Bewusstseinsbildung und Prävention

Trainer Adi Hütter reiste heute mit Videoanalyst Richard Kitzbichler nach Baku, um sich die Rückrunden-Partie zwischen Qarabag und Valletta anzusehen. In dieser Partie wird der Gegner unserer Mannschaft in der 3. CL-Qualifikationsrunde ermittelt. In der Zwischenzeit nützte unser Team die heutige Nachmittagspause, um sich mit einem anderen wichtigen Thema zu beschäftigen.

Mag. Severin Moritzer (Bild rechts) von der Organisation „Play Fair Code“ hat sich heute die Zeit genommen, um den Spielern die Arbeit seiner Organisation im Kampf gegen Wettbetrug und Spielmanipulation im Sport näherzubringen. 

Die Organisation warnt vor den Folgen von Wettspielkriminalität im Allgemeinen und Spielmanipulation im Besonderen, welche die fundamentalen Charakterzüge des Sports, die Glaubwürdigkeit, die Fairness und die Integrität des Sports zu unterwandern drohen. Diese negative Entwicklung stellt für den Sport eine ernsthafte Bedrohung dar.

„Ich denke, es gelingt uns immer besser, das Vertrauen der Spieler in diesem sensiblen Themenbereich zu erlangen und die Inhalte in deren Köpfen nachhaltig zu verankern. Das ist ein positiver und wichtiger Schritt auf unserem Weg für die Integrität im Sport“, so Moritzer.

Der Schutz der Athleten steht dabei im Fokus der Organisation „PlayFairCode“, um die Athleten gegenüber verdächtigen oder offenkundigen Manipulationsversuchen zu sensibilisieren und über deren Folgen aufzuklären.

 „Der heutige Vortrag war sehr aufschlussreich für die ganze Mannschaft, denn die Ereignisse der letzten Monate haben gezeigt, dass Spielmanipulation leider auch in Österreich ein Thema war. Daher ist es besonders wichtig, dass wir uns mit diesem Thema beschäftigen und fachliche Informationen als Unterstützung bekommen. Manipulation im Spiel ist Betrug an unseren Fans. Damit wollen wir nichts zu tun haben“, meinte Jonatan Soriano, der Kapitän der Roten Bullen.

Der FC Red Bull Salzburg unterstützt die Arbeit der „PlayFairCode“ vollinhaltlich und begrüßt alle Maßnahmen zur Prävention und zum Schutz unserer Spieler.

„Wenn wir morgen ein Spiel anschauen und wissen, wie es ausgeht, dann ist der Fußball tot.“
- UEFA-Präsident Michel Platini