Die Stimmen nach dem Cup-Finale im Überblick

Zwei Tage nach dem verlorenen Cup-Finale gegen den SK Sturm Graz stellten sich Christoph Freund & Co. im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel bei Rapid Wien den Fragen der Journalisten. Thema war dabei mehr der vergangene Mittwoch sowie der Saisonverlauf bis hierhin.

Die Stimmen im Überlick:

Christoph Freund über die (Zwischen)Bilanz der Saison:

Natürlich hätten wir auch den Cup-Titel wieder gern nach Salzburg geholt, das haben wir immer wieder betont. Es ist nämlich eben keine Selbstverständlichkeit, Titel zu gewinnen. Da muss alles zusammenpassen und es muss am entscheidenden Tag die beste Performance auf den Platz gebracht werden, auch ein bisschen Spielglück gehört dazu. Das war am Mittwoch so nicht der Fall, weshalb wir Sturm offen und ehrlich zum verdienten Cup-Titel gratuliert haben.

Trotz alledem haben wir eine herausragende Saison gespielt. Wir haben sehr viele Highlights erlebt, waren extrem stabil und haben eine unglaubliche Europa Cup-Saison mit absoluten Topspielen gespielt. Und in der Meisterschaft haben wir nach 33 Matches 77 Punkte, was es in Österreich auch noch nicht gegeben hat. Es überwiegen ganz klar der Stolz und die Freude über eine super Entwicklung und eine starke Saison beim FC Red Bull Salzburg.

Marco Rose über die Nachwirkungen der Niederlage im Cup-Finale:

Natürlich wirkt so etwas nach. Bei mir geht das so wellenartig. Am Anfang akzeptiert man die Niederlage, weil ich glaube, dass Graz dieses Spiel verdient gewonnen hat. Dann geht man ein wenig in sich und denkt über ein paar Entscheidungen nach, die man getroffen hat. Vielleicht hätte man noch an der einen oder anderen Stellschraube drehen können, dann wäre das Spiel vielleicht anders verlaufen. Aber in Summe wird das Thema spätestens dann erledigt sein, wenn wir beim Spiel gegen Mattersburg den Meisterteller bekommen.

Munas Dabbur über seine bisherige Saisonbilanz:

Wir haben bisher eine unglaubliche Saison gespielt, die wir positiv zu Ende bringen wollen. Auch wenn wir das Double diesmal nicht verteidigen konnten, haben wir mit dem Meistertitel den wichtigsten Erfolg wieder in der Tasche und auch in der Europa League eine außergewöhnliche Saison gespielt. Die Duelle gegen Dortmund, Lazio und Marseille waren absolute Highlights und ganz besondere Spiele, die uns als Spieler extrem viel bringen.