Interessante Zahlen, Daten und Fakten zur 9. Runde in der Tipico Bundesliga

Aus einer tückischen Ausgangslage setzte es zunächst eine Fehlzündung, ehe wir den Motor so richtig zum Laufen brachten. Unsere übliche Umdrehungszahl war den Violetten zu hoch.

Es war ein bedrückendes Gefühl, als Albert Vallci zum 0:1-Rückstand ins eigene Tor einnickte. Schock, Starre, die Austria als Erbe eines unglücklichen Eigentors. Doch die Erbschaftssteuer ist in der Red Bull Arena hoch bemessen, und unser rot-weißes Inkassobüro hatte Laune, sie einzutreiben.

Schon innerhalb der ersten 45 Minuten war die Führung hergestellt. Majeed Ashimeru besorgte nach dem ersten Saisonassist von Sekou Koita das 1:1, dann war es Koita selbst, der die 2:1-Führung erzielte. Unser Malier wurde dabei von Masaya Okugawa bedient. Diese Combo sollte eine zentrale Rolle in unserer dominanten Vorstellung einnehmen. Koita revanchierte sich für den Zuckerpass zum 2:1 mit einem ebenso Diabetes-feindlichen 30-Meter-Chip, den sein Spezl Okugawa mit dem ersten Kontakt über Lucic in die Maschen vollstreckte. Beim 4:1-Treffer zum Endstand kam der Ball von Okugawa über den konsternierten Cavlan wieder zu Koita.

Was man noch wissen sollte:

Jesse Marsch ließ nach unserem Auswärtserfolg gegen die WSG Tirol zum zweiten Mal im 3-5-2 spielen. In beiden Begegnungen trafen wir ein Mal ins eigene Netz.

Marin Pongracic stand das erste Mal seit Dezember 2018 in der Startelf eines Bundesliga-Spiels. Er bestritt 68 Minuten und verließ für Andreas Ulmer das Feld.

Sekou Koita schoss seinen ersten Doppelpack in einem österreichischen Bewerbsspiel.

Der angestammte Innenverteidiger Max Wöber demonstrierte bis zur Einwechslung von Andreas Ulmer seine Vielseitigkeit auf der Position des Wingbacks.

BL-9: RBS vs. FAK