„Gestärktes Selbstvertrauen“

Dominik Szoboszlai im Spieltagsinterview

Dominik Szoboszlai spielt sich immer stärker in die Rolle des Regisseurs. Drei Assists gelangen ihm in Hartberg. Jetzt will er auch selbst treffen, wie er uns im Interview erzählt.

Der Erfolg gegen Hartberg war die nächste Demonstration in der Liga. Sechs Tore und wieder kein Gegentreffer. Es scheint, als hättet ihr einen Lauf …

Das sieht von außen betrachtet vielleicht so einfach aus, aber wir arbeiten in jedem Training sehr hart für diese Erfolge. Das Wichtigste ist aber, dass wir derzeit sehr kompakt stehen und keine Tore bekommen. Das stärkt das Selbstvertrauen und wirkt sich natürlich auf die Offensive aus.

Der Gegner Sturm erlebt derzeit eher ein Tief. Sind angeschlagene Gegner gar unangenehmer zu bespielen?

Ehrlich gesagt mache ich mir darüber keine großen Gedanken. Wir haben einen Matchplan für jeden Gegner und den müssen wir durchziehen. Hinten muss die Null stehen und vorne kommen wir durch unsere Qualität sicher wieder zu guten Chancen.“

Gegen Hartberg sind dir gleich drei Assists gelungen. Machen die Vorlagen genauso viel Spaß wie selbst erzielte Treffer?

Ich bin sehr happy über diese drei Assists und ich mag es auch, den Jungs die Treffer aufzulegen. Am Ende ist es egal, wer die Tore erzielt, wenn wir die drei Punkte holen. Aber ich liebe es natürlich auch, selbst zu treffen und ich hoffe, da kommt heuer noch was!“

Alex Walke erzählt oft, dass du im Training die gefährlichsten Schüsse auspackst. Auch in der Liga haben wir schon ein paar schöne Abschlüsse von dir gesehen. Was muss passieren, damit die öfters im Kasten landen?

„Ich rede oft mit Atze über meine Abschlüsse, und er sagt mir immer, dass ich viel öfter einfach draufhalten soll. Ich dürfte also einen ganz guten Schuss haben. Vielleicht fehlt mir da noch ab und zu etwas Glück, oder ich muss noch an meiner Präzision arbeiten. Da kann ich mich sicherlich noch weiterentwickeln.“

Apropos Weiterentwicklung: Christoph Freund lobt diese in Bezug auf deine Person in höchsten Tönen. Fußballerisch und persönlich. Wie hast du das letzte Jahr erlebt? 

Ich denke, dass ich den nächsten Schritt in meiner Karriere machen konnte. Ich habe mich zu einem Stammspieler entwickelt und mir dadurch noch mehr Selbstvertrauen erarbeiten können. Ich habe mit dieser Mannschaft zwei Titel gewinnen können, und wir haben in der Champions League gespielt. Das macht mich schon sehr stolz und motiviert mich zugleich für die Zukunft!“