Ein Wiedersehn mit Adi Hütter | Hinteregger ab Dienstag wieder mit dabei

Den Abschluss des zehntägigen Camps bildet dann ein Testspiel gegen den Schweizer Champions League-Quali-Starter Young Boys Bern, der von Trainer Adi Hütter betreut wird. Den Ex-Coach der Roten Bullen haben vor diesem Aufeinandertreffen zu einem Interview getroffen.

Adi Hütter im Interview

Am Freitag triffst du als Trainer in einem Testspiel auf deinen Ex-Klub. Welche Erinnerungen hast du noch an den FC Red Bull Salzburg?

Ganz besonders gerne denke ich natürlich an den Gewinn der beiden Titel – Meisterschaft und Cup – zurück. Das waren sehr emotionale Momente, etwas ganz Außergewöhnliches und für mich die größten Erfolge in meiner bisherigen Trainerkarriere. Durch den Umstand, dass Red Bull Salzburg im Jahr davor eine enorm starke und erfolgreiche Mannschaft mit ganz besonderen Spielern hatte, war es nicht selbstverständlich, dass wir damals erneut das Double holen würden. Beachtlich war auch, wie wir uns nach dem schwierigen Start auf internationaler Ebene wieder nach oben gekämpft haben. Daran denke ich sehr gerne zurück. Außerdem war Red Bull Salzburg mein erster großer Klub als Coach. Ich konnte viele Erfahrungen sammeln und Dinge lernen, die mich als Trainer weitergebracht haben.

Hast du den weiteren Weg deiner Ex-Mannschaft verfolgt?

Natürlich schaue ich in der Schweiz, so oft es mir die Zeit erlaubt und wann immer die Möglichkeit besteht, Spiele der Bundesliga im Fernsehen an. Auch über die zweite Liga, in der ja meine Wurzeln als Trainer liegen, informiere ich mich laufend. Deshalb habe ich den holprigen Start der letzten Saison und das erneute Double genau verfolgt. Überrascht war ich über den Wechsel von Munas Dabbur zu Red Bull Salzburg. Er war ja im letzten Jahr in der Schweiz Torschützenkönig und ist ein Top-Spieler. Ich denke, dass die Salzburger Fans viel Freude mit ihm haben werden.

Mit welchen Erwartungen gehst du ins Testmatch am Freitag in Straßwalchen?

Für uns hat gerade das Trainingslager in Windischgarsten begonnen und wir stecken mitten in einer harten Vorbereitung. Da sind Spiele gegen starke Teams, wie es Red Bull Salzburg zweifelsfrei ist, sehr wichtig. Wichtiger als das Ergebnis ist dabei aber, dass wir ein gutes Spiel abliefern. Und ich freue mich, dass ich viele alte Bekannte wiedersehen werde.

Wie sieht dein Vergleich zwischen der österreichischen und der Schweizer Liga aus?

Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Infrastruktur. In der Schweizer Liga gibt es zwar auch kleinere Klubs, die nicht über die größten Möglichkeiten verfügen. Aber insgesamt sind die Schweizer Stadien moderner und locken viel mehr Zuseher an. Spitzenreiter ist da der FC Basel, da haben wir vor rund 34.000 Zuschauern gespielt. Aber auch wir haben viele Fans und einen Zuschauerschnitt von knapp 18.000 bei den Heimspielen.

Das Match findet morgen ab 18:30 Uhr in Straßwalchen statt und ist live unter folgendem Link zu sehen: http://www.fcrbs.club/Livestream
 
Und kurz vor Ende des Trainingslagers zog Trainer Oscar Garcia eine Bilanz der zehn Tage, die u. a. mit 13 Trainingseinheiten, zwei Testspielen, einem Autogrammkartenshooting, einer Pressekonferenz und einer Raftingtour gefüllt waren bzw. sind:

Bei sehr guten Bedingungen konnten wir diese Phase auch sehr gut nutzen, um uns körperlich und taktisch zu entwickeln. Meine Mannschaft hat gezeigt, dass sie bereit ist, hart und konzentriert zu arbeiten. Jetzt freuen wir uns noch auf das Testspiel gegen einen sehr starken Gegner. Die zwei freien Tage danach werden uns guttun.

Martin Hinteregger ab Dienstag wieder im Training

Martin Hinteregger, der nach dem Ausscheiden bei der EURO noch Urlaub hat, kam auf einen Kurzbesuch nach Leogang und sprach dabei mit Christoph Freund, dem Sportlichen Leiter, über seine sportliche Zukunft.

Martin hat sich dabei voll zum FC Red Bull Salzburg bekannt und wird uns in der neuen Saison verstärken. Wir wissen um seine Qualitäten und freuen uns, dass er wieder mit an Bord ist.

Martin Hinteregger selbst meint:

Auch wenn die EURO für uns nicht optimal gelaufen ist, freue ich mich schon wieder auf Fußball und dass ich schon sehr bald ins Training einsteigen kann. Ich werde alles dafür tun, um auch in der kommenden Saison mit dem FC Red Bull Salzburg erfolgreich zu sein.