Enock Mwepu gibt euch tägliche Einblicke in sein Trainingslager-Tagebuch

Servus!

Nach unserer erholsamen Winterpause sind wir schon seit einigen Tagen im Training. Jetzt war endlich so weit: ab in den Süden, Trainingslager in Katar. Meine Morgenroutine vergaß ich trotzdem nicht. Um sieben kroch ich aus den Federn, erstmal beten, so wie jeden Morgen. Danach habe ich ein paar Verse aus der Bibel gelesen, das gibt mir die richtige Perspektive für den Tag, speziell bei langen Reisen – heute las ich etwas aus dem Buch Kohelet.

Nach einem kleinen Tratsch mit meiner Freundin genoss ich meine Morgendusche, dann machte ich mich auf den Weg nach Taxham. Nicht alleine, ich rief Masaya (Anm.: Okugawa) an, damit er mich mitnimmt. Am Weg sprachen wir über unsere Erwartungen an das Trainingslager, wir hatten eine gute Zeit. Als wir in Taxham ankamen, herrschte eine gute Stimmung, wie eigentlich immer. Beim Frühstück lief der Schmäh ganz wie gewohnt. Gleich danach hopsten wir in den Bus für unsere Fahrt zum Münchner Flughafen.

Diesmal sind wir so viele Spieler und Betreuer, dass wir gleich zwei Busse brauchten. Das war koordinativ nicht so einfach für alle, es dauerte eine ganze Weile, bis jeder seinen Platz gefunden hatte. Die knappen zwei Stunden bis zum Airport verbrachte ich mit Gospelmusik und einem guten Buch – The Power of Favour von Joel Osteen. Inspiration ist für mich sehr wichtig. Ich bin immer auf der Suche nach Bildung und Motivation.

Manchmal ist es aber auch cool, einfach nur zu quatschen. Zum Beispiel mit Antoine (Anm.: Bernede) über seinen Urlaub und wie er sich nach seiner Verletzung fühlt. Der Münchner Flughafen ist groß, wir hatten einiges an Metern zu gehen und Strapazen beim Check-in. Ich konnte es kaum erwarten, etwas zu chillen und einen Apfelstrudel zu essen. Der war wirklich vorzüglich. Ich habe Patson (Anm.: Daka) geraten, auch einen zu essen.

Der Flug nach Katar nahm einiges an Zeit in Anspruch. Genau richtig, um einmal zu relaxen, schließlich erwartet uns morgen ein harter Trainingstag. Wir freuen uns schon alle darauf.

Was uns am morgigen Tag erwartet, werde ich in meinem nächsten Tagebucheintrag schildern. Bis dahin!

Alles Gute

Enock 

Dies ist eine Übersetzung von Enocks Originaleintrag auf Englisch, den ihr HIER lesen könnt.