Interessante Zahlen, Daten und Fakten zur 11. Runde in der tipico Bundesliga

In der LAvanttal-Arena Taten sich die Roten Bullen Wieder einmal Schwer und Kamen, Trotz einer Komfortablen 2:0-Führung, am Ende Nicht über ein Unentschieden hinaus. WÄhrend Die Zahlen, Daten und FAkten der 11. Runde in der Tipico Bundesliga unserer Mannschaft eigentlich ein Gutes Zeugnis ausstellen Würden, Fehlte am Ende auf den Sieg Die Letzte Konsequenz, EINEN 2:0-Vorsprung über die Ziellinie zu bRINGEN.

Neun Punkte Rückstand auf Leader Sturm Graz und ein wackliger dritter Platz in der aktuellen Meisterschaftstabelle sind für Salzburger Verhältnisse zwar nicht gerade erfreulich,  wenn man aber die Bilanz im letzten Meisterschaftsjahr zum Vergleich nimmt und die aktuelle Situation mit etwas Weitblick betrachtet, ist das noch nicht wirklich besorgniserregend. Vor einem Jahr hatten wir vor der 11. Runde der Tipico Bundesliga zu diesem Zeitpunkt sogar gleich viele Punkte  (18) in der Tabelle vorzuweisen, allerdings fehlten damals nur zwei Punkte auf den 1. Tabellenplatz. Der Punkteverlust in Kärnten bleibt dennoch ärgerlich.

RZ Pellets WAC vs. FC Red Bull Salzburg

Fast ein Déjà-vu

In den letzten elf Duellen gegen die Wolfsberger konnten unsere Salzburger nur zwei Spiele gewinnen. Auswärts gelang Soriano und Co. in den letzten sechs Spielen kein einziger Sieg (drei Niederlagen, drei Remis), aber zum Angstgegner macht das die Kärntner nur auf dem Papier, denn spielerisch hatte die Mannschaft von Trainer Oscar Garcia die Wölfe bis zur 87. Minute noch sehr gut im Griff. Doch wir erinnern uns: Im letzten Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten in der Lavanttal-Arena endete die Partie ebenfalls mit einem Unentschieden. Damals wurde dem WAC (der ab der 12. Minute nach dem Ausschluss von Joachim Standfest in Unterzahl spielte) in den Schlussminuten ein Elfmeter zugesprochen, den wie auch zuletzt Jacobo zum Ausgleich verwertete.

Valentino Lazaro:

Das passiert uns ja nicht zum ersten Mal hier in Wolfsberg, dass wir späte Gegentore bekommen haben. Wir wussten, dass es eine sehr kämpferische Mannschaft ist. Und diesmal haben sie gezeigt, dass sie in den Duellen oft schneller sind als wir. Wir waren nicht wach genug und haben ein oder zwei entscheidende Zweikämpfe verloren, dennoch haben wir die Qualität, dass wir normalerweise eine 2:0-Führung in der 85. Minute nicht mehr hergeben, egal gegen welchen Gegner in der Meisterschaft.

Hängende Köpfe

Die Kärntner waren erwartungsgemäß körperbetont aufgetreten und versuchten während des gesamten Spiels, mit hohen Bällen und viel „Körperkontakt“ die Oberhand zu bekommen. Die Folge: einige verletzungsbedingte Unterbrechungen. Als die Begegnung nach dem 2:0 durch Kapitän Jonatan Soriano in der 85. Minute schon entschieden geglaubt war, nützten die Kärntner eine kurze Phase der Unachtsamkeit in der Defensive geschickt aus.

Oscar Garcia:

In der Schlussphase der Partie hat uns der Gegner immer wieder mit langen Bällen unter Druck gesetzt, die wir nicht zu verteidigen wussten.

Erfahrung kann man nicht kaufen

Mit den beiden Youngsters Dayot Upamecano und Xaver Schlager ließ Trainer Oscar Garcia die wohl jüngste Doppelsechs der aktuellen Bundesliga-Saison in der 4-4-2-Formation auflaufen. Zum einen war die leichte System-Umstellung der Tatsache geschuldet, dass mit Konrad Laimer und Josip Radosevic gleich zwei Spieler gesperrt waren. Zum anderen ist es auch Teil unserer Spielphilosophie, möglichst vielen jungen Spielern die Möglichkeit zu geben, mehr Spielzeit zu bekommen, denn die Saison dauert noch lange und je mehr Erfahrung unsere Youngsters unter Matchbedingungen sammeln können, desto besser ist das für eine mögliche entscheidende Phase gegen Ende der Meisterschaft.   

Xaver Schlager:

Das ist natürlich kein gutes Gefühl, denn wir haben 2:0 geführt und dann noch den Ausgleich bekommen, somit also zwei Punkte verschenkt. Wir haben uns durch den zweiten Treffer vor dem Ende vielleicht etwas zu sicher gefühlt, und der WAC hat uns dann mit langen Bällen in die eigene Hälfte zurückgedrängt.

Trainer Oscar Garcia betonte aber auch, dass Erfahrungen wie diese für die Entwicklung unserer jungen Spieler enorm wichtig sind. Daher gilt es nun, die hängenden Köpfe wieder gerade zu richten und die Konzentration auf die nächsten Aufgaben zu lenken:

Es gibt noch viele Spiele in der Meisterschaft. Für mich ist jetzt aber das morgige Training wichtig und dass wir uns auf das nächste Spiel gut vorbereiten.

PersonALSITUATION

Nicht einsatzbereit waren Christian Schwegler und Smail Prevljak (beide Knie), Christoph Leitgeb (Knieprobleme) und Wanderson (Oberschenkel). Diadie Samassekou erlitt bei seinem Teameinsatz eine Schulter- bzw. Hüftverletzung  und fehlte ebenso wie Reinhold Yabo, der krank ist. Konrad Laimer und Josip Radosevic fehlten aufgrund von Sperren.

Vorschau

Am Nationalfeiertag (Mittwoch, 26. Oktober 2016 – 16:00 Uhr) treffen unsere Jungs in der 3. Runde des Samsung Cups auf den Floridsdorfer AC und wollen dort den 21. Cup-Sieg in Folge feiern und somit die Rekordmarke von FK Austria Wien überflügeln. Dazu brauchen sie eure Unterstützung – Ticketinfos: http://www.fcrbs.club/SamsungCup

Am kommenden Donnerstag, 20. Oktober 2016 ist ab 19:00 Uhr kein Geringerer als der französische Topclub OGC Nice und somit Superstars wie Balotelli, Dante und Co. zu Gast in Salzburg – ein Stadionbesuch an diesem Tag ist somit quasi Pflicht. Alle Infos zum Ticketkauf gibt’s unter http://www.fcrbs.club/OGCNice