Schlager, Berisha, Samassekou und Ramalho standen zur Wahl

Xaver Schlager setzte sich bei der Wahl zum Spieler des Monats März mit knappem Vorsprung durch. Valon Berisha, Andre Ramalho und Diadie Samassekou folgen dahinter.

Im Februar musste sich Xaver noch Stefan Lainer geschlagen geben, nun führte aber kein Weg mehr an unserem aufstrebenden Mittelfeld-Allrounder vorbei. Xavers Formkurve zeigt steil nach oben – seine Leistungen, insbesondere in den Spielen gegen die Dortmunder, aber auch in der Bundesliga, würdigten unsere Fans, indem sie ihn nun zu ihrem Spieler des Monats wählten.

Ergebnis: 

1. XAVER SCHLAGER (40,0 Prozent)

2. VALON BERISHA (37,3 Prozent)

3. ANDRE RAMALHO (13,5 Prozent)

4. DIADIE SAMASSEKOU (9,2 Prozent)

 

Wir haben Xaver im Zuge dessen zu einem kurzen Interview gebeten: 

Glückwunsch zur Auszeichnung zum Spieler des Monats März, Xaver. Aktuell läuft’s bei dir …

Wir alle haben unsere Sache zuletzt sehr gut gemacht, da läuft es nicht nur bei mir persönlich, sondern bei allen im Team. Die Mannschaft funktioniert einfach gut.

Was bedeuten dir solche Auszeichnungen?

Einzelauszeichnungen sind nicht die, die mir am meisten bedeuten. Wichtig ist, dass die Mannschaft Auszeichnungen bekommt, und die Euphorie, die gerade herrscht, ist so eine. Wenn es die Leute begeistert, ist das die beste Rückmeldung. Uns freut es, dass gerade wieder ein Ruck durch Österreich geht – und darauf sind wir stolz.

Jetzt war der März ein Monat, in dem sich die Ereignisse für dich ein Stück weit überschlugen. Erst der sensationelle Aufstieg ins Viertelfinale der UEFA Europa League, dann deine erste Einberufung ins A-Nationalteam. Wie bleibt man da als junger Spieler am Boden?

Meine Leistungen im März waren, finde ich, nicht überragend. Es hat Spiele gegeben, die waren super, dann hat es wieder welche gegeben, die waren nicht so super. Von daher würde ich sagen, es war ein guter Monat, aber es gibt immer Verbesserungspotenzial. Im Rückspiel gegen Dortmund fand ich mich zum Beispiel vor allem in der ersten Halbzeit gar nicht so gut, während manche sagen, dass das ein sehr gutes Spiel von mir war. Vielleicht sehe ich das etwas anders als Außenstehende. Ich bin fit, und das ist das Wichtigste.

Wie war es für dich, das erste Mal im A-Team dabei zu sein?

Das war eine sehr schöne Erfahrung. Es war richtig cool, dabei zu sein und die ganzen Spieler kennenzulernen, das Niveau mitzuerleben. Das ganze Drumherum ist schon etwas Besonderes. Jeder Knirps, der einmal Fußballprofi werden möchte, träumt davon, für sein Land zu spielen. Es ist ein schwieriger Weg, aber zum Glück hat das bei mir so hingehauen. Und darüber bin ich sehr froh.