Traunstein (D), 600 Zuschauer: FC Red Bull Salzburg – Würzburger Kickers 4:1 (4:1). Tore: Dabbur (4., 15.), Lazaro (33.), Soriano (37.); Hinteregger (14./ET)

Im letzten Testspiel vor dem Start der neuen Fußballsaison besiegte der FC Red Bull Salzburg den deutschen Zweitligisten Würzburger Kickers mit 4:1 (4:1).

AuFstellungEN 

FC Red Bull Salzburg: Stankovic (46. Airton); Schwegler, Caleta-Car, Hinteregger, Lainer; Laimer (63. Bernardo), Upamecano (66. Rzatkowski), Berisha (75. Leitgeb); Lazaro (75. Reyna), Soriano, Dabbur (66. Gulbrandsen)

FC Würzburger Kickers: Wulnikowski (46. Brunnhübner),  Benatelli (46. Schmitt), Schoppenhauer (46. Nothnagel), Müller (46. Lagos), Daghfous (46. Taffertshofer), Weil (46. Nagy), Kardanidis (46. Russ), Kurzweg (46. Weihrauch), Traut (46. Fennell), Schröck (46. Neumann), Königs (46. Soriano)

GElbe Karten

Neumann (60./ Foul)

FC Red Bull Salzburg vs. FC Würzburger Kickers
Andreas Kollegger

DIE MATCH-ANALYSE

Auch in diesem Test starteten die Roten Bullen sehr flott und gingen bereits in der 4. Minute in Führung. Munas Dabbur scorte erstmals im Salzburger Dress und legte nur rund zehn Minuten später seinen zweiten Treffer drauf. Dazwischen bugsierte Rückkehrer Martin Hinteregger einen Querpass zum kurzzeitigen Ausgleich ins eigene Tor. Die Truppe von Oscar Garcia hatte auch weiterhin deutliche spielerische Vorteile und kam erneut durch Munas Dabbur zu einer guten Möglichkeit. Valentino Lazaro war es schließlich, der sich einen verunglückten Rückpass erkämpfte, Würzburg-Goalie Wulnikowski aussteigen ließ und zum 3:1 einschoss. Kapitän Jonatan Soriano erzielte kurz darauf nach schönem Lainer-Querpass den Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel konnte sich der Aufsteiger in die zweite deutsche Liga besser auf die Offensive der Roten Bullen einstellen, trotz Feldüberlegenheit blieben Chancen großteils aus. Dennoch ist die 75. Spielminute zu erwähnen, in der Christoph Leitgeb nach rund einjähriger Pause sein Comeback gab.

Statements

Oscar Garcia:

Wir haben heute wieder sehr gut gespielt, und ich denke, dass wir für nächsten Dienstag bereit sind. Natürlich können wir aufgrund des intensiven Trainings noch nicht bei 100 Prozent sein. Aber wir haben viele gute Spieler, die gezeigt haben, was sie können und vor allem in der ersten Halbzeit stark gespielt haben.

Ich freue mich sehr, dass Christoph Leitgeb heute nach so langer Zeit wieder spielen konnte und gratuliere ihm dazu. Er hat sehr lange und sehr hart gearbeitet, damit er wieder spielen kann, und ich hoffe, dass es nur das erste von vielen weiteren Spielen für Red Bull Salzburg war.

Christoph Leitgeb:

Das letzte Mal bin ich für den FC Red Bull Salzburg letztes Jahr im August am Platz gestanden, es ist also schon ein Zeiterl her. Für mich war es heute ein tolles Gefühl, wieder mit den Jungs am Platz zu stehen, es hat richtig Spaß gemacht. Aber ich brauche noch ein wenig Zeit, bin momentan bei rund 70 Prozent. Aber ich fühle mich gut, und der Weg stimmt.

WAS MAN SONST NOCH WISSEN SOLLTE

  • Weil der Mannschaftsbus des FC Red Bull Salzburg im Salzburger Nachmittagsverkehr steckengeblieben war, begann das Testmatch mit 15 Minuten Verspätung.
  • In der Vorbereitung erstmals zum Einsatz kam Rückkehrer Martin Hinteregger, der über die gesamte Spielzeit in der Innenverteidigung mit dabei war.
  • Die Neuerwerbungen Stefan Stangl und Wanderson standen heute ebenso nicht im Kader wie Dimitri Oberlin und Alexander Walke.
  • Aufgrund von Verletzungen nicht zur Verfügung standen Reinhold Yabo und Smail Prevljak (beide Knie).