Heute ab 20:45 Uhr im Play-off bei FC Viitorul | PULS 4 überträgt live in Konferenz

Entscheidende zwei Wochen für den FC Red Bull Salzburg: Im Duell mit dem rumänischen Meister geht es für den österreichischen Doublesieger darum, erneut die Gruppenphase der UEFA Europa League zu erreichen.

Es wäre für die Salzburger bereits die siebente erfolgreiche Qualifikation. Doch dafür ist, so meint Trainer Marco Rose, noch ein hartes Stück Arbeit notwendig:

Der rumänische Meister ist die Hürde, die es für uns zu nehmen gilt, um in die Gruppenphase der Europa League einzuziehen. Wir haben den Gegner natürlich auch live vor Ort beobachtet und wissen, dass sie suboptimal in die Saison gestartet sind. Aber wir messen diesen Ergebnissen keine Aussagekraft bei und bereiten uns auf einen spielstarken, aggressiven Gegner vor. Ihr Trainer Gheorghe Hagi war eine Größe im Weltfußball, und seine Mannschaft spielt auch ein wenig so, weil sie zumeist versuchen, fußballerische Lösungen zu finden.

Auch Munas Dabbur erwartet zwei intensive Duelle:

Gerade weil Viitorul in der Meisterschaft noch nicht so ganz auf Touren gekommen ist, werden sie alle Kraft in die Europa League stecken. Wir müssen dagegenhalten, cool bleiben und unser Spiel durchziehen. Nur wenn wir in diesen beiden Duellen hoch konzentriert bleiben, können wir wieder die Europa League-Gruppenphase erreichen.

Die Reise nach Constanta

Zwar ist der FC Viitorul sportlich gesehen für uns noch weitestgehend unbekannt, doch eines steht bereits fest: Unser kommender Gegner im UEFA Europa League-Play-off ist alles andere als uninteressant!

ALLES AUS EINER HAND

Der Klub wurde nämlich 2009 von Rumäniens Weltfußballer Gheorghe Hagi mit dessen Privatvermögen aus der Taufe gehoben und beheimatet neben einem klubeigenen Stadion bzw. Trainingszentrum auch eine sehr erfolgreiche Nachwuchsakademie. Die Kampfmannschaft wird von Hagi, der in Personalunion Besitzer, Präsident und Sportlicher Leiter ist, auch höchstpersönlich traininiert. Kann nicht gut gehen, meint ihr? Tut es aber, denn der Klub hat in seiner noch jungen Vereinshistorie eine ganz unglaubliche Erfolgsgeschichte geschrieben. Der Meisterititel in der vergangenen Saison war der bisherige sportliche Höhepunkt der Klubgeschichte, aber der FC Viitorul strebt bereits nach Höherem und wird sich daher den Kampf um den Aufstieg in die Europa League-Gruppenphase mit Sicherheit nicht leicht aus der Hand nehmen lassen. In der vergangenen Saison setzte sich Viitorul gegen den rumänischen Rekordmeister FCS Bukarest (besser bekannt als Steaua Bukarest) und Astra Giurgiu durch, die wiederum unser Gegner in der Europa Leauge-Gruppenphase in der Saison 2014/2015 waren. Zumindest dieser Gegner ist uns noch in guter Erinnerung, denn damals konnten wir Hin- und Rückrunde mit einem Gesamtscore von 7:2 gewinnen.

Das bedeutet aber nicht, dass wir uns gegen rumänische Teams besonders leichttun, denn Viitorul ist eine ganz andere Mannschaft als Astra Giurgiu vor drei Jahren. Das weiß auch Trainer Marco Rose:

Viitorul ist eine wirklich sehr gute Mannschaft mit vielen jungen Spielern und einer klaren Spielidee. Wir haben in den letzten beiden Pflichtspielen sehr unterschiedliche Leistungen gezeigt und müssen uns darauf konzentrieren, wieder konstant gute Spiele auf den Platz zu bringen. Wir möchten heute aktiv auftreten und natürlich, um unsere Ausgangslage für das Rückspiel zu verbessern, mindestens ein Auswärtstor schießen.

Auch Stefan Lainer weiß, mit welcher Einstellung wir heute gegen den rumänischen Meister ins Hinspiel gehen müssen:

Der Gegner spielt ein ähnliches System wie wir, und es wird sicher ein sehr spannendes Match werden. Im Endeffekt gilt es für uns, auf den Punkt da zu sein und eine Topleistung abzurufen. Dann können wir zuversichtlich sein, den Aufstieg in die Europa League-Gruppenphase zu schaffen. Wir sind topmotiviert und mit einem guten Gefühl nach Constanta gereist und wollen uns hier eine gute Ausgangslage erarbeiten.

Parallelen in der NAChwuchs-Philosophie

Die Nachwuchs-Akademie, die zu den modernsten und größten in ganz Südosteuropa zählt, wurde 2009 gegründet und bildet aktuell 300 Nachwuchstalente aus. Die besten Talente werden in die Kampfmannschaft hochgezogen und alleine die Tatsache, dass die Meistermannschaft vom vergangenen Jahr ein Durchschnittsalter von zarten 21,6 Jahren hatte, zeigt, dass diese beiden Klubs, was die Nachwuchs-Philosophie betrifft, durchaus sehr viel gemeinsam haben. Interessant ist auch, dass nahezu 50 Prozent der U-Nationalspieler Rumäniens aus der Nachwuchsschmiede des FC Viitorul stammen.

Social Media-Tipp:

Was Reinhold Yabo vor dem Abflug Nach Constanta zu sagen hatte, könnt ihr euch in unserem Facebook-Live-Video anseheN!

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Personalsituation

Nicht einsatzbereit sind Samuel Tetteh (Knie) und David Atanga (Mittelfuß). Stefan Stangl hat sich im Training eine neuerliche Muskelverletzung zugezogen und fällt mehrere Wochen aus. Kapitän Alexander Walke hat die Reise nach Rumänien mit der Mannschaft angetreten, wird aber aufgrund seiner kürzlich im Training erlittenen Fingerverletzung nur auf der Bank sitzen. Für ihn kommt Cican Stankovic zum Einsatz, der im letzten Meisterschaftsspiel gegen Altach eine überragende Leistung gezeigt hat.