Stefan Ilsanker wieder im Training

Nicht umsonst hatte Trainer Adi Hütter bereits beim Hinspiel vor einem spielstarken Team und fanatischen Anhängern gewarnt. Als der Mannschaft aus Aserbaidschan dann auch noch ein schneller Führungstreffer gelang, konnten die Roten Bullen erst in der zweiten Spielhälfte an die gewohnte Leistung anschließen und das wichtige Auswärtstor erzielen.

„Damit haben wir am Mittwoch noch alle Chancen, in die nächste Runde aufzusteigen. Klar ist aber, dass wir dabei eine schwierige Aufgabe vor uns haben und gewinnen müssen“, meint Hütter, der sich für die Red Bull Arena eine möglichst große Zuschauerkulisse wünscht: „Wir haben in Baku gesehen, was der Heimvorteil ausmachen kann.“

Die FC Red Bull Salzburg freut sich über das große Publikumsinteresse an diesem wichtigen und richtungsweisenden Spiel der Roten Bullen, denn der Kartenvorverkauf übersteigt die Erwartungen bei Weitem. „Es ist sehr erfreulich, dass für das heutige Spiel schon 17.000 Karten im Vorverkauf ausgegeben wurden und wir vielleicht mit 20.000 Zuschauern rechnen können. Das ist natürlich auch für die Spieler sehr wichtig zu wissen, dass unsere Fans morgen für eine echte Heimspielatmosphäre sorgen werden. Der Rest liegt beim Team, denn wenn die Mannschaft es versteht, das Publikum auf den Rängen mit einer guten Leistung zu begeistern, wird der Funke zwischen Fans und Mannschaft überspringen“, ist Sportdirektor Ralf Rangnick überzeugt.

Beim heutigen Abschlusstraining zeigte sich die Roten Bullen gewohnt fokussiert und relativ gelassen, doch auch Sportdirektor Ralf Rangnick weiß: „Je näher wir dem Countdown zum Spiel kommen, desto größer wird die Anspannung. Und das ist auch gut so, denn ohne diese Anspannung wären außergewöhnliche Leistungen gar nicht möglich. Unsere Aufgabe wird es morgen sein, über 90 Minuten lang so zu spielen, wie in der zweiten Halbzeit im Hinspiel, denn die physische Kondition ist eine unserer Stärken.“

Trainer Adi Hütter hat seine Mannschaft perfekt auf den Gegner eingestellt und will nichts dem Zufall überlassen: „Qarabag wird sicher versuchen, das Ergebnis zu verteidigen. Wir müssen von der ersten Minute an zeigen, dass wir auf Sieg spielen … den Sieg wollen! Unser Ziel ist es, die Löcher in der Abwehrmauer zu suchen, zu durchbrechen und daraus resultierende Tormöglichkeiten konsequent zu verwerten“, so Hütter bei der heutigen Pressekonferenz

Auch Peter Ankersen, der im Hinspiel nach dem Ausschluss von Christian Schwegler die Position des rechten Außenverteidigers übernommen hatte, ist gewarnt: „Qarabag ist eine gute Mannschaft mit sehr starken Offensivspielern. Das Fehlen von Reynaldo ist dabei sicher kein Nachteil für uns. Jetzt müssen wir unseren Heimvorteil nutzen und an die Leistungen in der Meisterschaft bzw. an jene der zweiten Halbzeit in Baku anschließen.“

Neben Ankerson und Alan, der im Hinspiel gegen Qarabag gesperrt war, wird auch Stefan Ilsanker nach seiner Zehenverletzung wieder im Kader stehen. „Er hat im letzten Jahr bewiesen, was für ein außergewöhnlich guter Spieler er ist – nicht nur am Platz, sondern auch abseits davon. Mit seiner Mentalität und dieser absoluten Leidenschaft wird er der Mannschaft in diesem wichtigen Spiel sehr gut tun“, freut sich der Trainer über Ilsankers Genesung.

Der Schiedsrichter des morgigen, so wichtigen Qualifikationsspiels für die Roten Bullen ist der Schotte Bobby Madden.

Wir freuen uns auf ein spannendes, faires und natürlich hoffentlich siegreiches Qualifikationsspiel, aber vor allem auf die Unterstützung unserer Fans. Jede laute Jubelstimme, jedes Paar klatschender Hände und jeder einzelne gedrückte Daumen bringen uns unserem Ziel ein Stückchen näher!