Interessante Zahlen, Daten und Fakten zur 3. Runde in der tipico Bundesliga

DER FC Red Bull Salzburg setzte sich im Heimspiel vor 6.217 Fans in der Red Bull ArenA gegen Aufsteiger SKN St. Pölten mit 2:0 (1:0) durch, hat in der laufenden MEisterschaft Endlich den ersehnteN Ersten Sieg eingefahren und RÜckt Damit Auf den Fünften TABELLENplatz Vor. Wir lassen noch einmal alle wichtigen Zahlen, Daten und Fakten der 3. Runde in der tipico Bundesliga Revue passieren.

Nachdem der FC Red Bull Salzburg am vergangenen Mittwoch gegen den FK Partizani Tirana den Aufstieg in die Champions League-Play-off-Runde geschafft und somit das erste Saisonziel bereits erreicht hat, ging die Mannschaft von Trainer Oscar Garcia am vergangenen Samstag gegen Aufsteiger SKN St. Pölten spürbar befreiter und mit deutlich weniger Druck auf den Schultern in die Partie. 

Spieltaghighlights | SKN St. Pölten

UNGESCHLAGEN

Durch den souveränen 2:0-Heimsieg sind unsere Salzburger nun seit 19 Bundesliga-Heimspielen in Serie ungeschlagen, denn niemand Geringerer als der SK Rapid Wien (in der 2. Runde der tipico Bundesliga 2015/2016) war am 1. August 2015 der letzte Gegner, der in der Red Bull Arena drei Punkte holen konnte. Darüber hinaus haben wir in den letzten 26 Partien immer mindestens einmal getroffen.

Trotzdem gab sich Andi Ulmer in der Analyse nach dem Match noch etwas selbstkritisch:

Wir waren von Beginn an richtig gut im Spiel, und auch was die Laufbereitschaft und die Aggressivität betrifft, hat alles perfekt gepasst.  Deshalb haben auch verdient gewonnen. Aber es geht sicher noch besser, vor allem in der Vorwärtsbewegung, und dass wir die Konterchancen besser zum Abschluss bringen. Gegen Ende der Partie waren wir in der Rückwärtsbewegung auch nicht so souverän, wie wir uns das vorstellen.

ASSISTGEBER

Die Tore erzielten Neuzugang Munas Dabbur (33.) und Stefan Lainer (60.) jeweils nach Vorarbeit von Jonatan Soriano, der seine letzten acht Meisterschafts-Assists an acht verschiedene Spieler (Keita, Berisha, Minamino, Mukhtar, Laimer, Lazaro, Dabbur und Laimer) abgab.

KNOTEN GEPLATZT

Trainer Oscar Garcia setzte Munas Dabbur in der 4-2-3-1-Formation diesmal zentral hinter Solospitze Jonatan Soriano ein, wo der 24-jährige Israeli seine Qualitäten vor dem Tor deutlich besser zur Geltung bringen konnte als zuletzt auf dem rechten Flügel. Als amtierender Schweizer Torschützenkönig nach Salzburg gekommen, konnte er sich im siebenten Pflichtspiel für die Bullen und nach insgesamt neun Schüssen nun endlich auch in die Torschützenliste der Österreichischen Fußball-Bundesliga eintragen.

Einen Lazaro-Querpass, den Jonatan Soriano mit der Ferse leicht abgelenkt hatte, verwandelte er trocken zum 1:0 (30.). Die Erleichterung über sein Tor-Debüt war ihm sichtlich anzumerken, denn zu diesem Zeitpunkt der Partie hätte unsere Mannschaft bereits deutlich höher führen müssen. Trotz zahlreicher Torchancen ließen die Niederösterreicher mit enormem Aufwand in der ersten halben Stunde ansonsten nämlich wenig Raum für Kombinationen.

Valentino Lazaro:

Wir haben deutlich besser gespielt als zuletzt und hätten sogar noch ein paar Tore mehr schießen können. Gegen einen Aufsteiger zu spielen, ist nie einfach, denn es kommt überall auf der Welt vor, dass so eine Mannschaft einen Favoriten schlagen kann. Wenn man da nicht zu 100 Prozent konzentriert ins Match geht, kann der Schuss schnell nach hinten losgehen, aber ich denke wir haben das heute ganz gut gemacht und sind froh über die drei Punkte.

PersonALSITUATION

Nicht einsatzbereit waren Reinhold Yabo, Smail Prevljak und Dayot Upamecano (alle Knie), Paulo Miranda und Christoph Leitgeb (beide Knöchel) bzw. Marc Rzatkowski (Oberschenkel).

Takumi Minamino bzw. Hee Chan Hwang sind mit ihren Nationalteams beim Olympia-Turnier in Rio.