Unter Auflagen und in Kleingruppen

Pünktlich um 10:00 Uhr ging es also los: die erste Post-Covid-19-Trainingseinheit des FC Red Bull Salzburg, unter strengen Auflagen. Getrennte Umkleiden, getrennte Trainingsplätze und je Trainingsgruppe nur sechs Spieler. Betreut wurden die Kleingruppen jeweils von einem Co-Trainer. Fränky Schiemer und Rene Aufhauser gaben aus sicherer Distanz Anweisungen. Jesse Marsch beaufsichtigte das Training im Stile Sir Alex Fergusons als Headcoach aus der Distanz.

Am Nachmittag bekickten die Trainingsgruppe 3 und 4 wieder den Rasen unseres Trainingszentrums Taxham. Jede dieser Gruppen verfügt über einen Torhüter und ein balanciertes Gemisch aus Offensiv- und Defensivkräften. Auch Nicolas Seiwald, der sich schon im Wintertrainingslager die Ehre gab, ist dabei. Mo Camara fehlt hingegen. Unser Malier ist vor dem Lockdown nach Hause gereist und konnte aufgrund der aktuellen Bestimmungen die Rückreise noch nicht antreten.

Trainingsrestart

Statements:

Christoph Freund:

Es war ein sehr erfreulicher Tag für uns als Klub, ebenso aber auch für die Gesellschaft. Der Fußball hat ja eine verbindende Wirkung und zeigt daher auch, dass wieder eine gewisse Normalität einkehrt. Wir freuen uns schon wieder auf den Spaß und die Emotionalität. Daher hoffen wir auch, dass bald Spiele stattfinden können. Wir sind zur Beschleunigung dieser Thematik auch in regem Austausch mit der Bundesliga und Vereinen aus dem In- und Ausland.

Jesse Marsch:

Es war ein sehr gelungener erster Trainingstag für uns. Und das trotz des Umstands, dass ein Training in kleinen Gruppen und mit Abständen ungewöhnlich ist. Da war in der Trainingsgestaltung unsere Kreativität gefragt. Wir wissen natürlich zum momentanen Zeitpunkt noch nicht, wann es wieder losgeht, aber unser erstes Ziel ist, wieder alle zu vollster Fitness und Gesundheit zu bringen.

Max Wöber:

Es war ein tolles Gefühl, wieder auf dem Platz zu stehen. Wenn ich ehrlich bin, ist mir das Training daheim schon sehr auf die Nerven gegangen. Jetzt ist es zwar noch nicht wie ein vollständiges Training, ich konnte ja noch niemanden umschneiden, wir waren nur sechs Spieler und durften nicht gemeinsam jubeln, aber es tat schon gut, zumindest aus der Distanz mit meinen Teamkollegen zu quatschen.