FC Red Bull Salzburg 4 - 0 Admira Wacker

tipico Bundesliga, Runde 32. FC Red Bull Salzburg – Admira Wacker Mödling 4:0 (2:0). Tore: Soriano (12.), Ulmer (33.), Sabitzer (67., 68.)
 
Red Bull Salzburg feierte heute in der 32. Runde der tipico Bundesliga vor knapp 10.000 Zuschauern gegen Admira Wacker Mödling einen souveränen und ungefährdeten 4:0 (2:0)-Heimsieg.

DIE MATCH-ANALYSE:
Die Roten Bullen zeigten sich von Beginn an in Spiellaune, entwickelten eine klare Dominanz, ließen Ball und Gegner laufen. Da war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann der erste Treffer fallen würde. Den gab es dann auch bereits nach sechs Minuten durch Berisha, doch der Schweizer Schiedsrichter Klossner entschied zu Unrecht auf Abseits. Sechs Minuten später war es aber so weit: Das Tor von Soriano zählte und brachte die Führung, die dann Ulmer in Minute 33 mit einem Flachschuss auf 2:0 ausbaute. Wie groß die Dominanz der Salzburger in Hälfte 1 war, bewies die zwischenzeitliche Statistik von knapp 76 Prozent Ballbesitz und einem 10:1 an Torschüssen. Nach Wiederbeginn ging die Admira aggressiver in die Zweikämpfe, spielte auch etwas offensiver. Doch es blieb bei Ansätzen, den Weg nach vorne zu finden. Die Salzburger kontrollierten das Geschehen weiter souverän und legten nach: Sabitzer erhöhte mit einem Doppelpack innerhalb von nur 78 Sekunden auf 4:0 (67./68.), sorgte damit für einen ganz klaren Sieg der Mozartstädter.

DIE TABELLENSITUATION:
Red Bull Salzburg legte mit dem klaren Erfolg gegen die Niederösterreicher erfolgreich vor, baute den Vorsprung vor dem Sonntag-Spiel zwischen Altach und Rapid auf 13 Punkte aus.

WAS MAN SONST NOCH WISSEN SOLLTE:

  • Bei den Roten Bullen kehrten heute Naby Keita und Andreas Ulmer (beide zuletzt verletzt) in die Startformation zurück.
  • André Ramalho bestritt gegen die Admira sein 60. Bundesligaspiel.
  • Andreas Ulmer gelang in seinem 180. Bundesliga-Einsatz der zweite Saisontreffer.
  • Jonatan Soriano stellte mit dem 1:0 (gleichzeitig sein 30. Saisontreffer) den Bundesliga-Rekord von 90 Toren, gehalten von Steffen Hofmann, ein.
  • Für Red Bull Salzburg war es heute der fünfte Heimsieg in Folge.
  • Adi Hütter ist morgen ab 18:45 Uhr Gast bei der Sendung „Talk & Tore“ auf Sky Sport Austria.


DIE STIMMEN NACH DEM SPIEL:
Adi Hütter: „Meine Mannschaft ist sehr gut ins Spiel gekommen, hat von Beginn an dominiert und auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Wir wollten heute im vorletzten Heimspiel unseren Fans noch einmal ein gutes Spiel zeigen, das ist uns gelungen. Sehr wichtig war auch, dass wir erneut zu null gespielt haben. Jetzt müssen wir aber auch in den nächsten Partien die Konzentration hochhalten. Schließlich steht ja auch noch das Cup-Finale an.“
 
Marcel Sabitzer: „Wir haben heute sehr viel gut gemacht, vor allem wieder kein Gegentor erhalten.“

DATEN & FAKTEN:
Aufstellung: Gulacsi; Schmitz, Ilsanker, Hinteregger, Ulmer (75. Schwegler); Keita, Ramalho (80. Djuricin); Lazaro, Berisha (71. Minamino); Sabitzer, Soriano.

Gelbe Karte - RBS: Schmitz (46., Unsportlichkeit)

Schiedsrichter: Stephan Klossner (SUI)

Zuschauer: 9.447

DIE HÖHEPUNKTE DES SPIELS:

Das vorletzte Heimspiel in dieser Spielzeit beginnt bei Regen, der vor wenigen Minuten eingesetzt hat.

