INTERESSANTE ZAHLEN, DATEN UND FAKTEN ZUR 30. RUNDE IN DER TIPICO BUNDESLIGA

Die wenigsten haben wohl damit gerechnet, dass unsere Mannschaft nach dem unglaublichen Europacup-Abend vom Donnerstag auswärts bei der Admira die nächste Gala abliefert. Wie so oft in dieser Saison wussten unsere Burschen aber zu beeindrucken und brachten nicht nur den Gegner zum Staunen.

Vor genau einer Woche haderten wir mit dem Hinspielergebnis in Rom und der 0:1-Niederlage beim LASK. Sieben Tage bzw. zwei Torfeuerwerke später schweben wir gewissermaßen auf Wolke sieben. Trotzdem wird die Mannschaft nicht müde zu betonen:

Wir haben noch nichts erreicht.

… und zeigte eindrucksvoll: Sie hat Lust auf mehr!

Freilich waren wir auch in der Statistik überlegen. Wie gewohnt zogen Xaver Schlager & Co. das Geschehen schnell an sich, nahmen den Schwung vom Donnerstag mit in die Südstadt und eröffneten bereits nach 135 Sekunden den Torreigen. Die ersten vier Treffer wurden dabei allesamt durch Spieler erzielt, die gegen Lazio Rom nicht von Beginn an randurften – denn Marco Rose warf die Rotationsmaschine an und bewies damit einmal mehr ein goldenes Händchen. Sechs neue Akteure schickte unser Trainer aufs Feld, alle zahlten das Vertrauen zurück und bewiesen mit tollen Spielzügen zum einen ihre Eingespieltheit und zum anderen eine professionelle Einstellung, wie Marco Rose nach Abpfiff lobend hervorhob:

Wichtig war, dass wir von der ersten Minute an die richtige Einstellung und die richtige Schärfe hatten.

Auf diese Weise schnürten sowohl Fredrik Gulbrandsen als auch Munas Dabbur einen Doppelpack, Hannes Wolf jubelte über seinen siebten Saisontreffer, und Xaver Schlager lieferte erstmals in einem Spiel in der Tipico Bundesliga zwei Assists ab. Xaver nahm im Übrigen die Position des linken Achters ein und damit die dritte Position im dritten Spiel, nachdem er gegen den LASK hinter den Spitzen agierte und am Donnerstag Diadie Samassekou auf der Sechs vertrat.

Viel Lob erntete aber allen voran Startelf-Debütant Enock Mwepu. Der 20-jährige Teamspieler aus Sambia spielte groß auf und bereitete erst das 1:0 mustergültig vor, ehe er mit einem traumhaften Volleyschuss selbst zum 3:1 traf – Marke: „Tor des Monats“. Mit 75 Ballkontakten hatte er zudem die zweitmeisten und spielte am häufigsten ins Angriffsdrittel (10 Mal). Mit dieser Leistung erhielt Enock absolut verdient knapp drei Viertel der Stimmen bei der Wahl zum Spieler der Partie und empfahl sich für weitere Aufgaben, wie zum Beispiel schon das kommende wichtige Cup-Spiel gegen den SV Mattersburg am Mittwoch.