Diesmal machen wir es Euch ganz besonders schwer, zu erraten, wer hinter unserem Ghostwriter“ steckt. Denn JEder unserer Spieler – Dafür legen wir getrost die Hand ins Feuer – ist sich seines Privilegs und der damit verbundenen Verantwortung bewusst, Fußballprofi zu sein. Einen Kleinen HInweis findet ihr Möglicherweise dennoch zumindest zwischen den Zeilen.

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„Ich wurde unlängst mal gefragt, was es für mich bedeutet, ein Fußballprofi zu sein? Diese Frage ist leichter gestellt, als sie zu beantworten ist. Was es für mich bedeutet, weiß ich im Innersten ganz genau, es auszusprechen und zu artikulieren, ist dann doch noch mal etwas anderes. Wenn einen etwas tief im Herzen bewegt, ist es oft schwer, die richtigen Worte zu finden, aber ich weiß, dass mir das Privileg, Fußballprofi sein zu dürfen, alles bedeutet. Wenn ich auf meine Zeit im Nachwuchs zurückblicke, sind nicht viele meiner damaligen Teamkollegen im Profibereich gelandet. Ich weiß nicht, ob es mit Glück oder mit Ehrgeiz und Durchhaltevermögen zu tun hat, denn der eine oder andere hätte vielleicht auch das Zeug dazu gehabt, Profi zu werden. Diesen Gedanken will ich mir selbst gar nicht antun, denn ich habe ja nur Einfluss auf meinen eigenen Weg.

Es ist sicher beides der Fall: Glück, heißt es, erarbeiten wir uns mit harter Arbeit. Und es hört nicht damit auf, wenn du deinen ersten Profivertrag unterschreibst. Im Gegenteil. Dieses Privileg ist mit einer enormen Verantwortung verbunden. Erstens dir selbst gegenüber, deinem Körper in erster Linie, um so lange wie möglich fit und gesund zu bleiben. Ich bin stolz darauf, dass ich mir mit harter Arbeit, viel Disziplin und einem gewissen Maß an Verzicht meinen Körper so gut erhalten habe, dass er den immer größer werdenden Belastungen immer noch standhält. Zweitens haben wir auch den Menschen gegenüber, die wir lieben, eine Verantwortung: deiner Familie, deinen Freunden, Teamkollegen und Wegbegleitern, die alle Höhen und Tiefen mit dir durchmachen und immer an deiner Seite sind, egal was passiert. Und drittens jungen Menschen gegenüber, für die wir ein Vorbild und ein Idol sein sollen, damit auch sie ihre Ziele erreichen, an ihren Träumen festhalten, nicht die Hoffnung verlieren … nicht aufgeben.

Ich spiele Fußball für mich selbst, weil ich es liebe. Dabei spielt es keine Rolle, ob du nur am Straßenrand mit deinen Kumpels kickst, jeden Tag im Training mit deinen Teamkollegen oder in einem Stadion. Es hat, denke ich, etwas mit Hingabe zu tun! Hätte ich dieses Gefühl nicht mehr, wäre es wahrscheinlich an der Zeit, aufzuhören. Davon bin ich aber noch weit, weit, weit entfernt."