Salzburger scheitern im Viertelfinale an FC Midtjylland

Jungbullen gegen Red Bull Brasil um Platz fünf

Die Mannschaft von Gerhard Struber musste sich im Viertelfinale dem FC Midtjylland nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit im Elfmeterschießen knapp geschlagen geben. Nun geht es für die Jungbullen beim traditionellen Heimturnier gegen Red Bull Brasil, das sich gegen Sagan Tosu durchsetzte, um den fünften Platz.

Das Finale bestreiten morgen um 15:00 Uhr Manchester City und Benfica Lissabon.

HALBFINALE 2: BENFICA LISSABON VS. VALENCIA CF 3:1 (1:1)
TORSCHÜTZEN: CORDEIRO DE OLIVEIRA (2), NEVES GATA BZW. QUINTEROS

Valencia legte gleich gut los und erwischte einen Blitzstart. Nach drei Minuten hieß es bereits 1:0 für die Spanier. Benfica schien zunächst sichtlich überrascht und brauchte etwas, um den Rückschlag zu verdauen. Doch nachdem die Druckphase Valencias überstanden war, kamen die Portugiesen immer besser in Fahrt. Nicht unverdient gelang also der Ausgleich nach 16 Spielminuten durch Cordeiro de Oliveira. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein Spiel mit zahlreichen Offensivaktionen, wobei Benfica das aktivere Team war. In der zweiten Spielhälfte machten die Portugiesen weiter Druck und erzielten das zu dem Zeitpunkt mittlerweile verdiente 2:1. Den Schlusspunkt setzte abermals Cordeiro de Oliveira, der den 3:1-Endstand fixierte. Benfica Lissabon setzt sich damit gegen ein ebenfalls starkes Valencia durch und folgt Manchester City ins Finale.

HALBFINALE 1: FC MIDJYLLAND VS. MANCHESTER CITY FC 6:7 n.E. (1:0)
TORSCHÜTZEN: ISAKSEN BZW. PALMER

Manchester City bemühte sich vom Anpfiff weg um Handlungshoheit und hatte bereits nach wenigen Minuten die erste hochkarätige Möglichkeit, welche man aber ungenutzt ließ. Im Gegenzug machten es die Dänen besser und gingen bereits nach sechs Minuten in Führung. Die jungen Citizens zeigten sich vom Rückstand unbeeindruckt und spielten unbeirrt weiter munter nach vorne. So tauchten D’Margio Wright-Philipps und Cole Palmer ein ums andere Mal gefährlich vor dem dänischen Schlussmann Valdemar Thorsten auf, der die englischen Stürmer aber zur Verzweiflung brachte. An dieser Tonart änderte sich auch in der zweiten Hälfte nichts. Eher wurde der Druck der „Sky Blues“ sogar noch stärker, was schließlich belohnt wurde: Cole Palmer gelang in Minute 28 der verdiente Ausgleichstreffer. Fortan drängte Manchester City auf den zweiten Treffer und somit den Sieg in der regulären Spielzeit, doch die Entscheidung sollte schließlich das Elfmeterschießen bringen. Nach einem packenden Hin und Her vom Punkt stehen die Engländer als erster Finalist der Next Generation Trophy fest.

Spiele Platz 9–12: sv werder bremen vs. NEW YORK RED BULLS 3:2

Spiele Platz 9–12: FC cukaricki vs. west african football academy 1:1

SPIELE PLATZ 5-8: FC RED BULL SALZBURG VS. RB LEIPZIG 1:0 (0:0)
TORSCHÜTZE: CHIKWUBUIKE ADAMU

Die Leipziger erwischten zunächst den besseren Start, setzten bereits nach zwei Minuten ein erstes Ausrufezeichen und sorgten in der Folge vermehrt über die Flügel für Gefahr. So hatten sie in den Anfangsminuten die besseren Möglichkeiten zu verbuchen, blieben jedoch immer wieder an der Salzburger Abwehrreihe hängen. Mit Fortdauer der Partie kamen auch die Mannen von Trainer Gerhard Struber besser ins Spiel und waren insbesondere im Umschaltspiel brandgefährlich. Vor dem Pausenpfiff hatten beide Teams jeweils die Führung auf dem Fuß, aber während die Gastgeber Pech im Abschluss hatten, wurde Leipzig ein Treffer von Jacob Ruhner wegen Abseits aberkannt. Kurz nach der Halbzeitpause gelang es schließlich den Salzburgern, den Bann zu brechen. Chikwubuike Adamu traf sehenswert mit dem Außenrist ins lange Eck zum 1:0. Leipzig musste nun kommen, was wiederum Räume für die schnellen Mozartstädter öffnete. Chikwubuike Adamu fand daraufhin zwei weitere gute Chancen vor, letztlich blieb es aber beim 1:0-Sieg für die Salzburger.

