INTERESSANTE ZAHLEN, DATEN UND FAKTEN ZUR 25. RUNDE IN DER TIPICO BUNDESLIGA

Wir marschieren weiter an der Tabellenspitze. Mit dem 1:0-Sieg im gestrigen Klassiker gegen Rapid Wien gelang nicht nur die Generalprobe vor dem Aufeinandertreffen mit Borussia Dortmund, sondern auch das zehnte BundesligaSpiel ohne Niederlage in Folge gegen die Hütteldorfer. Das hart umkämpfte Schlagerspiel in der Nachbetrachtung.

Auf schwierigem Untergrund waren es zunächst wir, die die Initiative übernahmen und mehr vom Spiel hatten, trotzdem sollte es aber bis zur letzten Minute spannend bleiben. Das vor allem deshalb, da die Begegnung verschiedene Phasen hatte. So spielte sich das Geschehen vor allem zur Mitte der ersten Halbzeit und kurz nach Wiederanpfiff meist im Angriffsdrittel der Rapid-Hälfte ab. Dafür kamen die Gäste vor allem zwischen der 55. und 75. Minute auf und drangen immer wieder in die Gefahrenzone ein. Unsere Defensive hatte die Offensivbemühungen des Gegners aber während dieser 20 Minuten vollends im Griff und sorgte unter anderem mit zwei Drittel an gewonnenen Luftduellen dafür, dass wir ausgerechnet in der stärksten Phase der Wiener das entscheidende 1:0 erzielen konnten.

Erstmals in dieser Saison hatte eine Gastmannschaft mehr Ballbesitz als wir in der Red Bull Arena. Trotzdem hatten wir ein klares Chancenplus und die deutlich gefährlicheren Aktionen zu verzeichnen, was auch die Statistik belegt. So gaben Munas Dabbur & Co. alle 13 Torschüsse von innerhalb des Sechzehners ab, während der Tabellenvierte sieben seiner neun Torschüsse aus der zweiten Reihe abfeuerte und Alexander Walke dabei nur ein Mal prüfte. Die restlichen acht Abschlüsse gingen allesamt vorbei, wobei Thomas Murg in Halbzeit eins ein Mal an der Stange scheiterte. In dieser Situation kam Rapid dem Torerfolg noch am nächsten. Eine Besonderheit gibt es dabei aber noch: Drei der vier Stangentreffer in dieser Spielzeit kassierten wir damit nämlich von den Grün-Weißen. Während die Gäste also wieder mal mit dem Aluminium haderten, taten dies unsere Stürmer mit Rapid-Goalie Richard Strebinger. Der nämlich entschärfte unter anderem drei Torchancen, die in die Kategorie 100-prozentige Torchance fallen. Sonst hätte der Sieg auch höher ausfallen können.

Alternative Herangehensweise

Aufgrund der kompakten Struktur der Gäste passten sich unsere Burschen in Sachen Positionsspiel dem Gegner an und spielten – trotz 4-4-2-Grundordnung mit Raute – realtaktisch in einer Art 4-3-3 mit Hee Chan Hwang als Solospitze und Munas Dabbur und Takumi Minamino dahinter. Erst nach der Einwechslung von Diadie Samassekou, und der damit verbundenen Umstellung mit Xaver Schlager auf die Zehn, kehrten wir wieder zu unserer Grundordnung zurück.

Berisha Spieler der Partie

Unser Kosovare stellte in dieser Partie einige Bestwerte auf. So war er der Akteur mit den meisten Ballaktionen, Pässen in den Strafraum, Torschussvorlagen und Zweikämpfen. Zudem war es für Valon der dritte Treffer gegen Rapid Wien. Jedes Mal sorgte er dabei für das 1:0, zwei Mal erwies sich dieses am Ende als Goldtor. Mit großem Vorsprung wählten ihn die Fans in der Red Bull Arena und auf Facebook daher zum Spieler der Partie.