Torschützen: Hager (89.) bzw. Szoboszlai (48.), Dabbur (55./FE)

Wenige Tage nach dem Sechzehntelfinal-hinspiel gegen Club Brugge kehren wir wieder auf die Siegerstraße zurück und steigen mit einem 2:1-Sieg beim SC Wiener Neustadt ins Halbfinale des UNIQA ÖFB Cups auf. Nach einer torlosen ersten Hälfte sorgte unsere Mannschaft in Halbzeit zwei für eine zwischenzeitliche 2:0-Führung, ehe kurz vor Schluss den Neustädtern noch der Anschlusstreffer gelang.

Spielbericht

Bei herrlichen Bedingungen ging unsere Mannschaft mit fünf Veränderungen im Vergleich zum letzten Donnerstag in diese Cup-Partie und begann gleich einmal vielversprechend. So setzten Smail Prevljak (3.) und Takumi Minamino (5.) bereits in den Anfangsminuten – jeweils nach vertikal vorgetragenen Angriffen – zwei Ausrufezeichen, brachten die Kugel aber nicht im Tor unter. Auch die dritte Chance dieser Begegnung gehörte uns, als Xaver Schlager nach 12 Spielminuten per Direktabnahme abzog, aber das Ziel doch weit verfehlte. In der Folge präsentierten sich die Hausherren jedoch kompakter, ließen weniger zu und hatten auch den ein oder anderen Vorstoß zu verzeichnen. Bis auf einen Siebeck-Weitschuss (30.), bei dem Cican Stankovic nicht eingreifen musste, strahlten sie allerdings keine Gefahr aus. Doch auch auf der Gegenseite hielt Neustadt-Goalie Schierl die Null vorerst fest. So scheiterte Smail Prevljak nach Lainer-Flanke am gut postierten Schlussmann (24.), ehe Dominik Szoboszlai das Spielgerät aus 20 Metern nur haarscharf am Gehäuse der Niederösterreicher vorbeisetzte (37.). Torlos ging es daher in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff dauerte es nicht lange bis zum langersehnten Führungstreffer für uns. Dominik Szoboszlai kam nach einer weiteren Flanke von Stefan Lainer auf Umwegen an den Ball und schoss aus spitzem Winkel zum 1:0 ein (48.). Der Knoten war nun geplatzt, und unsere Mannschaft zeigte sich gleich direkt im Anschluss bemüht, die Führung auszubauen – was auch gelingen sollte. Andreas Ulmer holte wenige Minuten nach dem ersten Treffer einen Foulelfmeter heraus, den Munas Dabbur ganz trocken zum 2:0 verwandelte (55.). Das Spielgeschehen blieb daraufhin unverändert. Unser Team hatte den Gegner weiterhin vollends im Griff und blieb über schnelle Angriffe gefährlich. Die besten Chancen vergaben Munas Dabbur per Kopf (64.) und Takumi Minamino nach toller Hereingabe von Smail Prevljak (78.). Auf der Gegenseite sorgten die Blau-Weißen zum Schluss noch einmal für Spannung. Hager gelang in der 89. Minute aus dem Nichts mit einem Tausend-Gulden-Schuss der Anschlusstreffer für Wiener Neustadt, an unserem Aufstieg änderte dieser jedoch nichts mehr.

Statement

Marco Rose:

Es war das erwartet harte Stück Arbeit. Wir hatten das Spiel im Griff, aber es ist Pokal. Der Gegner verteidigt mit allem, was er hat, und schaltet um. Es war wichtig, dass wir nach der Pause ein schnelles Tor machen. So ergeben sich auch ein paar mehr Räume, um das zweite Tor zu machen. Ich glaube, dass wir sehr verdient gewonnen haben, wir wissen aber natürlich, dass wir Steigerungspotenzial haben.

Dominik Szoboszlai:

Wir haben für diesen Sieg hart gearbeitet. Vor allem die erste Halbzeit war schwer. Am Ende hat’s geklappt. Ich bin sehr glücklich über meinen Einsatz. Ich hoffe, dass ich mich dem Trainer heute zeigen konnte. Ich habe alles gegeben. Ich hoffe, es geht so weiter.

WECHSEL

Ramalho für Pongracic (58.), Haaland für Dabbur (71.), Wolf für Minamino (83.)

Gelbe KarteN

Samassekou (59./Foul), Prevljak (90.+2/Foul), Ramalho (90.+3/Foul)

Nicht einsatzbereit

Van der Werff (Knie)