Wir stellen euch unsere Gegner in der Gruppenphase in einer ausführlichen Analyse im Detail vor

Bereits zum siebenten Mal steht der FC Red Bull Salzburg mittlerweile in der Gruppenphase der UEFA Europa League. In diesem Jahr treffen wir in der Gruppe I mit Olympique de Marseille (FRA), Vitoria SC (POR) und Konyaspor (TUR) auf durchaus interessante Kontrahenten um den Aufstieg ins Sechzehntelfinale. In den kommenden Tagen wollen wir euch unsere Gegner etwas genauer vorstellen und haben uns im zweiten Teil der Serie mit unserem türkischen Gegner Konyaspor beschäftigt.

Die Heimat des türkischen Süper Lig-Klubs Konyaspor (offiziell: „Atiker Konyaspor“) ist Konya, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Konya liegt 200 km südlich von Ankara auf einer Hochebene und ist gemessen an der Einwohnerzahl die siebtgrößte Stadt der Türkei. Bekannt ist die Stadt bei Touristen unter anderem für die Ausgrabungsstätte „Catalhöyük“, die als eine der ältesten Siedlungen der Menschheit aus der Jungsteinzeit gilt.

DIE KLUBGESCHICHTE

Seit der Gründung des Klubs, der ebenso wie Vitoria SC im Jahr 1922 aus der Taufe gehoben wurde, ging es mit Konyaspor auf und ab. Ursprünglich hieß der Verein „Konya Genclerbirligi“ und trat nach der Fusion der beiden Klubs „Meramspor“ und „Cimentospor“ erstmals unter dem heutigen Namen auf. In den letzten Jahren musste sich Konyaspor immer wieder neu formieren, da viele Leistungsträger abwanderten und zu größeren Vereinen wechselten. Trotzdem hält sich Konyaspor eisern in der höchsten türkischen Spielklasse und wurde in der vergangenen Saison zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte türkischer Pokalsieger.

Auf internationaler Ebene war Konyaspor auch im Vorjahr vertreten und spielte in Gruppe H gegen Praga, Donezk und Gent, schied aber in der Gruppenphase nach fünf Niederlagen und einem Unentschieden aus. In diesem Jahr qualifizierte man sich über den Cup-Sieg abermals für die Europa League-Gruppenphase.

AKTUELLE PERFORMANCE

Die aktuelle Saison begann für Konyaspor schon mal mit einem Achtungserfolg, denn als amtierender türkischer Pokalsieger besiegte die Mannschaft von Trainer Mustafa Resit Akcay im türkischen Supercup den amtierenden türkischen Meister Besiktas Istanbul mit 2:1 und holte mit dem türkischen Supercup einen weiteren Titel zum ersten Mal in seiner Vereinshistorie. In der Liga sind derzeit drei Runden gespielt. In den beiden Auswärtspartien musste sich Konyaspor jeweils mit 2:1 (vs. Trabzonspor und vs. Basaksehir) geschlagen geben. Das Heimspiel gegen Genclerbirligi wurde aber deutlich mit 3:0 gewonnen.

DIE SPIELANLAGE UNSERES GEGNERS IM DETAIL

Trainer Mustafa Resit Akcay ist erst seit Kurzem im Amt und hat im Gegensatz zu Marco Rose erst vier Pflichtspiele mit seiner Mannschaft gespielt – eine klare Handschrift des Trainers ist daher noch nicht zu erkennen. Zuletzt trat Konyaspor mit einer 4-2-3-1-Formation oder einem 4-4-2-System mit Doppel-6 auf. Zu den größten Stärken dieser Mannschaft zählt, dass ihr Spiel auf Steilpässe in die Spitze ausgelegt ist. Das haben die Türken übrigens mit unserem Gegner aus Portugal gemeinsam. Obwohl Konyaspor über verhältnismäßig viele groß gewachsene Spieler verfügt ist signifikant, dass sie kaum Luftduelle für sich entscheiden können. Konyaspor kontrolliert das Spiel meist aus der gegnerischen Hälfte heraus und attackiert meist über die rechte Seite. In der Defensive tut sich der Gegner oftmals schwer, die Flügel zu verteidigen, was unserem Spielstil unter Umständen sehr gelegen kommen könnte. Interessant ist auch, dass Konyaspor in der Vergangenheit immer wieder Probleme hatte, eine Führung zu verteidigen. Konyaspor verpflichtete kürzlich übrigens Ex-Austria-Wien-Innenverteidiger Petar Filipovic.

DAS STADION

Im September 2014 wurde das neue Fußballstadion Konya Büyüksehir Belediyesi Stadyumu am nordwestlichen Stadtrand von Konya nach zwei Jahren Bauzeit eingeweiht. Es entspricht den Kriterien der FIFA und der UEFA und verfügt über 41.981 Sitzplätze. Es war eines von neun Stadien, mit denen sich der türkische Fußballverband (TFF) um die Ausrichtung der Fußball-Europameisterschaft 2016 bewarb, aber an Frankreich scheiterte. Das Stadion ist ein echtes Juwel und besticht durch sein charakteristisches, futuristisches und sehr auffälliges Design.

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