FC Red Bull Salzburg am Mittwoch beim abstiegsgefährdeten Lokalrivalen

Im vierten und unter Umständen letzten Salzburger Derby für längere Zeit trifft der FC Red Bull Salzburg HEUTE am 11. Mai 2016, auf den SV Grödig, der zwei Runden vor Schluss in der Tabelle auf dem letzten Rang liegt und sechs Zähler Rückstand auf Platz 9 aufweist. Dieses Spiel der 35. Runde der tipico Bundesliga beginnt im Das.Goldberg Stadion um 20:30 Uhr (live auf Sky und ORF eins) und wird von Schiedsrichter Christopher Jäger geleitet.

Christian Schwegler und Trainer Oscar Garcia waren in der obligatorischen Pressekonferenz vor dem kommenden Meisterschaftsspiel gemeinsam auf dem Podium und sprachen über die kommende Herausforderung beim SV Grödig:

Pressekonferenz vor SV Grödig

STATEMENTS

Oscar Garcia:

Wir sind uns natürlich bewusst, worum es für Grödig in diesem Spiel geht und erwarten eine starke und aggressive Heimmannschaft. Aber natürlich werden wir mit der gleichen Mentalität wie immer und mit dem Ziel ins Spiel gehen, es zu gewinnen.

Ich habe schon als Kind gelernt, dass man alles für seine Mannschaft geben soll, um zu gewinnen und erfolgreich zu sein. Im Fußball ist es nun einmal so, dass der einen Mannschaft Freud der anderen Leid ist – der eine gewinnt, der andere verliert. Wir müssen also auch diesmal wieder alles geben, um zu gewinnen, denn alles andere wäre den weiteren Mannschaften gegenüber respektlos.

Christian Schwegler:

Es wird ein schwieriges Match, weil Grödig nochmal alles daran setzen wird, drei Punkte zu holen, um damit noch eine geringe Möglichkeit zu haben, in der Liga zu bleiben. Aber wir wollen wir uns anständig verhalten und wenn möglich die letzten sechs Punkte in der Liga auch noch holen. Deshalb nehmen wir das Spiel sehr ernst.

Der heurige Titel ist für mich sehr hoch anzusiedeln, weil wir wirklich schlecht ins Jahr gestartet sind. Nach den ersten drei Spielen haben uns manche als Meister schon abgeschrieben und damit gerechnet, dass Rapid wahrscheinlich das Rennen machen wird. Deshalb ist es umso schöner, dass wir wieder Meister geworden sind.

SPIELER-VERGLEICH: Daniel Schütz vs. Naby Keita

Quelle: bundesliga.at

Was man sonst noch wissen sollte

  • Der FC Red Bull Salzburg wurde erstmals drei Mal in Serie Meister. Zuletzt gelang das dem FC Tirol 2000–2002.
  • In den letzten 24 Begegnungen kassierte der FC Red Bull Salzburg nie mehr als ein Gegentor – Bundesliga-Rekord.
  • Der FC Red Bull Salzburg ist gegen die Grödiger in der Bundesliga noch ungeschlagen und musste erst zweimal Punkte (zwei Auswärtsremis) abgeben.
  • Der SV Grödig muss beide ausstehenden Spiele gewinnen, um nicht abzusteigen. Außerdem muss entweder der SV Mattersburg oder SCR Altach beide Spiele verlieren.
  • Die Grödiger erzielten die letzten drei Treffer aus der Distanz. Elf Weitschusstreffer sind ligaweit die meisten.
  • Andreas Ulmer stand 2.954 Minuten in dieser Saison der tipico Bundesliga auf dem Platz – die meisten Einsatzminuten eines Feldspielers.

PersonALSITUATION

Nicht einsatzbereit sind Christoph Leitgeb, Reinhold Yabo, Smail Prevljak (alle Knie) und Asger Sörensen (Fußoperation).

Ebenfalls nicht mit dabei sind Jonatan Soriano (Muskelfaserriss in der Wade) und Dayot Upamecano (Zerrung des Hüftbeugers).

Der Einsatz von Omer Damari ist fraglich (Adduktorenprobleme).

 

Die letzten Bundesliga-Spiele gegen SV GRÖDIG

05.03.2016 FC Red Bull Salzburg – SV Grödig 3:0 (1:0)
28.11.2015 SV Grödig – FC Red Bull Salzburg 1:1 (0:1)
12.09.2015 FC Red Bull Salzburg – SV Grödig 4:2 (1:2)
02.05.2015 SV Grödig – FC Red Bull Salzburg 0:3 (0:1)
01.03.2015 FC Red Bull Salzburg – SV Grödig 3:1 (1:1)
26.10.2014 SV Grödig – FC Red Bull Salzburg 2:2 (2:1)
10.08.2014 FC Red Bull Salzburg – SV Grödig 8:0 (5:0) 

 

Klub-Information: FC Red Bull Salzburg übernimmt keinen Meisterstern

Da es im österreichischen Fußball keinerlei Regelungen oder Vorgaben im Zusammenhang mit der Verwendung von Meistersternen gibt und deren Nutzung von den Klubs uneinheitlich und nach eigenem Ermessen erfolgt, verzichtet der FC Red Bull Salzburg – in Abstimmung mit den Partnern und Sponsoren – auf die Übernahme und eine damit verbundene Veränderung des Klublogos.