondern auch Mitarbeiter des FC Red Bull Salzburg. Während die „Königsblauen“ vor ihrer Rückreise nach Deutschland noch ein Training im Stadion absolvierten, wollten wir es genau wissen und haben nachgemessen: Aus exakt 64,75 Metern hat Martin Hinteregger am gestrigen Abend sein phänomenales Tor zum Endstand erzielt. Dementsprechend groß ist auch das Interesse internationaler, vor allem deutscher, Medien, das Tor zu zeigen.

Der Torschütze selbst hatte diese Situation sowohl im Training als auch beim Aufwärmen vor dem Spiel geübt und sich von Teamkollegen Alexander Walke Tipps geholt. Am Tag danach meinte Martin HintereggerUnmittelbar nach dem Schuss war es ganz still im Stadion - zumindest habe ich es so empfunden. So ein Tor in einem Spiel gegen einen Klub wie Schalke 04 und vor so vielen Fans ist freilich etwas ganz Besonderes.