tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile, Runde 6. Red Bull Salzburg - Admira Wacker Mödling 1:0 (0:0). Tor: Soriano (59./Elfmeter)

Red Bull Salzburg setzte heute seinen Erfolgslauf fort, kam zum Abschluss der 6. Runde der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile gegen Admira Wacker Mödling zu einem knappen, aber verdienten 1:0 (0:0)-Erfolg.

DIE MATCH-ANALYSE: 

Die Roten Bullen begannen fast überfallsartig, schnürten die Admira in der eigenen Hälfte ein, hatten auch einige gute Möglichkeiten, Tore fielen vor der Pause aber keine. Zum einen, weil bei den Salzburgern ab der 30. Minute etwas der Nachdruck fehlte, zum anderen, weil die Niederösterreicher etwas besser in die Partie kamen und in den wenigen Kontern nicht ungefährlich waren. Und auch zu Beginn der zweiten Hälfte agierte die Admira sehr frech, ehe Salzburg wieder die Kontrolle übernahm und durch ein Elfmeter-Tor von Soriano in Führung ging. Danach spielten die Bullen den knappen Vorsprung nach Hause, hatten dabei aber auch noch die eine oder andere gute Chance.

DIE TABELLENSITUATION: 

Red Bull Salzburg bleibt nach den drei Punkten gegen die Admira an der Tabellenspitze, liegt nun mit 14 Punkten einen Zähler vor Grödig. 

WAS MAN SONST NOCH WISSEN SOLLTE: 

Jonatan Soriano meldete sich nach seiner Knöchel-Blessur rechtzeitig fit, war von Start weg dabei und schoss die Bullen mit seinem achten Saisontor zum Sieg. Andreas Ulmer bestritt heute sein 200. Spiel im Dress von Red Bull Salzburg. So wie auch Dusan Svento, der kurz vor Schluss eingewechselt wurde. Die Roten Bullen blieben auch zum fünften Mal in Serie gegen die Admira daheim siegreich. Red Bull Salzburg nun schon 25 Spiele in Folge ungeschlagen.

DIE STIMMEN ZUM SPIEL: 

Roger Schmidt: „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Nachdem es lange 1:0 stand, war es ein sehr schweres Spiel für uns. Vor allem, weil wir es verabsäumt haben, den Vorsprung auszubauen, und die Admira gleichzeitig auch viel riskiert hat. Jetzt werden wir uns auf das Rückspiel in Vilnius top vorbereiten und nichts dem Zufall überlassen.“ 

Stefan Hierländer: „Es war heute ein sehr schwieriges Spiel für uns. Die Partie am Donnerstag ist uns noch in den Knochen gesteckt. Dazu hat es uns die Admira nicht leicht gemacht. Deshalb müssen wir mit dem 1:0 zufrieden sein.“ 

DATEN & FAKTEN: 

Aufstellung: Gulacsi; Klein, Ramalho, Hinteregger, Ulmer; Hierländer, Ilsanker; Kampl, Mane; Soriano, Alan. 

Auswechslungen: Meilinger für Alan (61.), Berisha für Mane (73.), Svento für Kampl (89.) 

Gelbe Karte - RBS: Hinteregger (55. Foul) 

Schiedsrichter: Andreas Kollegger 

Zuschauer: 6.780

DIE HÖHEPUNKTE DES SPIELS:

Die Roten Bullen erstmals nach fünf Minuten richtig gefährlich: Soriano links raus auf Mane, dessen Schuss wehrt Admira-Torhüter Leitner ab.

8. Minute: Gefährlicher Freistoß von Soriano aus gut 25 Metern. Der Ball geht über die Mauer, aber auch knapp am linken Pfosten vorbei.

9. Minute: Schnell abgespielte Ecke von Hierländer auf Soriano, der in die Mitte auf Kampl, dessen Schlenzer über das rechte Kreuzeck streift.

