Nach Europa League-Spiel am Sonntag gegen Niederösterreicher | Zeugnis-Aktion

Nur drei Tage nach dem Europa League-Spiel gegen Real Sociedad geht es für uns in der Bundesliga weiter, wo wir am kommenden Sonntag ab 16:30 Uhr daheim auf den SKN St. Pölten treffen.

Im Spiel gegen die Wölfe gilt es für unsere Mannschaft also wieder, den Fokus voll auf die 23. Runde zu richten, bevor an das Rückspiel gegen die Basken gedacht wird. Dass die Umstellung von Europa League auf Bundesliga Schwierigkeiten bereiten könnte, glaubt Alexander Walke allerdings nicht:

Nur über die Meisterschaft kommt man in solche Spiele, wie wir gestern eines hatten, das ist unser täglich Brot. Deshalb werden wir gegen St. Pölten wieder voll konzentriert und fokussiert rangehen und alles tun, um dieses Spiel zu gewinnen.

Auch die Tatsache, dass es das Duell mit dem Tabellenletzten ist, darf unsere Mannschaft in der Vorbereitung auf das Spiel nicht beeinflussen, macht Trainer Marco Rose klar:

Wir haben solche Spiele schon öfter gehabt und es bisher meist gut gemacht. Wir werden natürlich nochmal darüber reden, dass am Sonntag auch wirklich jeder mit hundertprozentiger Einstellung in die Partie reinmarschiert. Unsere Ziele lassen nichts anderes zu. Wir müssen und wollen die Punkte mit allem, was wir haben, hierbehalten.

Pressekonferenz vor SKN St. Pölten

Änderungen in der Startelf wahrscheinlich

Angesichts der anstrengenden 94 Minuten in San Sebastian könnte wieder auf einigen Positionen rotiert werden, kündigt unser Coach an.

Unser Kader ist nicht mehr so breit wie noch im Herbst. Fakt ist aber, dass wir gut aufgestellt sind und sich jeder seine Einsätze verdient. Daher werden wir sicherlich die Möglichkeit nutzen, um Spieler, die zuletzt weniger gespielt haben, einzusetzen.

Auch deshalb wird kein Risiko eingegangen, wobei es beispielsweise bei Andre Ramalho nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung am Donnerstagabend mittlerweile wieder gut aussieht.

Andre hat heute Früh Entwarnung gegeben. Er hatte einen Krampf. Unsere tolle medizinische Abteilung hat es super im Griff.

Ohnehin hat Rose aber bedingungsloses Vertrauen in alle seine Schützlinge und findet – angesprochen auf seine Innenverteidiger – lobende Worte:

Ich finde, wir haben vier top Innenverteidiger. Gegen Altach haben Marin und Jerome ihre Sache gut gemacht, gegen Real Sociedad Duje und Andre genauso.

Aufeinandertreffen mit David Atanga

Interessant könnte neben personellen Änderungen bei uns auch die Begegnung mit unserem Leihspieler David Atanga werden, der einer von sieben Winterneuzugängen bei den Niederösterreichern ist und in der letzten Saison in Diensten des SV Mattersburg bereits einmal einen Treffer gegen uns bejubeln konnte. Das muss man jedoch in Kauf nehmen, weiß auch unser wiedergenesener Cheftrainer:

Wir haben bewusst den Weg gewählt, jungen Spielern, die es bei uns nicht auf Anhieb schaffen, die Möglichkeit zu geben, in der Bundesliga zu spielen. Dann musst du natürlich davon ausgehen, dass diese Spieler auch dir selbst einmal wehtun können, aber das versuchen wir natürlich zu verhindern. Wir kennen Davids Stärken, doch wir werden mehr auf uns schauen als auf den Gegner.

St. Pölten ohne Druck

Gegen die Wölfe, die aktuell 13 Punkte Rückstand auf den neunten Platz haben, konnten wir bis dato alle sieben Pflichtspiele gewinnen, darunter die beiden Siege in dieser Saison (5:1 und 3:1). Die Vorzeichen stehen daher überaus gut, zumal die St. Pöltner in dieser Saison bisher nur ein einziges Spiel gewinnen konnten und die letzten fünf allesamt verloren. Gerade das macht sie aber so unangenehm, verdeutlicht Marco Rose:

Jede Serie endet irgendwann. Wir müssen alles dafür tun, dass es nicht gegen uns passiert, und extrem aufmerksam sein. Wir dürfen auf keinen Fall den kleinen Finger reichen.

Einstellen können wir uns – anders als gegen Real Sociedad – auf jeden Fall auf einen vergleichsweise defensiven Gegner. Die Spielweise des Gegners heißt es aber einfach anzunehmen, erklärt Rose:

Das gehört zum Fußball dazu. Wir haben natürlich den Anspruch, tief stehende Mannschaften so zu bespielen, dass wir am Ende als Sieger vom Platz gehen.

Personalsituation

Nicht einsatzbereit sind Christoph Leitgeb (Mittelhandbruch) und Valon Berisha (Hüftverletzung).

ZEUGNIS-TICKETAKTION

Alle Kinder und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahre erhalten gegen Vorlage ihres Zeugnisses (Kopie, Handyfoto o. Ä.) eine Gratis-Eintrittskarte – gültig in allen geöffneten Sektoren (ausgenommen BUSINESS-Bereich).

Alle Erwachsenen, die in Begleitung eines Kindes/Jugendlichen kommen, erhalten ein Ticket für die Bullidikidz-Kurve für nur € 10,– (erhältlich ausschließlich in der Red Bull Arena).

Die letzten 5 Bundesliga-Spiele gegen St. Pölten

05.11.2017   SKN St. Pölten – FC Red Bull Salzburg   1:3
20.08.2017   FC Red Bull Salzburg – SKN St. Pölten   5:1
22.04.2017   SKN St. Pölten – FC Red Bull Salzburg   1:2
11.02.2017   FC Red Bull Salzburg – SKN St. Pölten   2:0
23.10.2016   SKN St. Pölten – FC Red Bull Salzburg   1:5