INTERESSANTE ZAHLEN, DATEN UND FAKTEN ZUR 33. RUNDE IN DER TIPICO BUNDESLIGA

„Es ist vollbracht“, freute sich Stefan Lainer nach Abpfiff in die Kamera. Wir sind #MEI5TER! Drei Runden vor dem Ende der Meisterschaft liegen wir mit 14 Punkten Vorsprung uneinholbar vorne und sind auf dem besten Weg, einen neuen Punkterekord in der Drei-Punkte-Ära aufzustellen. Vier Zähler fehlen zum internen Rekord noch, fünf zum allgemeinen in der Bundesliga.

„Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Wir haben ein Jahr lang sehr hart dafür gearbeitet. Das ist ein herausragendes Erlebnis“, sah man Marco Rose die Freude wahrlich an. Anders als so manch anderer sah man bei uns die Meisterschaft vor dem Spiel nämlich noch keinesfalls als entschieden an. Umso größer war der Jubel deshalb bei den Treffern und nach dem Abpfiff.

„Das ist überragend, was hier alle zusammen leisten“, drückte Andre Ramalho seine Begeisterung aus und schlug damit in dieselbe Kerbe wie Andreas Ulmer:

Wenn man sieht, wie wir uns die Saison über entwickelt haben, dann macht einen das schon stolz. Fünf Mal in Folge Meister zu werden, ist nicht selbstverständlich – für keinen Verein der Welt.

Das meisterschaftsvorentscheidende Spiel gegen die Blackies gingen wir zunächst in einem 3-5-2-System an, wobei nur Duje Caleta-Car von der Startelf vom Donnerstag wieder von Beginn an randurfte. Trotz kräftiger Rotation brachte unsere Mannschaft vor allem in der zweiten Hälfte einen herrlichen Fußball auf den Platz und erhielt von den knapp 15.000 Zuschauern ein ums andere Mal Standing Ovations. Dass die Partie ihren Lauf nahm, lag vor allem auch daran, dass wir mit dem letzten Schuss aufs Tor vor der Pause und dem ersten nach der Pause jeweils in die Maschen trafen. Spätestens ab diesem Zeitpunkt und der Umstellung auf das gewohnte System legten unsere Burschen richtig los und hatten insgesamt noch mehrere Möglichkeiten, das Ergebnis noch höher ausfallen zu lassen. Besonders hervor stach – da waren sich alle einig – Enock Mwepus Assist zum zwischenzeitlichen 1:1. Der sambische Nationalspieler ließ in seinem sechsten Bundesligaeinsatz mehrere Gegenspieler alt aussehen und setzte Hee Chan Hwang mit einem mustergültigen Außenristpass über die gegnerische Abwehr perfekt ein.

Bei der Wahl zum Spieler der Partie machte diesmal Reinhold Yabo das Rennen. Zwar konnte Ray keinen Treffer markieren, aber er nahm als Bindesglied zwischen Defensive und Offensive trotzdem eine enorm wertvolle Rolle ein und verteilte die Bälle ins vordere Drittel. So spielte er insgesamt acht Pässe in die gegnerische Gefahrenzone – mehr als jeder andere. Zudem gelang es ihm, mit seiner robusten Spielweise einige Kontermöglichkeiten der Grazer durch großen Einsatz im Keim zu ersticken.

Die Social Media-Selfies unserer Burschen