Torschützen: Hwang (22., 24.), Haaland (28.), Daka (71.), Koita (81.)

Fast schon wie gewohnt feiern wir gegen die Admira einen klaren 5:0-Sieg. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gegen den tiefen Abwehrblock öffneten sich nach dem ersten Treffer die Schleusen. Unser Trainer Jesse Marsch feiert den besten Trainer-Einstand aller Zeiten.

Spielbericht

Die einseitige erste Halbzeit begann mit einem kontrollierten Start unserer Burschen. Viel lief über Dominik Szoboszlai, der versuchte, dem Spiel eine Richtung zu geben. Die Admira stemmte sich aber mit einem Netz von zwei eng gesponnenen Viererketten entschieden dagegen. Durch die Mitte führte gegen die niederösterreichischen Barrikaden zunächst kein Weg. Nach zehn Minuten wurde es durch eine Hereingabe von Andi Ulmer das erste Mal über den Flügel gefährlich. Obwohl dieses Mittel probat schien, kam es im weiteren Spielverlauf zu selten zum Einsatz. Auch nach einer Viertelstunde bissen sich unsere Roten Bullen am Südstädter Abwehrbeton die Zähne aus.

Bis 30 Meter vor dem eigenen Kasten gewährten die Admiraner unseren Burschen freies Spiel. Von dort aus öffnende Pässe hinter die Linien zu spielen, war jedoch beinahe ein Ding der Unmöglichkeit.

Dann kam uns die Admira, in Person von Christoph Schösswendter, zu Hilfe. Er legte Hee Chan Hwang im Strafraum. Den anschließenden Elfmeter verwertete der Gefoulte staubtrocken und flach in die rechte Ecke zum 1:0 (22.). Damit war der Torreigen eröffnet. Nur zwei Minuten später staubte der Koreaner abermals nach einem kapitalen Querschläger von Sebastian Bauer ab. Aus etwa acht Metern ließ er Admira-Schlussmann Andreas Leitner keine Chance (24.).

Nur wenig später empfing Erling Haaland den Ball zwischen den Linien und suchte nach einer schnellen Drehung umgehend den Abschluss. Sein kräftiger Flachschuss schlug aus etwa 18 Metern zum 3:0 im Netz ein. Da war für Leitner nichts zu machen (28.).

Der Rest der ersten Spielhälfte spielte sich, abgesehen von einem Szoboszlai-Schuss, ohne gefährliche Torraumszenen im Mittelfeld ab. Der 3:0-Halbzeitstand war dennoch in seiner Höhe gerechtfertigt, zumal die Admira in den gesamten 45 Minuten keinen Schuss auf unser Tor abfeuerte und sich das Spiel hauptsächlich in der Hälfte der Admiraner abspielte.

Nach der torreichen ersten Halbzeit herrschte zu Beginn des zweiten Durchgangs die Leichtigkeit des Seins. Beinahe im Minutentakt fanden wir Chancen vor. Die besten brachten Szoboszlai und Haaland nur knapp nicht im Tor unter. Beinahe wehrlos sah sich die Admira unseren spielfreudigen Angriffen ausgesetzt.

Für unseren Doppeltorschützen Hee Chan Hwang war, wie auch für Dominik Szoboszlai, der Arbeitstag nach 62 Minuten vorüber. Für die beiden kamen Patson Daka und Sekou Koita auf das Feld.

Frisches Blut, das auch frischen Wind in die Partie brachte. Patson Daka startete unwiderstehlich in den Strafraum und wurde dort perfekt von Andi Ulmer bedient. Sein Lupfer über den Goalie zum 4:0 krönte die mustergültige Aktion (71.).

Dann kam auch der eingewechselte Sekou Koita auf seine Kosten. Aus einem Ballgestocher ging Erling Haaland als Sieger hervor. Unser Norweger startete schnurstracks in den Strafraum, wo er von Leonardo Lukacevic gelegt wurde. Schiedsrichter Harald Lechner zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Punkt. Koita verwertete, wie schon Hwang in der ersten Hälfte, sicher zum 5:0 (81.).

Somit verzeichneten wir einen weiteren deutlichen Sieg. Unser Trainer Jesse Marsch ist damit alleiniger Einstandsrekordhalter. Noch nie hat ein neuer Bundesliga-Trainer seine ersten fünf Bundesliga-Spiele gewonnen. Mit 22 Toren nach fünf Runden ist das auch in Toren der beste Bundesliga-Start aller Zeiten.

Statements

Jesse Marsch:

Wir haben sehr viel Qualität in der Mannschaft. Daher wissen wir, dass unsere Leistung immer gut sein wird, wenn wir unsere Situationen klar ausspielen und unsere Intensität passt. Außerdem bin ich auf meine Spieler heute sehr stolz. Dass Sekou und Hee Chan die Verantwortung vom Punkt übernommen haben, zeugt von der Selbstlosigkeit mancher Spieler und dem Charakter der beiden.

Reiner Geyer:

Kompliment an Jesse für seine Arbeit. Es war heute sehr schwer für uns. Die ersten 25 Minuten konnten wir widerstehen, danach war der Druck der Salzburger einfach zu stark.

 

WECHSEL

Daka für Szoboszlai (62.), Koita für Hwang (62.), Ashimeru für Minamino (75.)

Gelbe Karte

Ramalho (3./Foul)

Nicht einsatzbereit

Walke (Fußwurzel), Van der Werff (Knieverletzung), Pongracic (Muskelverletzung), Okugawa (im Aufbautraining)