Noah Okafor im Spieltagsinterview

Noah Okafor hat sich in kurzer Zeit gut eingelebt. Seine beiden Treffer verhalfen uns zum Erfolg im Cup und in der Liga. Ein Bild, an das er sich gerne gewöhnen würde, wie er uns im Interview erzählt.

Noah, mit dem Cup-Erfolg und dem Sieg gegen Rapid habt ihr einen Auftakt nach Maß hingelegt. Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

„Sehr gut. Es ist eine erste Belohnung für die harten Trainingswochen, die nicht immer einfach waren. Jetzt wissen wir, dass sie sich ausgezahlt haben.“

Du hast dich sowohl im Cup als auch in der Liga in die Scorerliste eingetragen. Wie kommt es, dass es bei dir auf Anhieb so gut läuft?

„Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es schon so kurz nach meiner Ankunft so gut funktionieren würde. Das erste halbe Jahr war eigentlich zur Eingewöhnung gedacht. Und ich muss sicher noch ein wenig an meiner Fitness arbeiten. Aber je schneller alles passt, desto besser.“

Wie erklärst du das Jesse Marsch, wenn du im nächsten Spiel nicht triffst?

„(Lacht) Das kommt auch immer auf die Einsatzzeiten an. Ich war einmal von Anfang an dabei, das zweite Mal kam ich von der Bank. Ich werde mich weiter empfehlen, dann braucht es auch keine Ausreden, wenn ich einmal nicht treffe.“

Du warst für uns schon im Sturm und im offensiven Mittelfeld im Einsatz. Welche Position liegt dir im System Marsch besser?

„Ich kann beides spielen. Unsere Stürmer sollen ja auch viel im Tempo agieren. Die meiste Zeit meiner Karriere habe ich aber im offensiven Mittelfeld gespielt, daher fällt mir diese Position im Moment noch leichter.“

Hartberg hat im letzten Spiel den LASK geschlagen. Sollten auch wir gewarnt sein? 

„Ja, aber das müssen wir generell bei jedem Gegner sein. Wir müssen immer von Anfang an bereit sein. Wenn wir die Intensität wieder über die vollen 90 Minuten halten können, sollten wir es schaffen, ein gutes Spiel abzuliefern.“