Interessante Zahlen, Daten und Fakten zur 20. Runde in der Tipico Bundesliga

Well, well, well … leider ist Fußball kein Hätte-wäre-Wenn. Endet das Spiel den Tick früher, würde sich das hier ganz anders lesen. So lecken wir wieder unsere Wunden von gestern.

Was muss der FC Red Bull Salzburg leisten? Nichts als das Beste, so scheint es. Wo Lob oft sparsam verteilt, wird mit Kritik nicht gegeizt. Klar, auch wir haben uns den Frühjahrsstart anders vorgestellt. Klar, auch wir halten die Ergebnisse nicht für gut genug. Komplexes einfach zu machen, kann aber gefährlich sein. Darum lassen wir die vergangene Woche noch einmal Revue passieren.

Es war nicht so, als hätte man uns gegen den LASK nicht wiedererkannt. Vertikale Drangphasen, richtige Einstellung und ab und zu Fehler. Das ist, kurz erzählt, eigentlich auch die Geschichte unseres Herbstes. Gegen viele hätte das gereicht, gegen den stärksten Gegner der Tipico Bundesliga eben knapp nicht, eine Feststellung, keine Schande.

In einem Hexenkessel gegen die EL-erfahrenen Frankfurter auf die Mütze zu bekommen? Nun ja, das ist im letzten Jahr schon renommierteren Klubs passiert. Klar, das 1:4 entspricht nicht unserem Anspruch. Und dennoch ist es an einem schlechten Tag gegen einen überragenden Gegner so hinzunehmen.

Gegen die Wiener Austria sollte alles besser werden. Die Bedingungen waren nicht dafür geschaffen, um zu zeigen, wer die besseren Kicker auf dem holprigen Platz sind. Wind und Regen waren der große Equalizer in Wien-Favoriten. Nicht unerheblich, denn die Austria spielte mit dem Messer zwischen den Zähnen. Ein Sieg für die Meisterrunde war die Devise. Dafür war natürlich auch jedes Mittel recht.

Obwohl feld-, spiel- und zweikampfunterlegen wusste die Viola uns mit hohen Bällen zu malträtieren. Von Einwürfen und langem Hafer schienen wir verwundbar. Ausgerechnet ein Eckball kostete uns den Sieg. Nachdem auch schon der LASK Standards als Schwachpunkt verortet hatte, kosteten sie uns ein zweites Mal wichtige Zähler.

BL-20: FAK vs. RBS