INTERESSANTE ZAHLEN, DATEN UND FAKTEN ZUR 32. RUNDE IN DER TIPICO BUNDESLIGA

TROTZ der Umstellung auf sieben Positionen im Vergleich zur Startelf in Marseille präsentierten wir uns in Niederösterreich treffsicher und fuhren den dritten WICHTIGEN Liga-Sieg en suite ein.

Nur drei Tage nach der 0:2-Niederlage in Marseille im Halbfinale der UEFA Europa League gelang die Generalprobe für das Rückspiel in Salzburg nur allzu perfekt. Trainer Marco Rose fasst zusammen:

Das war ein wichtiger, hochverdienter Sieg für uns! Es war gut, dass wir zu null gespielt und die drei Punkte souverän eingefahren haben. Jetzt heißt es, etwas zu regenerieren, die Köpfe für ein paar Stunden freizukriegen und danach bereiten wir uns bestmöglich auf Marseille vor.

Auch die Statistik zeigt, dass wir das Spiel dominierten, obwohl die Niederösterreicher zu Beginn der Partie versuchten, von der ausgiebigen Rotation unserer Mannschaft zu profitieren. Denn nur Kapitän Alexander Walke, Stefan Lainer, Amadou Haidara und Diadie Samassekou blieben im Vergleich zum Hinspiel in Marseille in der Startelf. Doch nach dem ersten Tor in Minute 20 tankten unsere Burschen genug Selbstvertrauen und waren voll in Fahrt. An diesem 1:0-Führungstreffer war übrigens auch der von euch über Facebook gewählte Spieler der Partie, Fredrik Gulbrandsen, maßgeblich beteiligt, denn er setzte mit seiner Vorlage den Youngster Amadou Haidara gekonnt in Szene. Dieser ließ dem St. Pöltner Goalie Riegler dabei keine Chance, seinen Kasten sauberzuhalten.

Fredrik Gulbrandsen hat sich den Titel des Spielers der Partie dieses Mal auch redlich verdient. So hatte er in Summe drei Torschüsse, doch leider war ihm kein regulärer Treffer in diesem Spiel vergönnt. Zwei Mal durfte Freddy kurz jubeln, doch beide Tore wurden nicht anerkannt. Eines aufgrund einer eigenen Abseitsstellung, das andere wegen einer angeblichen Abseitsstellung bzw. einer Sichtbehinderung des gegnerischen Goalies durch Takumi Minamino – eine klare Fehlentscheidung!

Nichtsdestotrotz warf sich unser Norweger extrem motiviert in jeden Zweikampf – und die diesbezügliche Statistik führt er, gemeinsam mit Abwehrspieler Patrick Farkas, eindeutig an.

Wer sich im gestrigen Spiel auch besonders freuen durfte, war unser Japaner Minamino, der einen groben Fehler des niederösterreichischen Goalies nach einem langen Zuspiel über das halbe Spielfeld eiskalt ausnutzte und die Chance zum 2:0 abgebrüht zu seinem 7. Saisontreffer verwandelte.

In Summe also ein erfolgreiches Spiel für uns, bei dem wir drei wichtige Punkte einfahren konnten und somit im nächsten Bundesliga-Heimduell gegen Verfolger SK Sturm Graz den Titel vor heimischem Publikum fixieren können. Schon ein Punkt reicht, um als erste Mannschaft in der Geschichte in der heimischen Meisterschaft fünfmal en suite den Titel zu holen.