INTERESSANTE ZAHLEN, DATEN UND FAKTEN ZUR 27. RUNDE IN DER TIPICO BUNDESLIGA

Wir schwimmen weiter auf der Erfolgswelle. Wie schon so oft in dieser Saison gelang es uns, den Schalter von der UEFA Europa League im Eiltempo auf die Bundesliga umzulegen und im Schlager gegen Austria Wien wieder groß aufzutrumpfen. 

Die Lobeshymnen auf unsere Mannschaft reißen daher zu Recht nicht ab. So schrieben beispielsweise die Salzburger Nachrichten:

Es war einfach nur beeindruckend, wie die Salzburger drei Tage nach dem Topereignis gegen Borussia Dortmund vor 30.000 Fans auch im Alltag gegen die Wiener Austria aufgetreten sind. Man hatte nie das Gefühl, dass die Mannschaft eben nur die lästige Pflicht erfüllen muss.

Sportdirektor Christoph Freund zeigte sich ebenfalls sehr angetan von den Leistungen der Rose-Elf:

Es ist unglaublich, was die Mannschaft gerade leistet. Mit welcher Intensität sie spielt und wie sie ihren Fußball alle drei Tage auf den Platz bringt, ist schon Wahnsinn. Wir haben so viele Spiele wie fast keine andere Mannschaft in Europa, lassen aber nie nach. Aktuell halten wir bei 47 Pflichtspielen in der laufenden Saison – bei nur einer Niederlage. Sowas hat es noch nie gegeben, und darauf können wir richtig stolz sein.

Am Ende wurde es mit dem 5:0 natürlich eine klare Angelegenheit, auch wenn die Statistik sich auf den ersten Blick recht ausgeglichen liest. So hatten die Veilchen insgesamt 14 Torschüsse. Nur zwei wurden aber von innerhalb des Sechzehners abgegeben. Wirklich gefährlich wurde es für Alexander Walke daher nie.

Auf der Gegenseite sorgte unsere erstmals in einem 4-3-2-1 aufgestellte Mannschaft schon für mehr Wirbel, wenngleich es in der ersten Spielhälfte noch relativ chancenarm zuging. Eine Standardsituation musste her, um zunächst 1:0 in Führung zu gehen. Andre Ramalho erzielte sein insgesamt achtes Tor in der Tipico Bundesliga, fünf davon gelangen ihm per Kopf. Nach der Pause und der Umstellung auf das gewohnte 4-2-2-System mit Raute wurden der Austria dann die Grenzen aufgezeigt. Dabei spielten sich vor allem die in die Startelf rotierten Spieler ins Rampenlicht. So lieferte Reinhold Yabo beispielweise zwei Torvorlagen, Takumi Minamino gelang sein neunter Doppelpack für uns und Marin Pongracic spielte hinten eine staubtrockene Partie. Abermals bestätigte sich also, was Marco Rose bereits öfter betont hatte: „Bei uns sind alle Stammspieler.“

ULMER Spieler der Partie

Während andere nach den anstrengenden Wochen eine Pause erhielten, war bei Andreas Ulmer von Müdigkeit keine Spur. Unser Dauerbrenner, der sein 350. Pflichtspiel für uns absolvierte und damit hinter Thomas Winklhofer (431) und Hermann Stadler (360) auf Platz drei unserer Rekordspieler ist, krönte sein Jubiläum beinahe mit einem eigenen Treffer. Sein Querpass beim 4:0 wurde aber vom Austrianer Florian Klein abgefälscht und dadurch als Eigentor gewertet. Trotzdem wurde Andi von unseren Fans auf Facebook zum Spieler der Partie gewählt. Und das völlig verdient, wie die Statistik zeigt: 40 Prozent unserer Angriffe liefen über Andis linken Flügel. Mit 73 Ballaktionen hatte er außerdem die meisten.