In Schweden auf Kunstrasen. Andre Ramalho gesperrt und Kevin Kampl weiterhin fraglich.

Am Mittwoch geht es fuer den FC Red Bull Salzburg zum letzten Auswaertsspiel der Europa League-Gruppenphase. Gegner der bereits fix fuer die K.-o.-Phase qualifizierten Roten Bullen ist der IF Elfsborg. Die Schweden haben ihre Meisterschaft bereits am 3. November auf Rang 5 beendet und sind mit einem Punkt aus vier Spielen, ebenso wie Standard Luettich, in der Europa League ohne Aufstiegschance.

Aber genau darin liegt ein Umstand, der Trainer Roger Schmidt vorsichtig sein laesst: „Gerade weil die Schweden schon aus dem Bewerb sind, werden sie wohl befreit aufspielen. Und ich denke nicht, dass der Gegner noch einmal so defensiv antreten wird, wie es im Hinspiel der Fall war. Wir wollen unsere Siegesserie in der Europa League auch in Schweden fortsetzen und die Chance nutzen, den Gruppensieg eventuell schon vorzeitig zu fixieren.“

Gewoehnungsbeduerftig ist bei dieser Begegnung der Umstand, dass die Salzburger in der Boras Arena, die 17.800 Zuschauern Platz bietet und als das modernste Fussball-Stadion Schwedens gilt, auf Kunstrasen antreten muss. Aus diesem Grund wird das Team von Roger Schmidt in der (kurzen) Vorbereitungsphase auf dieses Spiel in Taxham auch die eine oder andere Kunstraseneinheit absolvieren.


Personelles

Bei den Roten Bullen fehlen Isaac Vorsah (Kreuzbandriss) und Stefan Hierlaender (Knieoperation) bzw. Rodnei und Jonatan Soriano (beide Adduktorenprobleme). Weiterhin fraglich ist Kevin Kampl (Knoechelblessur bzw. Nachwirkungen einer Zahnoperation).
Aufgrund einer Gelbsperre nicht dabei ist Andre Ramalho.