Das Interview mit unserem gefeierten Youngster aus Frankreich

Mal Angenommen, einige der Grössten Europäischen Klubs – Darunter Manchester United, ARsenal London, Juventus Turin und Sogar Bayern München – Würden Euch unter Vertrag nehmen wollen? Wir Würden vermutlich nicht einen Moment Zögern, bevor wir aus diesem Traum wieder Aufwachen.

Gezögert hat auch unser heißbegehrter Youngster Dayot Upamecano nicht lange, um seiner noch jungen Fußball-Karriere eine entscheidende Richtung zu geben. Doch der 17-jährige Franzose entschied sich für die Roten Bullen und verrät im Interview, warum er diese Entscheidung noch nicht bereut hat.

Interview

Du musstest letzte Woche noch kurzfristig nach Frankreich reisen. Was war los?

Ja, ich habe meinen neuen Reisepass in Évreux abholen müssen, weil mein alter nur noch vier Monate gültig war. Aber wenn wir in der UEFA Europa League nach Russland reisen, brauche ich einen, der mindestens noch sechs Monate gültig ist.

Du bist nun schon seit Juli 2015 in Salzburg. Wie geht es dir?

Danke, es geht mir sehr gut. Ich konnte mich hier sehr gut integrieren, fühle mich wohl und bin glücklich. Sportlich läuft auch alles nach Plan. Die Zeit am Anfang in Liefering war wichtig, um mich an den Fußball hier zu gewöhnen. Nun bin ich bei den Profis und gebe jeden Tag hundert Prozent! Nach Salzburg zu gehen, war die beste Entscheidung meines Lebens!

Was hat dich von Salzburg überzeugt? Immerhin wollten dich viele große Vereine wie Manchester United, Arsenal oder Juve verpflichten?

Die Gespräche mit den Verantwortlichen hier haben mich damals überzeugt. Außerdem habe ich mir mit meinen Eltern das Trainingszentrum und die Arena angesehen, und man muss schon sagen, dass die Gegebenheiten in Salzburg wirklich erstklassig sind. Weiters spürte ich von Anfang an eine große Wertschätzung und ich hatte die Aussicht, hier auf viele Einsätze zu kommen. Wenn du als junger Spieler zu einem der ganz großen Vereine gehst, kann es sein, dass du mehr Zeit auf der Ersatzbank verbringst.

Du warst mit Frankreich 2015 U17-Europameister und wurdest vom Guardian unter die 50 besten Jungspieler der Welt gewählt. Irgendwie klar, dass da halb Europa bei dir angeklopft hat …

Das Interesse an mir ist zu dieser Zeit sicher gestiegen, aber ich glaube nicht, dass diese beiden Ereignisse ausschlaggebend waren. Ich denke, dass die Vereine ihre Scouts aussenden, um Spieler über einen längeren Zeitraum zu beobachten, und ich hatte damals auch bei meinem Klub einen sehr guten Lauf.

Du strahlst mit deinen erst 17 Jahren bereits eine große Reife auf dem Feld aus, antizipierst sehr gut und bist sehr stark im Spiel gegen den Ball. Woher kommt diese Abgebrühtheit in so jungen Jahren?


Das hat sehr viel mit dem Wechsel meiner Position zu tun. Ich bin ja eigentlich gelernter Innenverteidiger und das kommt mir nun im defensiven Mittelfeld natürlich zugute. Ich versuche immer, Ball und Gegenspieler im Auge zu haben und so die perfekte Position am Feld zu finden. Aber mein Spiel ist noch lange nicht perfekt, ich kann hier noch viel lernen!

Klingt so, als hättest du dich mit deiner Rolle im Mittelfeld angefreundet …

Ich bin froh, wenn ich am Feld stehe, und ich spiele dort, wo mich der Trainer aufstellt. Aber ich mag die Position im defensiven Mittelfeld, weil ich mich auch mehr ins Offensivspiel einschalten kann. Fakt ist aber auch, dass ich viel mehr laufen muss, weil du als Innenverteidiger eigentlich nur wartest, bis der Ball in deine Zone kommt.

Wie ist es bei dir in deiner Kindheit mit dem Fußball losgegangen?

Ich bin eigentlich ein richtiger Straßenkicker. Ich komme aus einer Siedlung Namens „La Madeleine“ in Évreux. Fußball war von klein auf meine große Liebe, und ich verbrachte jede frei Minute im Käfig und versuchte, mein Spiel zu verbessern. Wir waren damals eine richtig gute Truppe dort, und einige haben es von der Siedlung aus zu großen Vereinen oder in die französischen Nationalmannschaften geschafft. Ousmane Dembélé von Dortmund, Rafik Guitane von Le Havre AC und Moustapha Diatta von Dortmund II sind gute Kumpels von mir und eben auch Jungs aus „La Madeleine“.

Apropos Karriere. Welchen Plan hast du dir für deine zurechtgelegt?

Darüber mache ich mir derzeit eigentlich gar keine Gedanken. Ich versuche Tag für Tag hier in Salzburg mein Bestes zu geben. Ich genieße jede Minute auf dem Spielfeld und versuche möglichst viel aufzusaugen und zu lernen.

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