Mit dem gestrigen souveraenen Sieg im Innviertel geht das Team des FC Red Bull Salzburg mit zusaetzlichem Selbstvertrauen in das erste Duell der Europa League-Gruppenphase gegen IF Elfsborg.

Die Vorbereitung  fuer den Auftakt in der Europa League-Gruppenphase gegen IF Elfsborg laeuft auf Hochtouren. So wurden die Schweden bei ihrem gestrigen 4:1-Erfolg gegen Norrkoeping von Co-Trainer Thomas Letsch vor Ort beobachtet. Und auch beim Meisterschaftsauftritt vor rund einer Woche war ein Vertreter des FC Red Bull Salzburg live dabei.
Die Schweden sind insgesamt eine Mannschaft, die 'typisch skandinavischen' Fussball spielt, wie Roger Schmidt analyisert: "Elfsborg ist ein sehr kompaktes und koerperlich robustes Team - von daher ein sehr unangenehmer Gegner. Wenn es uns aber gelingt, auch in diesem Spiel jenen Fussball zu zeigen, den wir zuletzt gespielt haben, bin ich sehr optimistisch. Fuer uns ist es ausserdem wichtig, dass wir in der Gruppenphase mit einem Heimsieg starten und uns so eine gute Ausgangsposition schaffen. Dafuer werden wir alles investieren".

Auch Stefan Ilsanker haelt vom Gegner aus dem Norden viel: "Sie haben sich, so wie wir, durch die Qualifikation bis in die Gruppenphase gekaempft. Das heisst, sie sind ein absolut ernst zu nehmender Gegner. Ich denke aber, dass wir durch die vier bisherigen Spiele im Europacup zusaetzlich an Qualitaet und Selbstvertrauen gewonnen haben und gute Chancen haben, das Duell zu gewinnen".


Ein Spiel Sperre fuer Alan, Geldstrafe fuer Schmidt
Nicht ganz so positive Folgen hat das Match in Ried freilich fuer Alan, Roger Schmidt und Masseur Gerald Rabl. Der brasilianische Doppeltorschuetze von Ried wurde wegen Beleidigung fuer ein Pflichtspiel (plus ein Spiel bedingt auf sechs Monate) gesperrt. Roger Schmidt muss wegen Schiri-Beleidigung eine Geldstrafe in der Hoehe von 1.500 Euro bezahlen.
Der fuenfte Treffer der Roten Bullen wurde von der Bundesliga nachtraeglich korrigiert und als Eigentor gewertet.