Interessante Zahlen, Daten und Fakten zur 14. Runde in der tipico Bundesliga

Drei Tage nach der GalaNACHT von Nizza hat Der FC RED BULL SALZBURG bei Bundesliga-Schlusslicht SV Mattersburg eine UnGLÜCKLICHE 1:2 (1:2)-Niederlage kassiert. NAch Einer Blitzführung durch Valon Berisha (2.) kamen die BurgenLänder Durch zwei StandardTore von Erhardt (10.) und Jano (18.) noch vor der Pause zur 2:1-Führung, und Den Roten Bullen gelang es nicht mehr, trotz KämpFerischer Leistung EINE TReNDWENDE HERBEIZUFÜHREN.

Es hätte wirklich eine perfekte Woche für den FC Red Bull Salzburg werden können. Nach dem souveränen Heimsieg gegen die SV Ried und zwei großartigen Siegen in der UEFA Youth League bzw. in der UEFA Europa League wäre der 15. Sonntagssieg in Serie der krönende Abschluss der letzten englischen Woche vor der Länderspielpause gewesen.

SV Mattersburg vs. FC Red Bull Salzburg

Regen 1 – Salzburg 0

Man möchte meinen, die Salzburger kennen sich mit allen Nuancen von Regen aus, aber was da gestern in Mattersburg vom Himmel fiel, war zwar ein Segen für die Heimmannschaft, aber ein Fluch für den FC Red Bull Salzburg, der trotz großer Anstrengungen und Mühen einem 1:2-Rückstand zur Pause nachlaufen musste. 

Mit den grenzwertigen Platzverhältnissen haderte verständlicherweise auch Trainer Oscar Garcia:

Bei solchen Platzbedingungen macht das Fußballspielen keinen Spaß, denn wenn du den Ball am Boden nicht mehr führen kannst, ist das sehr kräfteraubend und auch frustrierend. Ich kann meiner Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen. Im Gegenteil, sie haben hart für den Ausgleich gekämpft, aber es sollte einfach nicht sein.

Auf regennassem Untergrund blieben die Roten Bullen zwar das dominante Team und Chancen auf das 2:2 waren vorhanden. Diese wurden aber zum Großteil von Mattersburg-Goalie Markus Böcskör vereitelt, wie etwa die Chance von Valon Berisha (13.), ein Seitfallzieher von Marc Rzatkowski (30.) und ein Versuch von Hee Chan Hwang (40.).

Andreas Ulmer:

Wir sind ja mit dem ersten Angriff, mit dem wir gleich das 1:0 gemacht haben, gut in die erste Halbzeit gestartet, aber wir wussten ja, dass Mattersburg sehr gut bei Standards ist. Bei dem Eckball, der zum Ausgleich geführt hat, haben wir die Situation etwas zu leicht aus der Hand gegeben. Das zweite Gegentor war dann abgefälscht, und das ist immer schwer zu verteidigen. Wir haben dann sehr viel Druck nach vorne ausgeübt, in der zweiten Halbzeit ist es aber dann auch wetterbedingt immer schwieriger für uns geworden, denn wir konnten den Ball nicht mehr am Boden spielen und mussten daher versuchen, mit langen und hohen Bällen nach vorne zu kommen, und das ist ja nicht unsere bevorzugte Spielweise.

Aber – und da sind sich alle Beteiligten einig – der Regen alleine war nicht schuld daran, dass wir den Rückstand auf Mattersburg nicht aufholen konnten.

Valon Berisha:

Es ist natürlich enttäuschend, dass wir nicht gewinnen konnten, denn trotz wirklich schwieriger Platzbedingungen waren wir die überlegene und dominierende Mannschaft. Die zwei Tore, die Mattersburg gemacht hat, haben wir ihnen quasi geschenkt, denn wir haben uns vorgenommen, genau das zu verhindern – sprich: sie nicht aus Standardsituationen zu Torchancen kommen zu lassen. Das ist uns zu Beginn nicht gelungen, aber trotzdem haben wir ein gutes Spiel gemacht, tolle Chancen herausgespielt und alles gegeben. Aber ganz klar, es waren diesmal auch höhere Mächte am Werk.

Nix is gschehn

Der Blick auf die Tabelle macht uns aber trotz der Niederlage in Mattersburg keine großen Probleme, da ja nicht nur Tabellenführer Sturm Graz, sondern auch die Wiener Austria und Rapid Wien in dieser Runde Punkte liegen lassen mussten. Lediglich dem Cashpoint Altach gelang es, den Rückstand auf Sturm Graz deutlich zu verkürzen, denn die Vorarlberger liegen nun mit den Grazern punktemäßig gleichauf. Beunruhigt ist auch Alexander Walke keineswegs:

Ich glaube schon, dass man auch in der ersten Halbzeit, wo wir 1:2 zurücklagen, gesehen hat, dass wir ein super Spiel gemacht haben. Wir sind immer wieder durch die Lücken, die wir aufmachen konnten, durchgekommen und eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis wir den Ausgleich erzielen. Genau das hatten wir uns für die zweite Halbzeit dann auch vorgenommen, aber der Boden war durch den starken Regen so schwer zu bespielen, dass es dann am Ende nicht mehr gereicht hat, das Ruder noch herumzureißen. Aber die Saison ist noch lang und viel ist ja nicht passiert, wir müssen nach vorne schauen. 

PECH UND LEICHTSINN

Bedauerlich ist aber nicht nur das Spielergebnis, sondern auch die Tatsache, dass die gestrige Begegnung beim SV Mattersburg leider auch personelle Konsequenzen für das Team von Trainer Oscar Garcia hatte. Zum einen musste Jonatan Soriano wegen einer Muskelverletzung im rechten hinteren Oberschenkel vorzeitig ausgetauscht werden. Zum anderen ist Dayot Upamecano wegen seiner Gelb-Roten Karte im kommenden Meisterschaftsspiel gegen den SK Rapid Wien gesperrt.

Torentstehung | Tor von Valon Berisha zum 0:1

PersonALSITUATION

Trainer Oscar Garcia musste im gestrigen Spiel gegen Mattersburg erneut auf  Christian Schwegler und Smail Prevljak (beide Knie) sowie Wanderson (Oberschenkelverletzung) verzichten.

Vorschau

Für die Salzburger heißt es jetzt, die Länderspielpause entweder zur Regeneration oder für Erfolge mit den jeweiligen Nationalteams zu nutzen. Danach gilt es, den Rückstand auf die Tabellenführung zu reduzieren. Doch die bevorstehenden Spiele sind große Hürden. Zuerst ist der UEFA Europa League-Fighter SK Rapid Wien zu Gast in der Red Bull Arena (Sonntag, 20. November 2016, 16:30 Uhr) und gleich darauf braucht es gegen FC Krasnodar auswärts drei Punkte, um die Chance auf den Aufstieg ins Play-off der UEFA Europa League zu wahren.