Die beiden Titelanwärter und CL-Quali-Teilnehmer im direkten Duell in der Red Bull Arena.

2. Runde Tipico Bundesliga
FC Red Bull Salzburg vs. SK RAPID WIEN

DATUM: Samstag, 1. August 2015
ORT: Red Bull Arena
UHRZEIT: 16:00 Uhr

AKTUELL VERKAUFTE TICKETS: 12.000
SCHIEDSRICHTER: Harald Lechner

LIVETICKER des Spieles nachzulesen unter http://fcrbs.club/LIVE

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Wenn der amtierende Meister am kommenden Samstag, den 1. August 2015, gegen den österreichischen Rekordmeister antritt, ist Hochspannung vorprogrammiert. Auf das  Heimspiel des FC Red Bull Salzburg gegen den SK Rapid Wien in der 2. Runde der tipico Bundesliga freuen sich nicht nur die Roten Bullen, sondern aktuell auch über 12.000 Fans, die sich für das Topspiel am Samstag bereits ihre Eintrittskarten gesichert haben.


Beide Teams haben gestern in der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Beide Teams zählen zu den Top-Favoriten um den Meistertitel. Beide Teams wollen am Samstag im direkten Duell als Sieger vom Platz gehen. Das weiß auch Trainer Peter Zeidler:


„Rapid zählt zu den Mitfavoriten um den Meistertitel. Das sehen auch alle Experten so. Von daher erwartet uns gegen Rapid Wien sicherlich ein spannendes und interessantes Spiel. Wir hoffen deshalb wieder auf die Unterstützung unserer Fans.“


Dass der Trainer und sein Team den härtesten Konkurrenten um den Meistertitel immer im Auge behalten, versteht sich von selbst. Auch Benno Schmitz freut sich auf das erste Bundesliga-Heimspiel vor entsprechender Kulisse gegen die Hütteldorfer.


„Die Vorfreude gegen Rapid zu spielen, ist sehr groß. Rapid ist ein Topteam in Österreich, das haben sie auch gestern wieder bewiesen, als sie den 2:0-Rückstand in Unterzahl gegen Ajax Amsterdam noch aufgeholt haben. Aber wenn wir am Samstag wieder so tolle Unterstützung von unseren Fans im Stadion haben wie gestern, können wir das Spiel auch gewinnen.“

Pressekonfernz vor SK Rapid Wien

Auffällig beim gestrigen Spiel gegen Malmö FF war, dass Benno Schmitz den verletzungsbedingt ausgefallenen Kapitän Jonatan Soriano bei Standardsituationen ersetzt hat. Für den jungen rechten Außenverteidiger keine ganz so neue Herausforderung, denn schon beim FC Liefering und im Nachwuchs bei Bayern München wurde ihm diese Aufgabe des Öfteren zu teil:


Wir bauen die Standardsituationen schon auch sehr viel im Training mit ein, und unsere Co-Trainer helfen uns da mit vielen neuen Varianten und Vorschlägen. Ich habe in der letzten Saison zum Schluss auch schon mal Standards geschossen, daher hat sich das so entwickelt, dass ich jetzt öfter mal zum Zug komme.“


Es ist Teil der Philosophie und daher logische Konsequenz, dass auch junge Spieler an verantwortungsvollere Aufgaben im Team herangeführt werden sollen. Trainer Peter Zeidler stellt damit auch klar, dass die Weiterentwicklung einer Mannschaft nicht mit der Vorbereitung abgeschlossen ist, sondern als kontinuierlicher Prozess über die gesamte Saison zu betrachten ist.


Kontinuität in der Mannschaft ist wichtig. Umso wichtiger sogar, wenn man viele junge Spieler in der Mannschaft hat, wie wir. Aber mit unseren Korsettstangen – sprich unseren routinierten Spielern, wie Christoph Leitgeb, Christian Schwegler und Andreas Ulmer, die für Stabilität im Team sorgen – haben wir die perfekte Mischung für unser Spiel gefunden. Wir sind auf einem guten Weg, unsere Mannschaft weiterzuentwickeln und da helfen uns so tolle Heimspiele wie gegen Rapid weiter.“


Bitter für die Roten Bullen ist der drohende Ausfall von Kapitän Jonatan Soriano. Die Schmerzen in der Wade (eine Blessur aus dem Spiel gegen Mattersburg) sind noch zu stark, daher wird er voraussichtlich auch gegen Rapid Wien nicht zum Einsatz kommen können. Umso wichtiger ist deshalb, dass Spieler wie Benno Schmitz für solche unvorhergesehenen Situationen diese Rolle kompensieren können. Kleine Unsicherheiten, die immer wieder dann bei seiner Mannschaft auftreten, wenn Tore fallen, nimmt der Trainer selbstkritisch aber gelassen an:


Ja, es stimmt, wenn Tore fallen, gibt es immer diesen euphorischen Moment, der das Spiel zum Kippen bringen könnte. Das muss diese junge Mannschaft einfach lernen, dass sie nach Torverfolgen oder Gegentoren konzentriert weiterspielt, denn im Fußball geht es um Ergebnisse. Generell aber konnten wir gestern wieder an die gute Leistung vom Testspiel gegen Bayer Leverkusen anknüpfen. Wir haben gestern eine Mannschaft gesehen, die zusammenhält, miteinander läuft, zusammenspielt und Bälle zurückgeholt. So haben wir uns das vorgestellt. Dann hat man auch gemerkt, dass der Funke übergesprungen ist, von der Mannschaft auf die Fans. So wünschen wir uns das auch am Samstag!“


Die Vorbereitung auf Rapid beginnt heute, doch trotz der Freude über das gute Ergebnis im Hinspiel gegen Malmö FF, hatte Peter Zeidler auch Rapid Wien gestern Abend schon mit einem Auge im Blick. Das alleine zeigt schon deutlich, wie ernst er und seine Mannschaft die Gäste aus Wien nehmen und wie wichtig dabei die Unterstützung unserer Fans ist.


Wir haben heute sehr intensiv mit den Spielern trainiert, die gestern nicht oder nur kurz zum Einsatz gekommen sind. Alle anderen werden heute ausgiebig regenerieren, aber Samstag um 16:00 Uhr sind wir für Rapid Wien in der Red Bull Arena bereit.“