Das Schiedsrichterteam, angeführt von Stephan Klossner, kommt heute aus der Schweiz.

Nach 35 Sekunden der erste Warnschuss durch Sabitzer, der nach Pass von Soriano das Leder aus gut 20 Metern über die Latte knallt.

6. Minute, der Ball ist im Admira-Tor. Der Treffer von Berisha zählt wegen Abseits aber nicht. Leider eine Fehlentscheidung.

12. Minute, das 1:0 für Red Bull Salzburg. Torschütze Soriano, der zuerst einen Stanglpass von Sabitzer knapp verfehlt, dann aber nach Zuspiel von Lazaro den Ball im rechten unteren Eck versenkt!

15. Minute: Sabitzer mit der Flanke von links, Auer klärt per Kopf vor Lazaro.

24. Minute: Ein Distanzschuss von Ramalho fällt zu zentral aus, dennoch hat Admira-Torhüter Siebenhandl so seine Probleme, dreht den Ball über die Latte.

28. Minute: Lazaro setzt sich auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe bekommt Berisha nicht richtig unter Kontrolle, keine Probleme für Siebenhandl.

29. Minute: Schöner Spielzug der Bullen über mehrere Stationen. Soriano schließt ab, trifft aber einen Gegner.

32. Minute: Gefühlvoller Heber von Sabitzer, Weber klärt per Kopf vor Soriano.

33. Minute, das 2:0 für die Roten Bullen! Nach einer Ecke von Schmitz kann Schößwendter per Kopf nur kurz klären, Ulmer kommt rund 20 Meter vor dem Tor an den Ball, knallt ihn flach ins rechte Eck.

38. Minute: Nach einem hohen Freistoß von Ulmer kann die Admira wieder nur kurz klären, Berisha versucht, mit einem Kopfball den etwas zu weit vor dem Tor stehenden Siebenhandl zu überheben, doch der Admira-Goalie klärt vor der Linie.

40. Minute, gute Chance für Berisha, Auer spritzt im letzten Moment dazwischen.

41. Minute: Ecke Schmitz, Kopfball Ilsanker, Siebenhandl hält.

45. Minute: Sabitzer schließt mit links ab, über das Tor.

Halbzeit. Die Roten Bullen liegen hochverdient mit 2:0 voran.

Weiter geht’s.

46. Minute: Soriano segelt haarscharf an einer guten Flanke von Ulmer vorbei.

53. Minute, jetzt einmal die Admira über Weber. Doch dessen Flanke von rechts wird eine Beute von Ilsanker, der die Situation per Kopf klärt.

54. Minute, der erste Torschuss der Admira durch Ouedraogo, Gulacsi ohne Probleme.

57. Minute, Riesenchance für Sabitzer nach Zuspiel von Keita. Sein Schuss aus halbrechter Position fällt aber zu schwach aus.

61. Minute, Freistoß für die Bullen aus 30 Metern. Soriano hält drauf, der Ball geht nur knapp am linken Pfosten vorbei.

Dann der Doppelschlag von Sabitzer!

Nach einem schnellen Vorstoß spielt Ulmer Soriano frei. Der wiederum legt ab auf

Berisha, der von Bajrami entscheidend gestört wird. Der Ball kommt dabei zu Sabitzer, der trocken zum 3:0 verwertet (67.).

Wenige Sekunden später der nächste schnelle Angriff. Sabitzer zieht rechts alleine Richtung Admira-Tor. Beim ersten Versuch scheitert er an Siebenhandl, beim zweiten ist er erfolgreich – 4:0 (68.)!

Noch zehn Minuten. Admira jetzt etwas offensiver, ohne jedoch gefährlich zu werden.

84. Minute: Eine Möglichkeit für die Niederösterreicher, doch Knasmüller steht im Abseits.

90. Minute, Riesenchance für Djuricin. Doch Schößwendter hindert ihn nach einem schönen Solo im letzten Moment am Torschuss.

Nach 93 Minuten ist Schluss, die Roten Bullen besiegen die Admira klar mit 4:0.