Wir stellen euch unsere Gegner in der Gruppenphase in einer ausführlichen Analyse im Detail vor

Bereits zum siebenten Mal steht der FC Red Bull Salzburg mittlerweile in der Gruppenphase der UEFA Europa League. In diesem Jahr treffen wir in der Gruppe I mit Olympique de Marseille (FRA), Vitoria SC (POR) und Konyaspor (TUR) auf durchaus interessante Kontrahenten um den Aufstieg ins Sechzehntelfinale. Im DRITTEN UND LETZTEN Teil unserer Gegnervorstellungs-Serie schauen wir uns OLYMPIQUE DE MARSEILLE genauer an.

Gegründet von den Griechen vor mehr als 2.600 Jahren, ist Marseille die älteste Stadt Frankreichs und dementsprechend reich an Geschichte. Mit über 850.000 Einwohnern ist Marseille nach Paris die zweitgrößte Stadt Frankreichs und die wichtigste französische Hafenstadt. Direkt an der Cote d’Azur gelegen, ist die europäische Kulturhauptstadt 2013 nur etwa 200 Kilometer von Nizza entfernt, wo wir letztes Jahr bereits gute Erfahrungen machten und auswärts mit 2:0 gewinnen konnten.

DIE KLUBGESCHICHTE

Olympique de Marseille, wie der Verein offiziell heißt, wurde 1899 gegründet, ist neunfacher französischer Meister und musste erst im Mai dieses Jahres den Titel als Rekord-Cupsieger an PSG abtreten. Die Pariser triumphierten zum elften Mal im französischen Pokal „Coup de France“ und überholten damit die Marseiller, die bisher 10 Pokalsiege holten. Der letzte Titelgewinn für Marseille liegt allerdings schon ein Weilchen zurück: 2010 krönten sich „Les Olympiens“ das letzte Mal zum französischen Meister, seitdem ist gegen die schier übermächtige Konkurrenz kein Kraut gewachsen. Bis heute ist Olympique Marseille aber die einzige Mannschaft Frankreichs, die die UEFA Champions League gewinnen konnte. Während der erfolgreichsten Zeit der Vereinsgeschichte, in der auch vier Meistertitel in Serie eingefahren werden konnten, setzten sich die Marseiller 1993 im Finale gegen den AC Mailand die europäische Krone auf. Es sollte bis heute der einzige Europapokal-Sieg bleiben.

An der UEFA Europa League nahm l’OM bisher zwei Mal teil, wobei es beim ersten Mal in der Saison 2012/13 nicht über die Gruppenphase hinausging und 2015/16 im Sechzehntelfinale Schluss war.

Das letzte Aufeinandertreffen mit einem österreichischen Klub liegt schon einige Jahre zurück. 2003 traf man auf Austria Wien in der Qualifikation zur UEFA Champions League und setzte sind denkbar knapp mit einem Gesamtscore von 1:0 durch.

AKTUELLE PERFORMANCE

Die Südfranzosen, die die abgelaufene Spielzeit auf Tabellenplatz fünf beendet hatten, rüsteten diesen Sommer kräftig nach und gaben mithilfe ihres amerikanischen Investors kolportiert über 60 Millionen Euro für neue Spieler aus. Geholt wurden international bekannte Namen wie Luiz Gustavo (vom VfL Wolfsburg) und Konstantinos Mitroglou (von Benfica Lissabon). Signifikante Abgänge hatten sie nicht zu verzeichnen, Schlüsselspieler konnten gehalten werden.

Mit den neuen Kräften gelang zunächst auch ein überaus ansprechender Saisonstart. Während in der Europa League-Qualifikation KV Oostende (BEL) und NK Domzale (SVK) ausgeschaltet werden konnten, holte man in der Liga sieben Punkte aus den ersten drei Spielen und war saisonübergreifend 18 Pflichtspiele lang ungeschlagen. Am vierten Spieltag der Ligue 1 setzte es dann aber eine herbe 1:6-Schlappe auswärts beim AS Monaco. Damit erzielte Marseille in neun der vergangenen zehn Auswärtspartien nicht mehr als einen Treffer, womit man vielleicht bereits eine leichte Schwäche ausmachen könnte – zumal beide Auswärtsspiele in den Qualifikationsrunden zur Europa League nur Unentschieden endeten.

DIE SPIELANLAGE

Wie das im Wappen enthaltene Vereinsmotto „Droit au but“ (Deutsch: „direkt zum Tor hin“) schon vermuten lässt, setzt Marseille spätestens seit dem Trainerwechsel im Herbst 2016 wieder auf schnelles Umschalten nach Ballgewinn und sucht den direkten Weg zum Tor. Daraus ergibt sich auch eine nicht unwesentliche Konterstärke, die sie dank ihres Mittelfeldpressings mit situativem Angriffspressing oftmals ausspielen können. Gleichzeitig setzt Trainer Rudi Garcia, der seine Mannschaft in der Regel in einer 4-3-3-Grundordnung auflaufen lässt, auf viel Ballbesitz. So erinnert die Spielweise von Marseille etwas an die unseres Ex-Trainers Oscar Garcia.

Weiters sind besonders die Standards sehr gefährlich, werden diese doch zumeist von Dimitri Payet getreten, der bereits bei der letzten Europameisterschaft auf sich aufmerksam machen konnte. Ein weiterer Star im Team ist Patrice Evra. Der mittlerweile 36-jährige Ex-Manchester United- und Juventus Turin-Akteur schloss sich Marseille im Jänner an und lässt seine Karriere nun in der Heimat ausklingen.  Überhaupt besitzt Olympique eine recht erfahrene Mannschaft. Mit einem Altersdurchschnitt von 27,6 Jahren haben sie den ältesten Kader der Ligue 1.

DAS STADION

Olympique Marseilles Heimstätte ist seit 1937 das Stade Velodrome (Deutsch: Radrennbahn), das trotz des Namens seit 1998 keine Radrennbahn mehr enthält. Mit einer Zuschauerkapazität von ca. 67.000 ist es das größte Vereinsstadion des Landes. Größer ist nur das Stade de France in Paris, das nur als Nationalstadion dient.

Auch, wenn das Stade Velodrome nur selten ausverkauft ist und der Zuschauerschnitt in der letzten Saison bei nur ca. 40.000 lag, können wir uns auf eine tolle Stimmung am 07. Dezember freuen.

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