11. Minute: Flanke Klein von rechts, Windbichler klärt zur Ecke.

12. Minute: Nach einer schönen Einzelaktion flankt Mane zur Mitte, Leitner verschätzt sich etwas, Alan kommt um einen Tick zu spät.

15. Minute, erstmals die Admira. Doch Gulacsi ist bei einem Schuss von Schachner, der von Ramalho noch gefährlich abgefälscht wird, auf der Hut, dreht den Ball mit einer Glanztat ins Torout.

17. Minute, Mane zieht in den Strafraum, Auer bereinigt mit gutem Tackling.

18. Minute: Kampl schließt nach einem Alleingang ab – knapp rechts am Tor vorbei.

22. Minute, große Chance der Salzburger: Mane auf Kampl, der legt ab auf Soriano – dessen Schuss von der Strafraumgrenze streift die Querlatte.

25 Minuten sind um. Die Bullen zeigen ein Angriffs-Furioso, schnüren die Niederösterreicher immer wieder im eigenen Strafraum ein, haben aktuell über 70 Prozent Ballbesitz.

Nach einer kurzen Verschnaufpause sind die Salzburger wieder am Drücker:

34. Minute: Ulmer setzt sich links gegen Sax durch und zieht ab. Leitner wehrt ab.

38. Minute: Zuerst wird ein Schuss von Soriano geblockt, den Abpraller setzt Ulmer neben die linke Stange.

43. Minute: Ilsanker auf Alan, Ebner spritzt dazwischen und klärt.

Halbzeit in Wals-Siezenheim. Die Hausherren ganz klar überlegen und mit einigen guten Möglichkeiten – aber noch gibt es keine Tore . . .

Fränky Schiemer in der Pause: „Wir hatten ein paar Chancen, hätten einiges noch besser machen können. Ich glaube aber, dass wir die Partie noch für uns entscheiden werden. Ich persönlich muss mich noch etwas gedulden. Das ist eben eine langwierige Verletzung. Ich mache sehr viele Therapien.“

Anpfiff zum zweiten Durchgang.

Die Admira beginnt sehr frech, die ersten Angriffsaktionen kommen von den Niederösterreichern . . . . . . so klärt Gulacsi nach einem langen Ball spektakulär mit einer Kopfabwehr (49.)

50. Minute: Gulacsi dreht einen Schuss von Schick ins Torout.

51. Minute: Kampl steckt durch auf Alan, der nimmt sich den Ball mit der Ferse mit, bringt ihn anschließend aber nicht unter Kontrolle.

52. Minute: Nach einem Schuss von Ilsanker ist der Ball im Admira-Tor. Der Treffer zählt aber wegen einer Abseitsstellung von Assistgeber Soriano nicht.

58. Minute, Elfmeter für Salzburg nach einem Handspiel von Auer. Soriano tritt an – und verwandelt ganz sicher ins rechte Eck zum 1:0 (59.)!

62. Minute: Schuss von Hierländer, Leitner wehrt ab.

63. Minute, Riesenchance für Mane nach einer blendenden Vorarbeit von Soriano, der auf links zwei Admiraner aussteigen lässt – er schießt aber in aussichtsreicher Position weit über das Tor.

65. Minute: Ouedraogo setzt sich links gegen Klein durch, seinen satten Schuss kann Gulacsi abwehren.

70. Minute, nächste Chance der Bullen: Soriano mit dem Querpass auf Meilinger, der kommt aber zu spät.

74. Minute: Meilinger in die Tiefe auf Berisha, der nicht an den Ball kommt.

79. Minute, Doppelchance für die Roten Bullen! Doch sowohl Ulmer als auch Soriano scheitern an Admira-Goalie Leitner.

88. Minute: Hierländer auf Ilsanker, Leitner ist eher am Ball und klärt.

Vier Minuten gibt’s noch drauf . . .

Da passiert aber nichts mehr, es bleibt beim knappen 1:0-Sieg der Roten Bullen!