Gerhard Struber:

Als Trainer freut es mich besonders, dass meine Mannschaft nach der knappen und bitteren Niederlage gegen Midtjylland am Nachmittag gegen Leipzig erneut gezeigt hat, was in ihr steckt. Wir sind unserer Art und Weise, wie wir Fußball spielen möchten, treu geblieben, haben die Partie in jeder Phase klar dominiert und uns schlussendlich mehr als verdient durchgesetzt. Auch wenn es morgen für uns nur um Platz fünf geht, werden wir noch einmal alles aus uns herausholen.

SPIELE PLATZ 5-8: SAGAN TOSU VS. RED BULL BRASIL 1:2 (0:1)
TORSCHÜTZEN: ZEN BZW. DE SOUZA BRITO, SANCHEZ REDIVO

RB Brasil übernahm von Beginn an das Kommando über die Partie und kam bereits in der Anfangsphase zu einigen guten Vorstößen. Immer wieder wirbelte dabei Flügelspieler Tavares über die rechte Seite in den Strafraum der Japaner. Den druckvollen Beginn krönte De Souza Brito mit dem 1:0 nach nur zehn gespielten Minuten. Mit der Führung im Rücken ließen die Brasilianer Gegner und Ball gut laufen und hinten nichts anbrennen. Zu Beginn von Durchgang zwei erhöhte Sanchez Redivo auf 2:0, was bereits die Vorentscheidung bedeutete. Sagan Tosu zeigte sich im Anschluss zwar bemüht, doch die Brasilianer blieben das gefährlichere Team. Kurz vor Schluss gelang den Japanern doch noch der Anschlusstreffer, der aber zu spät kam.

Spiele Platz 9–12: NEW YORK RED BULLS VS. WEST AFRICAN FOOTBALL ACADEMY 2:0 (0:0)
Torschütze: Taylor (2)

Aufgrund der anhaltend starken Regenfälle war an ein attraktives Fußballspiel kaum zu denken. Die Afrikaner hatten zwar mehr Spielanteile, ohne sich jedoch große Chancen zu erspielen. Die Partie war von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld geprägt, wobei die New Yorker am Ende des Tages das bessere Ende für sich hatten. Durch einen Doppelschlag von Scott Taylor kamen die Amerikaner zu einer 2:0-Führung, die sie clever über die Zeit brachten.

Spiele Platz 9-12: FC CUKARICKI VS. SV WERDER BREMEN 1:2 (0:2).
Torschützen: Vidosavljevic bzw. Teifel, Weickert (FE)

Werder Bremen kam gut in die Partie und ging früh durch Cem Teifel in Führung. Die Deutschen waren das klar bessere Team, dominierten das Geschehen und erhöhten durch einen Weickert-Elfmeter auf 2:0. Kurz vor dem Pausenpfiff vergaben die Serben durch Milutin Vidosavljevic die größte Möglichkeit leichtfertig – die Kugel strich knapp am Tor vorbei. Bremen hatte das Match weiterhin im Griff, beschränkte sich in der Schlussphase aufs Kontern und ließ dem FC Cukaricki viele Freiräume. Letztendlich reichte es für die Serben allerdings nur noch zum 1:2-Anschlusstreffer.

Viertelfinale 4: valencia CF vs. red bull brasil 1:0 (1:0)
Torschütze: Touaizi; Rote Karte: de Souza Figuiredo (Torraub)

Red Bull Brasil schnürte die Spanier in der eigenen Hälfte ein, ohne jedoch zwingend zu werden. Valencia verlegte sich auf schnelle Konter, die immer wieder über den zentralen Mittelfeldspieler Kangin Lee liefen. Nach knapp einer Viertelstunde griffen die Iberer über ihre starke linke Seite an und gingen mit einem platzierten Flachschuss ins lange Eck verdient in Führung. Fortan riskierten die Südamerikaner mehr, scheiterten jedoch am starken Torhüter, der seine Mannschaft unter anderem mit einer spektakulären Faustabwehr im Spiel hielt. In der Schlussphase musste Red Bull Brasil noch mit einem Mann weniger auskommen, Luis Phelipe de Souza Figueiredo wurde vom Feld gestellt.

