Wir stellen euch unsere Gegner in der Gruppenphase in einer ausführlichen Analyse im Detail vor

Bereits zum siebenten Mal steht der FC Red Bull Salzburg mittlerweile in der Gruppenphase der UEFA Europa league. In DIesem Jahr Treffen wir in der Gruppe I mit Olympique De Marseille (FRA), Vitoria sC (POR) und KonyAspor (TUR) auf Durchaus interessante Kontrahenten um den Aufstieg ins Sechzehntelfinale. In den kommenden Tagen wollen wir Euch unsere Gegner etwas genauer vorstellen und haben uns Im ersten Teil der SErie den PortugiEsischen Klub Vitoria SC Vorgeknöpft.

Guimaraes, die Heimatstadt von Vitoria SC (offiziell: „Vitoria Sport Clube“ bzw. „Vitoria Guimaraes SC“), liegt im Norden Portugals in der Region Braga. Die historisch bedeutende Stadt wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und wird als „Wiege der Nation“ bezeichnet, weil König Afonso Henrique – der erste König Portugals – der Überlieferung nach in Guimaraes geboren wurde. 

Die Klubgeschichte

Seit der Gründung des Klubs im Jahr 1922 ist Vitoria SC der ganze Stolz seiner Heimat Guimaraes und zählt mit über 30.000 Vereinsmitgliedern und einem Marktwert von rund 34 Millionen Euro zu den Topklubs Portugals. Neben dem Fußball beheimatet der Klub noch eine Reihe anderer Sportarten, wie beispielsweise Volleyball, Basketball, Schwimmen, Wasserpolo, Tischtennis, Futsal, Judo, Karate, Kickboxen und Leichtathletik.

Auf internationaler Ebene war Vitoria elf Mal im UEFA-Pokal und ein Mal im Europapokal der Pokalsieger vertreten und trat dabei gegen internationale Topklubs wie den FC Barcelona, Ajax Amsterdam, Lazio Rom, FC Parma, Atletico Madrid, Borussia Mönchengladbach und Sparta Prag an. Von 1995 bis 1999 gelang Vitoria SC vier Mal hintereinander die Teilnahme am UEFA-Pokal. 2008 konnten die Portugiesen erstmals  an der Champions League-Qualifikation teilnehmen, schieden aber gegen den FC Basel, nach einem 0:0 im Hinspiel und einem 1:2 im Rückspiel, aus.

In der Saison 2015/2016 traf Vitoria SC auf internationaler Ebene erstmals auf einen österreichischen Klub. In der 3. Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League matchten sich Guimaraes und Altach um den Aufstieg ins Play-off, und die Portugiesen scheiterten mit einem Gesamtscore von 2:6 (1:2 im Hinspiel, 1:4 im Rückspiel) an den Vorarlbergern, damals unter Trainer Damir Canadi.

Aktuelle Performance

Im Finale des Supercups „Candido de Oliveira“ setzte es für Vitoria eine bittere 1:3-Niederlage gegen Benfica Lissabon. In der Primeira Liga (Liga NOS) sind aktuell vier Runden gespielt, und die Tabelle wird erwartungsgemäß von Sporting, Porto und Benfica angeführt. Mit nur einem Sieg, zwei Niederlagen und zuletzt einem enttäuschenden 0:0 im Auswärtsmatch bei Pacos de Ferreira fiel Vitoria vom fünften Tabellenplatz auf Rang 11 zurück. Acht Punkte fehlen der Mannschaft von Trainer Pedro Martins damit derzeit auf den Anschluss an die Tabellenspitze.

DIE SPIELANLAGE UNSERES GEGNERS IM DETAIL

In der Liga bevorzugte Trainer Pedro Martins zuletzt eine 4-2-3-1-Formation oder wahlweise ein 4-4-2-System mit Doppel-6.  Er setzt in seinem Spiel viel auf Ballbesitz und schnelles Kurzpassspiel. Die größte Stärke seiner Mannschaft liegt vermutlich darin, dass ihr Spiel auf Steilpässe in die Spitze ausgelegt ist. Aktuell hat Vitoria SC sechs Brasilianer und viele technisch gut ausgebildete Spieler in seinen Reihen, die ein hohes Tempo gehen können. Gefährlich wird der Gegner zumeist über die Flügel und versucht dadurch gerne mal, das Spiel in die Breite zu ziehen. Mitunter eine Schwäche des Gegners könnte es sein, dass sie zwar über technisch starke Spieler verfügen, aber nur wenige robuste Kräfte haben, wodurch sie mit kämpferischen Mitteln gut gefordert und beschäftigt werden können und zumeist über die Flügel am verwundbarsten sind. Ähnlich wie auch bei uns sind Vitorias Offensivbemühungen im Abschluss nicht immer konsequent.

Trainer Pedro Martins gilt als einer der besten Trainer der Liga, führte in den letzten Jahren Maritimo und Rio Ave in die Europa League und nun Vitoria. Er ist, wie auch Trainer Marco Rose, bekannt dafür, dass er seine Startelf regelmäßig verändert und gerne rotiert. Der wichtigste Schlüsselspieler im Team und damit auch der verlängerte Arm des Trainers auf dem Platz war Kapitän und Innenverteidiger Josue Sa, der aber am letzten Tag der Übertrittszeit überraschend zum RSC Anderlecht gewechselt ist.

FANS

Das „Estadio Dom Afonso Henriques“ gilt in Portugal als „Hexenkessel“, und dafür sorgen die zwei größten Ultra-Gruppierungen „White Angels“ und „Ultras Insane Guys“ sowie einige kleinere Fanklubs, die aber nicht als Ultras eingestuft werden. Diese Gruppierungen lösten die in den 1980er-Jahren gegründeten Fanklubs „Juventude Vitoriana“ und „Conquistadores“ ab. Vitoria spielt zumeist vor ausverkauftem Haus.

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