Am Donnerstag ab 21:00 Uhr bei Rosenborg BK | Russisches Schiri-Team

Im vierten Gruppenspiel der UEFA Europa League haben wir die (theoretische) Möglichkeit, schon vorzeitig den Aufstieg unter die Top 32 zu fixieren. Das Spiel beim norwegischen Meister Rosenborg BK geht morgen ab 21:00 Uhr im Lerkendal-Stadion (live auf Puls4) über die Bühne und wird von einem russischen Schiedsrichterteam um Aleksei Eskov geleitet.

Die Vorbereitungen auf das 46. Match in der Europa League-Gruppenphase beim norwegischen Meister und Tabellenführer laufen gewohnt professionell ab. Am Mittwoch geht es für unsere Mannschaft und Betreuer per Charterflug (13:00 Uhr, Flughafen Salzburg) nach Trondheim, wo am Abend die Pressekonferenz und das Abschlusstraining im Lerkendal-Stadion stattfinden. Am Matchtag selbst gibt es für unsere Spieler ein wenig aktive Erholung sowie diverse Mannschaftsbesprechungen zum späteren Spiel in Trondheim.

Rechenspiele um vorzeitigen Aufstieg

Wir sind in der Gruppe B nach wie vor ohne Punkteverlust und könnten im vierten Gruppenspiel schon das Weiterkommen in die nächste Runde fixieren. Uns genügt dafür ein Unentschieden, wenn Celtic das Heimspiel gegen Leipzig verliert. Bei einem Sieg ist man weiter, wenn die Schotten gegen RB Leipzig nicht über ein Remis hinauskommen.

Trainer Marco Rose verschwendet jedoch keine konkreten Gedanken an einen vorzeitigen Aufstieg, klar ist aber auch:

Wir haben uns eine gute Ausgangsposition geschaffen, die es bestmöglich zu nutzen gilt. Das Spiel in Trondheim wird aber sicherlich ein ganz anderes als jenes zu Hause. Rosenborg hat in der Meisterschaft einen Riesenschritt in Richtung Titelverteidigung gemacht, sie werden also mit einem anderen Selbstbewusstsein in dieses Heimspiel gehen.

Xaver Schlager meint im Hinblick auf die Begegnung:

Wir wollen in der Gruppe weiterkommen und deshalb auch in Trondheim gewinnen. Ich gehe aber davon aus, dass es bedeutend schwieriger wird als im Hinspiel, auch weil etliche Spieler wieder fit sind und sie damit an Qualität gewonnen haben.

Rosenborg vor Titelverteidigung

Rosenborg liegt in der heimischen Tabelle zwei Runden vor Ende fünf Punkte vor Verfolger Bergen an der Tabellenspitze. Maßgeblich für die wahrscheinliche Titelverteidigung war ein 2:1-Erfolg beim Tabellenzweiten nur drei Tage nach dem UEL-Spiel in Salzburg. Für das Team von Trainer Rini Coolen wäre es der 26. Meistertitel in der Clubgeschichte.

In der UEL-Gruppe B liegen die Norweger nach drei Spielen (0:1 gg. Celtic, 1:3 gegen Leipzig, 0:3 gegen uns) noch ohne Punkt auf Rang 4 (hinter uns als Tabellenführer, RB Leipzig und Celtic).

Toptorschütze Munas Dabbur

Munas Dabbur ist mit fünf Toren aktuell der erfolgreichste Torschütze der UEFA Europa League 2018/19. Dass aber auch Rosenborg über offensive Qualitäten verfügt, zeigt ein Blick in die Statistik: In fünf der letzten neun Heimspiele in UEFA-Wettbewerben markierte Rosenborg mindestens drei Tore und holte jedes Mal einen Sieg.
 

Personelles

Patrick Farkas, Jasper van der Werff (beide Knie), Darko Todorovic (Knöchel), Kilian Ludewig (Gehirnerschütterung) und Zlatko Junuzovic (Wade) sind verletzungsbedingt nicht dabei. Reinhold Yabo fehlt ca. vier Wochen aufgrund einer Knöchelverletzung. Cican Stankovic steht nach seiner Nasenverletzung wieder im Training.