WEnn wir über Unsere Philosophie sprechen, WAs ist damit eigentlich gemeint? Wie will unsere Mannschaft in der Kommenden Saison Auftreten und WAS MACHT UNSER Starkes KOLLEKTIV AUS? Unser GHOSTWRITEr KENNT DIE PRINZIPIEN UNSERES SPIELS VON DER PIKE AUF …

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„In den letzten beiden Spielen haben wir schon sehr deutlich gezeigt, wie wir in der kommenden Saison als Mannschaft auftreten wollen. Klar, da und dort greifen die Rädchen noch nicht ganz optimal, aber für diesen Zeitpunkt in der Saison und die relativ kurze Vorbereitungszeit ist es schon sehr ordentlich, was die Jungs auf dem Platz gezeigt haben. Unlängst kam die Frage auf, was denn die Prinzipien unseres Spiels in Zukunft sein werden und was wir in der kommenden Saison anders machen wollen. Die Frage ist zum einen einfach und zum anderen nicht ganz so leicht zu beantworten, denn in den vergangenen zwei Jahren hat sich das Team fußballerisch und mannschaftlich enorm positiv entwickelt, und daher sollte der eingeschlagene Weg auch beibehalten und kontinuierlich entwickelt werden.

Aber wir haben – um die Frage zu beantworten – in der Vorbereitung mehrere Grundordnungen getestet, die unsere Spielweise unterstützen bzw. mit der wir unsere Qualität im Kollektiv bestmöglich entfalten und zur Geltung bringen können. Wir haben aber den Fußball nicht neu erfunden, sondern wollen in erster Linie grundsätzliche Prinzipien, die im Fußball gelten – was zum Beispiel das Kettenverhalten betrifft –, konsequenter einhalten. Wir wollen im Positionsspiel mit dem Ball die Räume besetzen, die für uns wichtig sind, und trotzdem immer wieder Tiefgang in unserem Spiel haben, um auf diese Weise einfacher zwischen die Linien oder hinter die letzte Linie des Gegners zu kommen. Wenn wir den Ball gewinnen, wollen wir möglichst schnell Richtung gegnerisches Tor spielen. Wir wollen attraktiven Fußball spielen, wir wollen ständig aktiv sein und AGIEREN – mit dem Ball und gegen den Ball. Wir wollen hoch verteidigen und Auslöser für unser Pressing finden. Das Wichtigste aber ist, dass wir an uns glauben und die Dinge, die wir uns ausmachen, auch gemeinsam auf den Platz bringen.

Wir haben große Qualität im Kader, ja! Aber wir haben auch etwas in der Mannschaft, das man mit Geld nicht kaufen kann. Wir haben Spieler mit Charakter, Herz und Leidenschaft. Wir haben Spieler mit enormer Einsatzbereitschaft, unbändiger Spielfreude und dem absoluten Willen, jedes Spiel gewinnen zu wollen. Wir haben Spieler, die Verantwortung übernehmen – auch unter den Jüngsten! Und wir haben Jungs in der Truppe, die sich zu 100 Prozent für das gemeinsame Ziel einsetzen, unseren Weg mittragen und in entscheidenden Phasen intelligent genug sind. Selbstverständlich ist das nicht, denn mit dem hohen Tempo und der Spielintensität, mit der wir unser Spiel aufziehen, muss man früh lernen, seinem Instinkt zu vertrauen und einfach handeln bzw. in letzter Konsequenz dann auch die Stärke besitzen, hinter jeder seiner Handlungen zu stehen. Auch das ist nicht selbstverständlich, denn wir haben sehr viele junge Spieler im Team, die sich das Privileg von Routine und Erfahrung erst über die Fähigkeit zur Risikobereitschaft beinhart erarbeiten müssen. Am Ende eines Tages kann man keinen Unterschied zwischen einem etablierten Spieler und einem Youngster machen.

Wir als Verein müssen uns Woche für Woche hinterfragen und entscheiden, welcher Spieler im jeweiligen Match den bestmöglichen Erfolg garantiert, denn bei einem solchen Kader ist nichts in Stein gemeißelt. Es wäre aber psychologisch schon sehr unklug und unverantwortlich dem gesamten Team gegenüber, nicht jedem dieselbe Chance zu ermöglichen, Einsatzzeit zu bekommen, wenn er sich diese erarbeitet hat.

Am Ende der Saison können unsere Fans und Beobachter dann Bilanz ziehen. Wir werden sehen, ob der Fußball in Salzburg effizient geblieben und wieder unterhaltsamer geworden ist. Wir werden sehen, wer von unseren Youngsters sich zum nächsten Topstar entwickelt hat und ob wir auch mit einer noch jüngeren Mannschaft, aber einem starken Kollektiv am Ende den Meistertitel oder den Cupsieg holen, oder wer weiß … vielleicht sogar beides ;-)“