Alles auf Rot!

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Wir gehen All In. Nur ein Sieg in Moskau lässt die Hoffnungen auf einen europäischen Frühling am Leben.

Wer hätte das gedacht? Ein Punkt nach vier Spielen und noch immer ist alles möglich. Einfach wird es natürlich nicht, und dennoch, es muss allen klar sein, dass unser Potenzial größer ist als die Aufgabe, die es zu erfüllen gilt.

Eindrücke aus Moskau

Mission Sieg

Machen wir es nicht komplizierter, als es ist: Es müssen drei Punkte her. Schon beim Heimspiel gegen Lok lagen wir in Führung. Es endete mit 2:2 und das war, mit Verlaub, zu wenig. Wir waren das bessere Team, so wie wir das häufiger behaupten. Mehr Ballbesitz, mehr Abschlüsse, nur bei der einen Statistik, die zählt, den Toren, stand es 2:2. Die Russen taten das Notwendigste, traten körperlich kompakt auf und waren effizient. Gut, das war zwar zu erwarten, aber von damals zu heute gibt es einen entscheidenden Unterschied: Wir haben es mit eigenen Augen gesehen, gespürt und nach dem Endpfiff auch ein wenig gelitten.

Wir wissen also, worauf es ankommt. Um das Kind beim Namen zu nennen: Es geht um den Abschluss. Wir werden die Chancen bekommen. Lok wirkte etwas hüftsteif. Wenn wir unser vertikales Spiel auf den Rasen bringen, wird es nur an uns liegen, die zahlreichen Chancen zu verwerten. Auf der anderen Seite wird es eine Frage der Resistenz. Die Russen sind Kanten, schroff, erfahren und abgezockt. Jede Standardsituation kann zu einer Großchance werden. Fedor Smolov bleibt als Keilstürmer gewöhnlich auf standhaftem Posten und lässt sich mit hohen Bällen anspielen. 90 Minuten Konzentration in Defensive und Offensive, nicht geringer wird die Aufgabenstellung in der RZD-Arena zu Moskau.

Wie man Lok Moskau schlägt, haben wir bereits in unserer Gegneranalyse skizziert.

Highlights, FC Salzburg, Lokomotive Moskau

Selbstvertrauen: Vorteil Salzburg

8:2, das Ergebnis gegen St. Pölten war Balsam für die Seele. Wäre es ohnehin, aber aufgrund der Vorgeschichte umso mehr. Für Lok verlief das Wochenende weniger erfreulich. Sie kamen gegen Terek Grozny nicht über ein 0:0 hinaus. Das steht stellvertretend für so vieles in dieser Spielzeit für die Hauptstädter. 16 Spiele, 16 Tore, 16 Gegentore in der russischen Premier Liga, es liest sich unspektakulär, und genau das ist es auch. Kein Flair, dafür harte Arbeit. Lok gewinnt und verliert nicht hoch, das bestätigt auch der Fakt, dass sie in der UCL-Gruppenphase erst ein Spiel verloren haben, und das nur knapp. Die meisten ihrer Spiele werden durch einen Treffer entschieden.

Die meisten, aber eben nicht alle. Gegen den Stadtrivalen Dinamo Moskau gab es eine 1:5-Packung. Nicht, weil man sich selbst aufgab oder unterlegen war, Lok verlor die Nerven und kassierte zwei Platzverweise. Wenn die stabile Grundordnung ins Wanken kommt, kann man auch die Russen aufs Glatteis führen. Genau das muss unser Ansinnen sein. Volles Risiko, denn nur ein Sieg zählt.

Champions Lounge

Du bist mit ihr LIVE dabei. Unsere Champions Lounge bringt euch unser Spiel gegen Lok Moskau ins Wohnzimmer. Ab 18:35 Uhr schildern wir das Spielgeschehen im Livestream auf Youtube, App und Webseite. Unsere Bullenfunk-Moderatoren Andreas Grassl und Manuel Buckel kommentieren und analysieren den CL-Kracher zusammen mit Nici Seiwald, enthusiastische Wortspenden garantiert. Anschauen und nichts verpassen!

Unsere Champions Lounge ist 20 Minuten vor Ankick on air!

Personelles

Antoine Bernede fällt weiterhin aus (Schienbeinbruch), Noah Okafor aufgrund einer fiebrigen Erkältung.

Statements

Jesse Marsch:

Wir haben uns schon vor Beginn auch in dieser enorm starken Champions League-Gruppe das Ziel gesetzt, im Frühjahr noch international mit dabei zu sein. Damit kommt dem Spiel in Moskau eine große Bedeutung zu, wir brauchen dort einen Sieg, um unsere Chance noch zu wahren.

Lok verfügt über eine sehr routinierte, clevere Mannschaft, was sie bei ihren Gruppenspielen gezeigt haben. Sie haben in der Gruppe erst ein Spiel verloren, das sagt schon einiges aus.

Rasmus Kristensen:

Ich weiß gar nicht mehr, wann wir vor einer größeren Menschenmenge spielen durften. Aber ich freue mich schon sehr darauf, wieder einmal so etwas wie echte Stadionatmosphäre erleben zu können.

Wir haben gegen St. Pölten richtig stark gespielt und Selbstvertrauen für das wichtige Spiel in Moskau getankt.

Die letzten Duelle mit Teams aus Russland:

21.10.2020    FC Salzburg – Lok Moskau    2:2
24.11.2016    FC Krasnodar – FC Salzburg    1:1
15.09.2016    FC Salzburg – FC Krasnodar    0:1

Abschlusstraining in Moskau - 8 Bilder