INTERESSANTE ZAHLEN, DATEN UND FAKTEN ZUR 34. RUNDE IN DER TIPICO BUNDESLIGA

Es war eine Art Machtdemonstration, die wir da am gestrigen Sonntag im Allianz Stadion ablieferten. Obwohl die fünfte Meisterschaft in Serie bereits seit letzter Woche fix ist, machten unsere Burschen deutlich: Nachlassen ist keine Option – und sorgten gegen die Grün-Weißen für eine klare Angelegenheit. Es war der höchste Auswärtssieg bei Rapid in der Ära Red Bull.

Mit unserem schnellsten Bundesliga-Tor in dieser Saison ließen die Mannen von Marco Rose schon früh erkennen, in welche Richtung sich diese Partie entwickeln sollte und führten bereits nach nicht einmal einer halben Stunde mit 3:0. Chancen, das Ergebnis sogar noch höher ausfallen zu lassen, waren da, blieben jedoch ungenutzt. Angesichts des bereits 60. Pflichtspieles und der Belastung der letzten Wochen aber völlig normal. Marco Rose gab zu verstehen:

Natürlich sind die Jungs müde, körperlich und auch vom Kopf her. Aber sie haben gebissen, haben Fußball gespielt und haben probiert.

Den fünften Bundesliga-Sieg in Folge konnten wir aber trotzdem einfahren und haben damit den Klubrekord von elf Auswärtssiegen in einer Saison egalisiert. Auch der Punkterekord ist nun zum Greifen nahe. Noch nie hatte eine Mannschaft nach 34 Runden 80 Punkte – mit einem Sieg aus den letzten zwei Spielen könnte man hier eine neue Bestmarke aufstellen.

Wie ich die Mannschaft kenne, will sie auch die letzten zwei Spiele unbedingt gewinnen. Daher ist es sicher unser Ziel, so viele Punkte wie möglich zu sammeln.

… ist Christoph Freund guter Dinge, dass es damit klappt.

Auch wenn sich die Statistik relativ ausgeglichen liest, gab es während der 90 Minuten keinen Zweifel daran, welche Mannschaft das Feld als Sieger verlassen würde. Dafür sorgte freilich vor allem die erste Halbzeit, in der wir 11 unserer insgesamt 17 Torschüsse abgaben. Nach der Pause folgte bis zur 65. Minute erst einmal Leerlauf. In dieser Phase gab es nur einen einzigen Torabschluss, ehe es zum Schluss doch noch einmal flotter zuging und Munas Dabbur sein Trefferkonto mit dem Tor zum 4:1 weiter aufstocken konnte. Nicht unwichtig, nachdem Verfolger Deni Alar an diesem Wochenende einen Triplepack erzielen konnte:

Ja, nach gestern habe ich ihn (Anm.: Deni Alar) natürlich gespürt. Es war für mich heute auch wichtig, zu treffen, und zum Glück habe ich gleich zwei Tore gemacht. Es sind noch zwei Spiele und ich hoffe, weiterhin zu treffen.

Der Spieler der Partie wurde allerdings ein anderer. Fredrik Gulbrandsen überzeugte die Fans auf Facebook mit einem starken Auftritt, bei dem er das 1:0 vorbereitete, auch am 2:0 entscheidenden Anteil hatte und an nahezu jeder gefährlichen Offensivaktion beteiligt war. Krönen konnte unser Norweger seine Leistung mit seinem herrlichen Tor zum zwischenzeitlichen 3:0.