In Cup-Mission

Zu Gast bei starken Niederösterreichern

Die Mannschaftsquarantäne hatte Trainingslagercharakter. Wie gut harmonieren Jesses Burschen nach zwei Wochen auf einem Packel bei der Cup-Prüfung in der niederösterreichischen Hauptstadt?

Auf die Frage, worauf Christoph Freund besonders stolz ist, sagte er einmal: „Wir haben in den letzten sechs Jahren nur ein Spiel im ÖFB-Cup verloren, und das erst in der Verlängerung.“ Der Stellenwert des Cups ist in Salzburg von jeher ein hoher. So ist auch die frühe Herausforderung gegen einen Bundesligisten in der zweiten Runde eine willkommene. Der SKN St. Pölten liegt in der Tabelle auf Platz drei und hat dort (zusätzlich zum 3:1-Erfolg in der ersten Cup-Runde bei ATSV Wolfsberg) zwei Siege und je ein Remis bzw. eine Niederlage zu verzeichnen.

Die Wölfe haben sich im Sommer gut verstärkt und wirken unter Trainer Ibertsberger mannschaftlich geschlossener denn je. Herausragend verkauft sich der Israeli Dor Hugi, der sich selbst anschickt, der Nachfolger von Shon Weissman zu werden. Er erzielte bereits vier Treffer in der Bundesliga, mehr machte nur Patson Daka.

MixedZone vor St. Pölten

Auf das Team von Jesse Marsch wartet eine harte Aufgabe. Trotz des geschlossenen Trainings ohne Nationalmannschaftsfahrer musste das geplante Testspiel in der letzten Woche gegen Monaco abgesagt werden. Somit ist auch unser Team für zwei Wochen aus dem Wettkampfrhythmus gefallen. Durch den K.-o.-Charakter des UNIQA ÖFB Cups muss die Konzentration natürlich von Anfang an passen. Darüber hinaus ist ein solches Spiel die beste Standortbestimmung für unseren großen UEFA Champions League-Auftakt in der kommenden Woche gegen Lok Moskau.

Personelles

Antoine Bernede fehlt aufgrund eines Schienbeinbruchs.

Statements

Jesse Marsch über …

… über den Gegner St. Pölten:

St. Pölten hat sich im Vergleich zur vergangenen Saison sehr verbessert, sie haben in der Meisterschaft bisher wirklich stark gespielt und sind ein schwieriger Gegner. Ihre Leistungen und der dritte Tabellenrang sagen einiges aus, wir müssen also gut vorbereitet sein. Die Ausgangsposition für uns ist ähnlich wie in der letzten Saison. Auch da hatten wir in der zweiten Cup-Runde ein schwieriges Auswärtsspiel bei einem Bundesliga-Konkurrenten. In der Länderspielpause hatten wir nicht so viele freie Tage und konnten uns gut auf die kommenden intensiven Wochen vorbereiten.

Albert Vallci über …

… den dichten Spielplan in den nächsten Wochen:

Für uns ist es das erste von sieben Spielen innerhalb von nur drei Wochen. Wir wollen am Samstag also nicht nur in die nächste Cup-Runde einziehen, sondern uns auch Selbstvertrauen für diese intensive Phase holen. St. Pölten ist dabei ein sehr guter Gegner, dessen letzte Ergebnisse für sich sprechen. Deshalb werden sie sicher ebenfalls mit viel Selbstbewusstsein in dieses Duell gehen. Wir haben jetzt zwei ungewöhnliche Wochen hinter uns, weil alle Teamspieler da waren. Diese Zeit haben wir jedoch gut genutzt und sind bereit für das Cup-Spiel.

Der Weg in die zweite Runde:

FC Red Bull Salzburg:

1. Runde: SW Bregenz – FC Red Bull Salzburg 0:10 (0:8)

SKN St. Pölten:

1. Runde: ATSV Wolfsberg – SKN St. Pölten 1:3 (0:2)