Ankick um 17:00 Uhr am Tivoli

Am morgigen Samstag, den 31. August 2019, geht es für uns ab 17:00 Uhr gegen WSG Swarovski Tirol. Das Auswärtsspiel wird von Schiedsrichter Rene Eisner geleitet.

Wir eilen von Sieg zu Sieg. Im Monat August halten wir bis dato beim Punktemaximum von zwölf Zählern und 20:3 Toren. In den letzten beiden Spielen blieben wir zudem ohne Gegentreffer. Bei unserem Gastspiel am Innsbrucker Tivoli wollen wir nichts Geringeres, als diese Traumserie prolongieren.

Gegen den Aufsteiger sind wir natürlich Favorit, dennoch ist Vorsicht geboten, schließlich betreten wir unerforschtes Terrain. In der Red Bull-Ära trafen wir noch nie in einem Pflichtspiel auf die WSG. Die Tiroler errangen in den fünf eröffnenden Spielen der Tipico Bundesliga fünf Punkte. Zudem sind sie saisonübergreifend in der Heimat seit acht Spielen ungeschlagen. Für einen Aufsteiger verfügt die WSG mit Spielern wie Ione Cabrera, Clemens Walch und Zlatko Dedic über ein solides Maß an Bundesliga-Erfahrung. Letzterer ist mit drei der sieben Treffer die personifizierte Torgefahr der Tiroler.

Breite Brust dank geballter Offensivpower

Nichtsdestotrotz können wir mit vollem Selbstvertrauen die Reise in den Westen antreten. Seit 2007 haben wir kein Auswärtsspiel in Tirol mehr verloren. Die WSG musste außerdem in jedem ihrer fünf Bundesliga-Spiele zumindest ein Gegentor hinnehmen. Das erfreut unser Sturmduo Haaland-Hwang, das gemeinsam an 14 Treffern in dieser Saison beteiligt war, sieben davon alleine in unseren letzten beiden Spielen. Jesse Marsch könnte mit unseren Roten Bullen den Startrekord von sechs Siegen (aufgestellt von Adi Hütter 2014) egalisieren.

Personelles

Alexander Walke fehlt weiterhin nach einer Operation an der Fußwurzel. Marin Pongracic ist nach seiner Oberschenkelverletzung ebenfalls noch nicht einsatzbereit. Jasper van der Werff fehlt wegen Knieproblemen. Takumi Minamino ist aus familiären Gründen nicht dabei.

Statements

Jesse Marsch über …
… das Spiel in Innsbruck:

Bei unseren Videoanalysen haben wir gesehen, dass die Tiroler vor allem in den Heimspielen sehr gefährlich waren und gute Leistungen abgeliefert haben. Wir wissen auch, dass – typisch für einen Aufsteiger – ein ordentliches Maß an Euphorie herrscht. Damit müssen wir umgehen können, unser Spiel durchziehen und aggressiv dagegenhalten. 

Andreas Ulmer über …
… das Duell mit dem Aufsteiger:

Fünf Punkte sind für einen Aufsteiger schon eine sehr ordentliche Bilanz. Wir müssen also auf der Hut sein, denn vor allem zu Hause hat die WSG zuletzt gut gespielt. Für uns ist es wichtig, dass wir an die Leistungen der letzten Spiele anschließen. So haben wir alle Chancen auf einen weiteren Sieg.