Zahlen, Daten und Fakten zu 36 Bundesliga-Runden

Eine Saison für die Geschichtsbücher ist vorbei. Es war eine Spielzeit voller Emotionen und großartiger Erfolge, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Neben furiosen Auftritten in der UEFA Europa League eilten unsere Burschen dabei auch in der Bundesliga von Sieg zu Sieg und fuhren am Ende mit 13 Punkten Vorsprung hochverdient den fünften Meistertitel in Serie ein. Zeit, um ein wenig auf die 36 Runden in der Tipico Bundesliga zurückzublicken.

Wir waren in drei Bewerben fast bis zum Schluss dabei. Stehen bleibt eine überragende Saison und dass sich die Mannschaft super entwickelt hat. Wenn uns vor der Saison einer gesagt hätte, dass wir so dastehen werden, hätten wir das sofort unterschrieben.

Sportdirektor Christoph Freund zog nach der letzten Partie ein überaus positives Resümee und kann auf das Vollbrachte mehr als stolz sein. Mit der drittjüngsten Meistermannschaft Europas gelang es uns nicht nur, einen neuen Punkterekord mit 83 Zählern aufzustellen, sondern auch das Kunststück, eine ganze Saison lang zu Hause ungeschlagen zu bleiben. So liegt die letzte Heimniederlage mittlerweile weit zurück. Im November 2016 mussten wir uns in der Red Bull Arena zuletzt geschlagen geben.

Saison-Highlights 2017/18

Konstanz

Diese Konstanz war es auch, die ausschlaggebend dafür war, dass wir der Konkurrenz im Frühjahr davonziehen konnten. Während wir uns im Herbst noch einen engen Zweikampf mit Sturm Graz lieferten, ließen wir die Blackies“ nach der Winterpause trotz mehreren englischen Wochen mit konstanten Leistungen hinter uns. An Spieltag 21 erstmals an der Spitze stehend gaben wir die Tabellenführung bis zum Ende nicht mehr her.

Bestwerte über Bestwerte

Von elementarer Bedeutung war dabei die defensive Stabilität. Mit nur 29 Gegentoren stellten wir die mit Abstand beste Defensive der Liga. Unsere Tordifferenz von +52 Treffern war zudem mehr als doppelt so hoch wie der zweitbeste Wert der Liga von Rapid Wien mit +25. Aber auch in vielen anderen Bereichen hatten wir heuer die Nase vorn. So waren wir mit 79,3 Prozent angekommenen Zuspielen die passsicherste Mannschaft und belegten mit nur 56 Gelben Karten und drei Platzverweisen in der Fair-Play-Tabelle ebenfalls Platz eins. Darüber hinaus entwickelten sich unsere Burschen zu wahren Last-minute-Spezialisten. In sechs Spielen gelangen entscheidende Tore in den Schlussminuten. Elf Punkte brachten diese Treffer insgesamt. Zu Recht hob Marco Rose deshalb immer wieder die großartige Mentalität des Teams hervor. Nicht auf späte Treffer angewiesen war man dafür bei den zwei höchsten Saisonsiegen gegen Sturm Graz (Runde 15) und Austria Wien (Runde 27). 5:0 hieß es am Ende jeweils.

Tore & Assists

Im Mittelpunkt standen natürlich immer wieder die Spieler, die mit direkten Torbeteiligungen aufzeigten. Allen voran Munas Dabbur, der sich mit 22 Treffern die Torschützenkrone aufsetzen konnte. Platz zwei in der internen Torschützenliste belegte Fredrik Gulbrandsen mit elf Treffern. Die meisten Assists lieferten Andreas Ulmer (10) und Valon Berisha (9).

Einsatzzeiten

Insgesamt 31 Spieler setzte Marco Rose während der ganzen Saison ein. Der Stamm der elf am häufigsten eingesetzten Akteure stand in der Bundesliga dabei über zwei Drittel der Spielzeit auf dem Feld. Ein Wert, der die häufige Rotation und Marco Roses Auffassung, wonach alle Kaderspieler Stammspieler seien, unterstreicht. Am öftesten durfte aber Dauerbrenner Stefan Lainer ran. 33 Mal bzw. 2.641 Spielminuten stand Stevie in der abgelaufenen Bundesliga-Spielzeit auf dem Feld. Munas Dabbur (2.524 Spielminuten) und Duje Caleta-Car (2.428 Spielminuten) liegen in dieser Wertung dicht dahinter.

Wir bedanken uns herzlich für DIE TATKRÄFTIGE Unterstützung in der abgelaufenen Spielzeit und freuen uns auf die nächste Saison!