Interessante Zahlen, Daten und Fakten zur 29. Runde in der Tipico Bundesliga

Der Begriff „Mentalitätsmonster“ mag mittlerweile vielleicht schon ein wenig abgedroschen klingen, doch ist er auch in diesem Moment wieder äußerst passend. Mit den Saisontreffern 23 und 24 in der Schlussviertelstunde konnten wir nicht nur die Partie gegen die Wiener Austria drehen und uns erneut zum Meister machen, sondern bewiesen einmal mehr, dass unsere Burschen in den letzten Minuten immer noch zusetzen können und somit weiterhin das Maß aller Dinge im heimischen Fußball sind. Somit konnten wir innerhalb weniger Tage beide nationalen Titel fixieren – und das jeweils gegen unsere beiden „Dauerrivalen“ aus Wien.

Unser Trainer Marco Rose, der als neunter Trainer der Bundesligageschichte den Titel verteidigen konnte, hat es gestern richtig auf den Punkt gebracht: „Wir haben im Klub hohe Ansprüche, an denen misst man uns Jahr für Jahr. Wenn man dann gemeinsam Titel erreicht, macht das unglaublich stolz.“ Und dass das keine leeren Floskeln sind, hat man nach dem Spiel wieder gesehen. Wie ehrlich und ausgelassen unsere Mannschaft gestern gefeiert hat, zeigt, welchen Stellenwert ein Meistertitel immer noch hat und dass wir hungrig nach Erfolg sind. Der erste Meisterstern, der ab sofort unser Klublogo ziert, ist der Lohn bzw. die Bestätigung für die tägliche harte Arbeit.

Xaver Schlager brachte uns mit seinem fünften Saisontreffer wieder zurück in die Partie. Interessant ist, dass unser Blondschopf alle seine sieben Bundesligatreffer in Auswärtsspielen und von innerhalb des Strafraumes erzielte. Einer, der nach seiner Einwechslung erneut für ordentlich Betrieb sorgte, war Munas Dabbur. Der Israeli bereitete einen Treffer mustergültig vor, hält nun bei vier Assists und führt die Scorerwertung mit nunmehr 22 Punkten an. Für seine persönliche Premiere sorgte Hannes Wolf. Der Steirer traf in seinem 50. Bundesligaspiel (bisher insgesamt 14 Treffer) erstmals von außerhalb des Sechzehners. Auch wenn unter dem sechsten Titelgewinn in Serie jetzt ein Haken ist, wollen wir die verbleibenden Spiele noch einmal das Maximum herausholen.

BL-29: FAK vs. RBS