Interessante Sprüche zum Meisterschaftsgewinn

Der Titelgewinn ist besiegelt! Wieder einmal. Wir wollen die Stimmen des gestrigen Tags nützen, um die Geschichte unseres Erfolgs zu erzählen.

Es waren spannende zwei Minuten nach dem Ende unserer Partie. Zusammengerottet hinter Fränky Schiemers Smartphone fieberte die gesamte Horde dem Abpfiff in Linz entgegen. Als er endlich kam, Fränkys Hand zitterte schon, kannte der Jubel keine Grenzen. Locker war das Mundwerk bei den Interviews, wir hatten ja gewonnen. Und wie heißt es so schön: Niemand sagt eher die Wahrheit, wie der, der nichts zu verlieren hat.

BL-30: RBS vs. HTB

„Wir haben das richtig verdient!“

sagte Andre Ramalho. Was er meinte, war das geschlossen starke Auftreten, das Zusammenrücken bei Gegenwind. Wir erinnern uns an die Worte von Jesse in Jeder.Mann: „Jeder hat gefragt: Ist dieser Kader gut genug?“ Nach vielen hochkarätigen Abgängen waren selbst im näheren Umfeld die Zweifel groß. Albert Vallci, Mo Camara, Masaya Okugawa, sie alle waren vor der Saison unbeschriebene Blätter. Ausgerechnet ihnen in der ersten Champions League-Saison eine Chance zu geben, war mutig. Aber genau das sind wir. „Fortune favours the bold“, sagt Jesse, und wie recht er damit hat!

„Die Mentalität ist anders.“

sagte Jesse Marsch. Die unbedingte Pflicht, Meister zu werden, mag oft lähmend wirken, Unruhe stiften. Es wäre einfach, sich über den Druck zu beklagen, sich auf die Jugend unserer Spieler auszureden und den Fakt, dass sie doch noch Zeit bräuchten. Doch das alles tun wir nicht. FC Red Bull Salzburg heißt gewinnen, Ausreden und Tricks brauchen die anderen, wir nur das Vertrauen in uns selbst.

„Ich bleibe hier!“

sagte Jesse Marsch und nahm damit allen Medienspekulationen den Wind aus den Segeln. Dass viele Klubs für unseren Coach den roten Teppich ausrollen würden, keine Frage. Doch Jesse hat unfinished Business in Salzburg. Er will den Klub in neuen Sphären etablieren. Besonders lobte er die Zusammenarbeit mit Christoph Freund und Stephan Reiter. Wer einen solchen Rückhalt hat, kann den Blick beruhigt nach vorne richten.

„Salzburg ist der geilste Klub der Welt!“

schrie Christoph Freund seinen Lieblingsspruch. Und mit Verlaub, er hat recht. Wer seinen Eigengewächsen so viel Vertrauen schenkt, mit über 3.000 Fans nach Liverpool reist und während Corona alle Salzburger Amateurklubs mit Fußbällen beschenkt, darf sich so titulieren.

Große Feierlichkeiten gibt es am Mittwoch nach Abpfiff in unserer TV-Show auf Facebook und der Website.

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