Viertelfinale 3: manchester city Fc vs. rb leipzig 19:18 n.E. (0:1)
Torschützen: McDonald bzw. Bias. Rote Karte: Duncan (Beleidigung)

Leipzig startete druckvoll in das Viertelfinale und ging bereits in der Anfangsphase durch Oliver Bias mit 1:0 in Führung, ehe Dennis Borkowski kurz darauf am gut postierten Schlussmann der Engländer scheiterte. Die Sachsen standen im Zentrum kompakt und zwangen Manchester City, über die Flügel auszuweichen, jedoch ohne sich Chancen zu erspielen. In Durchgang zwei wurde Bobby Duncan mit Rot vom Feld gestellt, schwächte seine Mannschaft in der Schlussphase. Die Engländer bewiesen Moral, kämpften sich zurück und glichen noch aus, somit musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen, das in diesem Fall nichts für schwache Nerven war. Letztendlich setzte sich Manchester City mit 19:18 durch.

Viertelfinale 2: benfica lissabon vs. sagan tosu 2:0 (1:0)
Torschützen: Correia (FE), Saldanha de Morais (FE)

Benfica Lissabon versuchte sich zu Beginn mit überlegten Ballstafetten durch die japanische Abwehr zu kombinieren, doch Sagan Tosu hinderte die Portugiesen im entscheidenden Moment am Torschuss. Nach einer tollen Eckballvariante scheitert Pentra Correia an der Latte. Die japanische Auswahl konnte kaum für Entlastungsangriffe sorgen und musste vor der Pause durch einen Elfmeter noch einen Gegentreffer hinnehmen. Benfica Lissabon zeigte sich auch in Durchgang zwei äußerst ballsicher und machte es den Japanern unmöglich, in die Partie zurückzufinden. In dieser Phase konnte sich der japanische Torhüter oftmals auszeichnen, musste sich aber gegen Spielende erneut nach einem Strafstoß geschlagen geben.

Viertelfinale 1: FC Red Bull Salzburg vs. FC Midtjylland 4:5 n.e. (0:1)
Torschützen: Adamu bzw. Anker

Midtjylland kam besser in die Partie und bestimmte das Geschehen. Die Salzburger kämpften sich jedoch zurück und erarbeiteten sich im Laufe des Spieles Vorteile und die ersten guten Möglichkeiten. Nach einem klaren Foul im Strafraum der Dänen blieb die Pfeife des Unparteiischen vorerst stumm und das Match lief weiter. Kurz vor der Pause ertönte dann doch ein Pfiff. Nach einem Foul von einem Salzburger Defensivspieler zeigte der Schiedsrichter sofort auf den Elfmeterpunkt. Tobias Anker trat an und versenkte die Kugel zur 1:0-Führung für Midtjylland. Die Jungbullen kamen besser in den zweiten Durchgang und drängten auf den Ausgleich, der dann durch Chikwubuike Adamu auch gelang. In der Schlussphase scheiterten die Salzburger mit einem satten Weitschuss noch an der Latte – die Entscheidung musste im Elfmeterschießen fallen. Nach zahlreichen spannenden Strafstößen mussten sich die Gastgeber dem FC Midtjylland geschlagen geben.

Gerhard Struber:

Natürlich sind wir mit Selbstvertrauen in das Viertelfinale gegangen, wollten an die Leistungen vom Vortag anschließen und weiter um den Titel kämpfen. Leider mussten wir gegen die Dänen einem Rückstand nachlaufen, das hat uns ein wenig aus der Bahn gebracht. Wir haben in der zweiten Hälfte verdient ausgeglichen, es aber verabsäumt in der Schlussphase für die Vorentscheidung zu sorgen und hatten bei einem Lattentreffer Pech. Elfmeterschießen hat immer etwas mit Glück zu tun, das an diesem Vormittag leider nicht auf unserer Seite war.

Die Mannschaft von Gerhard Struber qualifizierte sich dank dem 1:0-Erfolg gegen Sagan Tosu und dem souveränen 3:0 gegen den FC Cukaricki in souveräner Manier für das morgige Viertelfinale und trifft auf den FC Midtjylland.

SPIELPAARUNGEN VIERTELFINALE

FC Red Bull Salzburg vs. FC Midtjylland
Benfica Lissabon vs. Sagan Tosu
Manchester City FC vs. RB Leipzig
Valencia CF vs. Red Bull Brasil