Zum Abschluss der EL-Gruppenphase gegen EL-Torrekord möglich | Schiedsrichter aus Polen | Weihnachtsmarkt vor der Red Bull Arena

Zum Abschluss der Europa League-Gruppenphase geht es für den FC Red Bull Salzburg am kommenden Donnerstag, den 11. Dezember, in der heimischen Red Bull Arena gegen den rumänischen Vertreter Astra Giurgiu. Im Hinspiel blieben die Roten Bullen durch Tore von Kevin Kampl und Jonatan Soriano mit 2:1 siegreich, auch im Retourmatch haben Adi Hütter und sein Team einen Sieg als anvisiertes Ziel im Matchplan eingetragen.

 

Positive Zwischenbilanz
Schon jetzt ist die Zwischenbilanz der Salzburger sehr positiv. Der Klub steigt, so wie bisher nur PSV Eindhoven und Sporting Lissabon, bereits zum dritten Mal als Gruppensieger in die nächste Phase der UEFA Europa League auf.
Zudem hält die Mannschaft bei 16 Toren nach fünf Spielen. Sollten den Salzburgern im Heimspiel gegen Astra noch zwei weitere Treffer gelingen, würden sie den bisherigen Torrekord in der UEFA Europa League von RSC Anderlecht (2011/12), Zenit St. Petersburg und CSKA Moskau (beide 2010/11) einstellen.

Adi Hütter vor dem Spiel gegen die Rumänen: „Auch wenn wir bereits als Erster feststehen, haben wir uns für das letzte Spiel konkrete Ziele gesetzt. Wir wollen die Gruppenphase mit einem Sieg abschließen und auch den Torrekord (Anm.: 18 Tore) brechen. Meine Mannschaft wird also sehr fokussiert in dieses Spiel gehen und es keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Wir haben schon im Hinspiel gesehen, dass Astra eine durchaus spielstarke Mannschaft ist, die wir nicht unterschätzen dürfen. Aufgrund der hohen Belastung der letzten Wochen ist es durchaus möglich, dass wir in diesem Spiel ein wenig rotieren und Spieler bringen, die zuletzt nicht so oft im Einsatz waren.“

 

Torrekord im Visier
Alan hat mit seinen beiden Treffern zuletzt in Glasgow nicht nur die Führung in der Torschützenwertung der Europa League übernommen, sondern insgesamt bereits 10 Treffer in diesem Bewerb erzielt, was bisher nur 15 Spielern gelungen ist. Der Brasilianer hat sich auch für das letzte Gruppenspiel einiges vorgenommen: „Zum Abschluss der Gruppenphase den Europa League-Torrekord zu brechen, wäre eine tolle Sache.“
Teamkollege Christian Schwegler steht vor seinem 50. Europacup-Einsatz.

 

Statements
Adi Hütter: „Nach dem ersten Gruppenspiel, dem 2:2 gegen Celtic, haben viele schon befürchtet, dass es in dieser Gruppe eng werden könnte. Dann haben wir vier Siege in Folge gefeiert und uns famos durchgesetzt. Jetzt haben wir morgen die Möglichkeit, mit einem Sieg gegen Astra Giuriu die Gruppe mit einer weißen Weste abzuschließen. Wir möchten dieses Spiel also unbedingt gewinnen und haben den Torrekord im Visier (Anm.: 16 Tore). Mit Anderlecht, St. Peterburg und ZSKA Moskau gibt es bisher nur drei Mannschaften, die jemals mehr (Anm.: 18 Tore) erzielt haben. Wir wollen zu den Besten gehören, was die Tore betrifft.  Und wir möchten auch unbedingt gewinnen, weil sich unser Ergebnis auch auf den internationalen Startplatz auswirkt. Wir bräuchten somit noch zwei Siege und ein Unentschieden mehr als die Rumänien, um diese beim UEFA-Koeffizienten noch überholen zu können – also ein weiterer Anlass dieses Spiel sehr ernst zu nehmen.“

Alan:  „Ich hatte am Anfang der Saison sehr viel Pech und war auch öfter verletzt. Umso mehr freut es mich natürlich, dass ich jetzt wieder in Form bin und es sehr gut läuft. Noch wichtiger es für mich, dass wir als Mannschaft wieder sehr erfolgreich spielen und gewinnen.

Es wird sicher ein schwieriges Spiel und wir nehmen den Gegner ernst. Ich hoffe, dass wir ein gutes Spiel machen und gewinnen.

 

Personelles
Verletzt sind derzeit Isaac Vorsah (Knie), Valon Berisha (Knie), Rodnei (Adduktoren), Nils Quaschner (Oberschenkel), Asger Sörensen (Sprunggelenk) und Valentino Lazaro (Oberschenkel).
Jonatan Soriano ist weiterhin krank, sein Einsatz gegen Astra also fraglich.

Polnisches Schiedsrichterteam
Das Spiel am Donnerstag findet um 19:00 Uhr in der Red Bull Arena statt und wird von einem polnischen Schiedsrichterteam unter Leitung von Pawel Raczkowski geleitet.


Weihnachtsmarkt vor der Red Bull Arena
Bei den letzten beiden Spielen des Jahres findet vor der Red Bull Arena ein Weihnachtsmarkt statt. Der Markt am Stadionvorplatz West öffnet drei Stunden vor Anpfiff, die Stände bieten verschiedenste Attraktionen – von weihnachtlichem Kunsthandwerk über Salzburger Trachten bis hin zu lukullischen Köstlichkeiten.